Ihr Forum
SZ-Leser diskutieren:
Aus meiner Sicht geht es weder um Pressefreiheit und schon gar nicht um Landesverrat. Es geht, wie bei Snowdon oder Manning auch, darum, gesetzeswidrige (kriminelle) Tatbestände staatlicher Organe an die Öffentlichkeit zu bringen um ihnen Einhalt zu gebieten. Meines Wissens ist es die Pflicht eines jeden Bürgers, kriminelle Handlungen anzuzeigen wenn er davon Kenntnis erhält. Von daher sollten die jetzt Beschuldigten eigentlich ein öffentliches Lob erhalten. Aber so wie es aussieht, sind die Haupt-Gesetzesbrecher nicht die Bürger eines Staates sondern es sind Organe des Staates die für sich in Anspruch nehmen, über den Gesetzen zu stehen. Die Bürger werden größtenteils als potentielle Staatsfeinde gesehen und entsprechend überwacht. Da kommt doch die Frage hoch: Wer sieht sich denn eigentlich als "Der Staat" wenn das Staatsvolk als 'Gegner' gesehen wird?? MfG: M.B.
BRAMAN über Netzpolitik.org











