Introducing Metagolf by Michael Lievens, Minigolf on Steroids
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Introducing Metagolf by Michael Lievens, Minigolf on Steroids
Metagolf is a very interesting action platformer developed by Michael Lievens, and takes the game of golf to a whole new level. Imagine playing golf with various deadly obstacles in your way. Sounds kinda like minigolf on steroids which is almost an accurate description. You are allowed to push...
The Lunar Pack is currently available as a "pay-what-you-want" bundle at Indievania for a minimum of $1. It contains the excellent Exploration Platformer "Lunnye Devitsy" and the thrilling "Wake" as well as their soundtracks. Read on for more information and impressions on the games contained within.
Lunnye Devitsy (pictured above) has a lot in common with the wonderful Knytt Stories- it features simple platforming, powerups that improve your ability to explore, and a beautiful art style. The appeal in these "exploration platformers" is not acquiring a high score or defeating hordes of foes, but rather enjoying the experience of simply exploring.The visually distinct areas, large number of things to find, and the laid-back atmosphere make the game an absolute joy to play.
Wake (pictured above) is what the devs call an "escapevania"- filled with upgrades and tight platforming, the goal of the game is to escape a sinking ship which is rapidly filling with water. While the player must avoid fire and other dangerous obstacles, they must also avoid drowning in the ever-rising water. What impresses me most about this game is just how tense things get. It is, in many ways, the exact opposite of Lunnye Devitsy. Whereas the former is laid-back and has a very stress-free take on platforming, Wake constantly pushes the player forward and forces them to think quickly. It's an absolute blast and the inclusion of multiple difficulties and a "high score" system ensure lots of replayability.
Vorige Woche (10.-18. März) fand die alljährliche 7-Day-Roguelike-Challenge statt, in deren Rahmen letztes Jahr PITMAN entstanden ist. Und weil der gelbe Zwerg damit seinen Geburtstag feiert und die 7DRLC immer eine ganz schöne Aufmerksamkeit bekommt, hatten wir beschlossen das ganze mit einem Sale zu verknüpfen.
Unser Roguelike ist auf vier PC-Distributionsplattformen zu haben: Indievania, IndieCity, Little Indie und Desura (+ App Store). Also haben wir jeden Tag auf ein bis zwei Seiten für jeweils drei Tage den Preis auf $0,95/€0,79 gesenkt und dazu ein paar Goodies oder Artikel auf unserer Webseite angeboten.
Dieser Sale war im Nachhinein nicht nur eine schöne Marketingaktion, sondern auch sehr hilfreich um sich über die Stärken und Schwächen unserer vier Plattformen im Klaren zu sein.
Richtig toll zum Vergleich wäre natürlich noch Self-Distribution über die eigene Webseite gewesen, denn darauf wurden ja die meisten bei unserem Sale verwiesen, aber das ist leider erst für unseren Webrelaunch geplant.
Indie-Distribution
Die vier Plattformen zeichnen sich vor allem durch niedrige Zugangshürden aus, d.h. bei den meisten reicht man sein Spiel ein, es wird geprüft und oft ohne größere Probleme in den Markt aufgenommen (außer bei Desura, da hatten wir kleinere Querelen mit dem Hochladen der Datei und Verlinkung).
Wem also der prächtige Steam-Store bisher verwehrt blieb und auch kleinere Titel (z.B. Jam-Spiele) außerhalb der eigenen Webseite unterbringen oder seine Produkt "indie"-gerecht anbieten möchte, ist hier an der richtigen Adresse.
Natürlich ist Steam der größte Anbieter und hat den Vorteil über eine hohe Anzahl an Usern zu verfügen. Die meisten Indie-Plattformen hingegen kranken leider daran, dass sie - wie viele Indie-Entwickler auch - als Verteiler und Spieler größtenteils andere Entwickler oder die noch recht überschaubare Indie-Szene haben. Die Plattformbetreiber erwarten oft, dass die Entwicklerschon die Spieler (aka Käufer) mitbringen und dadurch der Rubel rollt. So befruchtet sich die Szene allerdings nur selbst und die wenigen größeren Indie-Plattformen bleiben den "normalen" Spielern verborgen.
Desura könnte vielleicht durch die Verknüpfung mit den Indie Royale Bundles bekannter werden, da man die Spiele mit Desura-Keys laden kann. Allerdings stehen bei den meisten auch Steam-Keys zur Verfügung ...
