SCHEINBARE WIDERSPRÜCHE - CHAOS UND ORDNUNG
Das Chaos noch in mir, fällt es mir jetzt im Alter immer schwerer zu fokussieren und bei einer Sache zu bleiben.
Bei organisatorischen Möglichkeiten ist das noch handelbar, wenn man nicht dabei unter Leistungsdruck durch Nichterfüllung von Aufträgen für andere kommt.
Anders sieht es da im menschlichen Bereich aus. Verlässlichkeit ist nicht mehr garantiert zu geben. Ich möchte etwas, aber es ist mir nicht mehr gegeben, das auch umzusetzen in Handlung, oder, schlimmer noch, in eigene Handlung.
Beispiel:
Ich sehe die Unordnung von uns in der Familie als absolut inakzeptabel für mich, weil die davon ausgehende Reizüberflutung mich aus der Kurve haut, bis zur Unerträglichkeit ausreizt, oder schützend vor dieser Reizflut mich zur Flucht ins Abseits, also ins Bett oder in einen Ruheraum innen oder außen zwingt. Das allein ist wiederum auch Kräfte zehrend.
Dann kommt hinzu, wenn ich einmal die Energie habe, dass Antrieb und Willen da sind, aber schon nach wenigen Minuten Tatkraft der Körper durch zu viele Feinstäube, Chemikalien oder Kunststoff- und Putzmittel- Ausdunstungen streikt und Vergiftungsfolgeerkrankungen sich melden und schon wieder eine Schonung einfordern.
Fazit, die Unordnung und der Staub werden nicht weniger und erträglich, sonder ggf. mehr.
Dann frage ich mich, ob diese Schadstoff Reizüberflutung mit der HSP Reizüberflutung nur zusammen trifft, oder ob es tatsächlich nur die Schadstoffe sind, die ich nicht meiden konnte und tatsächlich sie allein es wieder sind, die mich zum Ruhen zwingen, um mein System nicht komplett lahm zu legen.
Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich als HSP so viel steuern kann, dass dann doch noch etwas geht und zumindest nur die Multiple Chemikalienunverträglichkeit mit der Fibromyalgie und Polyneuropathie dann erträglich mich zwar ausbremst, aber mit Pausen weiter machen lässt. Doch der Versuch scheitert meist wegen Übermüdung. Aufgabe. Schlaf.
Bisher schaffe ich es nicht kräftemässig, diese Trennung zu vollziehen und nach kurzen Ruhephasen die die HSP fordert dann mit MCS Forderungen weiter zu machen. Das wäre mein erster Lösungsansatz, der aber noch immer nach 10 Minuten Handlung mindestens 1 Stunde Erschöpfung mit Ruhe mit sich führt. Dadurch ist das HSP Chaos als Reiz-Reduzierung noch nicht beseitigt. Annahme davon und Trennung davon nicht möglich. Oder doch?
Das wirft dann allerdings die Frage auf, die ich mir versuche als Gefühl und Gedanke anzuschauen:
Warum habe ich Chaos von der Familie und mir und schaffe es nicht, das Chaos ohne Hilfe und ausreichend Schwung mal zu packen.
Reduzierung und mein MinimalOptimum sind dabei schon berücksichtigt. Bei mir gut zu vollziehen, bei meinem Mann noch nicht bis garnicht.
Auch Teile angehen zum Beispiel von Aufräumaktionen wie Ecke für Ecke, oder Raum für Raum funktionieren nicht, hinzu kommt, dass das eine, das andere oder beides an Zuviel mich ausbremst und schlussendlich mich alles in allem meist 3 Tage komplett vom Gleis haut.
Frage:
Kennst Du ähnliche Situationen unter möglichst gleichen Bedingungen?
Wie gehst Du dann hilfreich vor, oder was unternimmst Du, um Kraft zu schöpfen für diese Chaos Beseitigung, abgesehen, logo, von der Beauftragung eines Putzdienstes, da dafür als Frührentnerin kein Geld von mir ausreichend erwirtschaftet werden kann.
Soziale Dienste werden nicht finanziell übernommen.
MCS, Fibromyalgie, Polyneuropathie, Unverträglichkeiten etc. als Vergiftungsfolgen allein sind zwar einschränkend, aber zählen rein katalogisiert als Leitlinien unter medizinischen Aspekten zu Unverträglichkeiten und Allergien, was sie aber eigentlich ursächlich nicht sind, sondern nur symptomatisch und erschwerend verschlimmernd nur therapeutisch.
Also hat niemand von uns Betroffenen mehr Kraft zu arbeiten, laut WHO über 4 Millionen in Deutschland allein, als Umwelt Erkrankte in den einzelnen Symptomen als Folgeerkrankungen gern benannt von der Industrie und Medizin, also keine Kraft mehr für die nötige Energie aufzubringen, um zu arbeiten, weil Schmerz und Blutungen, aber auch Erschöpfung und Entzündungen eine Leistung nicht mehr kontinuierlich abrufen lassen.
Hilfe allerdings gibt es auch nicht medizinisch unterstützend, weil diese Unverträglichkeiten ja von Vergiftungssymptomen herrühren und sich als Erkrankungen manifestiert haben, aber nicht als solche bezahlt werden und nicht behandelt werden können.
Das A und O ist selbstverständlich das absolute Meiden von Schadstoffen, aber genau das ist ja auch nicht immer und überall möglich.
Allein Duftstoffe, Feinstäube und Aerosole bzw. Wasser hat immer, wie u. a. auch Lebensmittel, Kosmetika und Hygieneartikel, Haushaltsartikel, Bekleidung, Möbel, Gebäude, Felder mit Kunstdünger und Pestiziden, ja selbst die Atemluft immer etwas nicht Deklariertes, oder unter der Norm liegende, nicht zu deklarierende Stoffe parat, die im Mix mit anderen Schadstoffen dann sogar noch zum super Toxik Gau führen können.
Ich bin der Meinung, da muss ich eine Gesetzmäßigkeit durchbrechen durch Intuition, finde aber noch keine Lampe, um meinen Kopf helle werden zu lassen. Will mich auch nicht gänzlich in die Isolation abdriften lassen und in sogenannte Clean Rooms, um Schadstoffe nicht an mich zu lassen, wie manche von uns das trotzdem zelebrieren, um sich wohler zu fühlen einerseits körperlich, aber beschissen andererseits psychisch.
Welche Bauchgefühl Ideen hast Du dazu weiterführend, Anregungen und Denkanstöße nehme ich gern in Empfang.
Gibst Du mir für mein helles Köpfchen einen Fensterplatz oder zumindest ein anregendes, inspirierendes Zündhölzchen, damit ich die Kerze in der Laterne schon einmal entzünden kann?
Herzlichen Dank fürs Zuhören und ggf. Anregen für Hilfe zur Selbsthilfe.
C., 26.09.2020 🍀









