KOH TAO - ISLAND OF BEAUTIFUL UNDERWATER WORLD
Nach einer kurzen Fährfahrt (ca. 2 Stunden) kam ich am Hafen von Koh Tao an. Mit mir gefühlte tausend andere Backpacker. Nach einem kleinen Spaziergang kam ich am Hostel an, das in Ordnung zu sein schien. Beim Durchschlendern der kleinen Gässchen merkte ich schon, dass es mir auf Anhieb besser gefiel, als auf Koh Phangan. Es lag eine entspannte Surferatmosphäre in der Luft. Das lag aber vor allem daran, dass noch nicht so viele Touristen da waren. Das Hostel lag am Sairee Beach, wo sich statt Resorts eher die Hostel- und Backpackergemeinschaft findet. Nach einer kleinen Stärkung (es wurde schon deutlich teurer...) wanderten wir zur gegenüberliegenden Hin Wong Bay, da man dort super schnorcheln könne.
Die kleine Wanderung ging steil bergauf, aber war angenehm. Die meisten fuhren mit dem Roller hin, aber der Weg war nass, sandig und löchrig. Deswegen stürzten auch einige. Ich dachte, dass ich hier vielleicht keinen Roller mieten werde. Nach einem kleinen Regenschauer kamen wir an der Bucht an. Es war ruhig, die Küste zeichnete schroffe Felsen und Steine aus, umgeben von wildem Dschungel. Einen Strand gab es nicht wirklich, da wir aber unbedingt ins Wasser wollten und uns andere Reisende sagten, die Bucht sei weiter drüben, beschlossen wir über die Felsen einfach dort hinzuklettern. Einfach war dann doch etwas untertrieben. Die Felsen waren spitz und scharf, dazwischen metertiefe Löcher. Ich war froh, dass ich meine Wanderschuhe anhatte. Aber es machte Spaß, endlich wieder klettern. Nach einer Weile waren wir da, die Bucht war schön, aber die See war zu rau zum Schnorcheln. Schade. Naja, schon allein fürs Klettern hatte sich das ganze gelohnt.
Erster Eindruck war: Die Insel hat Potential und in Sachen Sonnenuntergänge kann man ihr nichts vormachen!










