Eine mögliche Unterteilung der Barockmusik ist: Frühbarock unter italienischer Dominanz (etwa 1600 bis 1650), Hochbarock mit bedeutenden französischen Einflüssen (etwa 1650 bis 1710) und Spätbarock mit Tendenz zur Vereinigung regionaler Stile (etwa 1710 bis 1750).
Mit allen musikalischen Mitteln versuchten die Komponisten und Musiker sogenannte "Affekte" auszudrücken, also menschliche Gefühle und Stimmungen. Melodien, Rhythmen und Klangfarben wurden diesem Ziel untergeordnet. Die Streich- und Blasinstrumente der Zeit waren nicht auf einen lauten und Raum füllenden Klang ausgelegt, sondern darauf ein möglichst breites Klangspektrum spielen zu können. Der Klang der Instrumente sollte an die menschliche Stimme erinnern.
Im Frühbarock entstand die Oper als neue Kunstform, die damals zur populären Unterhaltung gezählt wurde. Für viele Formen des musikalischen Zusammenspiels im Barock bildete der sogenannte Generalbass den Orientierungspunkt für die Musiker.
Viele der noch heute gebräuchlichen Instrumente wurden in der Barockzeit entwickelt. Streichinstrumente und auch Holzblasinstrumente klangen allgemein leiser, weniger strahlend und tragfähig, dafür aber weicher.
Bildquelle https://de.wikipedia.org/wiki/Barockmusik#/media/Datei:Musical_Company_by_Johannes_Voorhout_(1674).jpg










