Glas ist ein makelloser Gegenstand. Er ist in eine Perfektion gehüllt, die klarer nicht sein könnte. Das Expo Gelände war ebenfalls makellos, es war ebenfalls perfekt für die Weltausstellung. Doch genau wie das Glas, wurde es schnell zerstört. Glas zersplittert bei wenigen harten Berührungen sehr schnell. Das Expogelände ist auf die Weltgeschichte gesehen noch viel schneller kaputt gegangen, als das Glas. Lediglich 15 Jahre hat es gedauert um aus einem perfekten Ort etwas heruntergekommenes zu schaffen. Ich will mit meiner Inszenierung die Schönheit der Zerstörung darstellen und dabei aufmerksam auf sie machen. Außerdem habe ich eine Schnittstelle zwischen Bild und Ton geschaffen. Das Glas unter den Füßen knirscht während die Bilder betrachtet werden.













