Cherry Jeffe Huldah (1901–2001) war eine US-amerikanische Malerin und Illustratorin, die vor allem durch ihre kommerziell erfolgreichen, impressionistisch geprägten Darstellungen weiblicher Figuren Bekanntheit erlangte. Nach ihrer künstlerischen Ausbildung in New York, unter anderem an der Art Students League und der Grand Central School of Art, etablierte sie sich ab den 1940er-Jahren im US-amerikanischen Kunst- und Reproduktionsmarkt.
Ihr Werk ist stilistisch durch eine an den französischen Impressionismus, insbesondere an Pierre-Auguste Renoir, angelehnte Bildsprache geprägt. Charakteristisch sind idealisierte, häufig in historisierenden, an die Belle Époque erinnernden Szenerien eingebettete Frauen- und Mädchenfiguren. Die Kompositionen zeichnen sich durch weiche Farbmodulationen, eine betont dekorative Auffassung von Form sowie eine tendenziell sentimentale, nostalgische Grundstimmung aus.
Neben der Ausstellungstätigkeit – unter anderem in den USA und im Rahmen des Salon des Artistes Français in Paris – ist insbesondere Huldahs Erfolg im Bereich der Kunstreproduktion hervorzuheben. Ihre Motive wurden seit den 1940er-Jahren in großem Umfang als Druckgrafiken verbreitet und fanden ab den 1950er-Jahren Eingang in den Massenmarkt, etwa durch Grußkartenproduktionen. In diesem Kontext ist ihre Beteiligung an einer von Hallmark Cards initiierten Künstleredition von 1953 bemerkenswert, in der sie neben etablierten Positionen wie Norman Rockwell vertreten war.