In Zukunft wäre es allerdings schön, wenn auch andere Plattformen neben Steam eine Chance hätten, da Monopolstellungen in meinen Augen nie positiv sind. Zwar garantiert Steam eine hohe Qualität, aber der Aufnahmeprozess ist für viele Entwickler zu undurchsichtig. Desura oder IndieCity z.B. ermöglichen zudem die Präsentation für eine andere Art Spiele, die so (noch) weniger Aufmerksamkeit bekämen.
Okay, so weit zu meinem Plädoyer nicht nur Steam zu fördern, sondern wenigstens eine weitere Plattform anzupeilen. Auch wenn man sich im Klaren werden muss, dass der Aufwand, den man ins Marketing für eine Plattform steckt, nicht immer den zu erwartenden Gewinn herbei führt.
Mich würde interessieren, was von anderen Entwicklern so verwendet wird und welche Plattformen nicht (mehr) funktionieren?
Play Greenhouse von Penny Arcade zum Beispiel ist inzwischen leider eingegangen: "Apologies for the inconvenience, but Greenhouse is temporarily offline for some… upgrades. We’ll be back soon! " - der letzte Twittereintrag ist von 2010.
Indie Distribution im Vergleich
Little Indie
- seit August 2011
- 13 Spiele + 3 Neuerscheinungen demnächst
- weite Preisspanne und sehr unterschiedliche Genres
- DRM oder DRM-free / Client
- LittleIndie legt großen Wert auf Achievements
- Cloud-Funktionen, Matchmaking, Mehrspieler, Lobbying (direkte Serverauswahl) sind geplant
- regelmäßige News über Facebook und Twitter über Neuerungen am Client und aktuelle Titel und Sales
- Banktransfer, Paypal
- Vom Einreichen des Spiels bis zur Aufnahme: wenige Tage
- Vertrag
- Upload über SVN/SSH
- Demo auf der Plattform
- Sales und Updates werden über Betreiber eingestellt
- rudimentäres Backend für Entwickler (Sales/Hits)
- Revenue Share ist Verhandlungsbasis
- Auszahlung: quartalsweise ab €20
Pro:
- enger Kontakt mit dem Betreiber, reagiert schnell
- man geht noch nicht in einer Spielemasse unter
- individuelle Zusammenstellung, Bundles, Alphafunding, Keys
- Foren, Blogs stehen zur Verfügung
- Supportcenter (Kunde-> Entwickler) bei Bugs/Problemen
Contra:
- sehr geringe Bekanntheit
- Bilder, Projekt, Demos, Seitentexte können nicht selbst eingestellt werden
- Windows-only
IndieCity
- seit 2010 in Planung, richtig durchgestartet seit 2011
- >140 Spiele
- teuerstes Spiel: Cardinal Quest €10,00
- extrem unterschiedliche, kleine, günstige Spiele
- DRM / Client
- regelmäßige News über Facebook und Twitter über Neuerungen am Client und aktuelle Titel und Sales (zwei Twitter-Accounts für Spieler und Entwickler)
- gibt noch keine Auszahlung (steuerrechtlich Probleme werden derzeit noch geklärt)
- Revenue Share: 25% Abgabe an Plattform (derzeit), bei Integration von Achievements / Leaderboardsystem nur 15%
Pro:
- lernfähiges Empfehlungssystem im Client
- sehr guter Support, Chat (IRC) und Forum
- alles kann selbst über das Backend: Projekteinstellungen, Updates, Preisgestaltung, etc.
- machen öfter mal Aktionen für Entwickler (Marketingwoche, Pimp-up-your-media week)
- tweeten und bloggen sehr viel
- relativ simples Uploadsystem: eine EXE-Datei + ZIP mit Spieldaten muss hochgeladen werden, wird automatisiert in Installer gepackt
- Demo-Upload möglich
Contra:
- generell ist vieles noch Beta (allerdings gekennzeichnet mit Memo)
- geringe Bekanntheit
- Windows-only
- Credit Card
- nervige Einschränkung bei Formaten (und Anzahl) der Bilder beim Einstellen des Projekts
- sehr simple Statistiken, kaum Aufschlüsselung
Indievania
- seit 2011
- >250 Spiele
- Extrem diversere Genres, Qualität und Preise
- DRM-free / Direkt Download
- regelmäßige News über Facebook und Twitter über aktuelle Titel und Sales
- Zahlung per PayPal
- Erstfreischaltung des Spiels: wenige Tage
- Upload über Amazon S3, kaum Einschränkung beim Upload-Format
- Geld wird sofort nach Kauf an den Entwickler überwiesen (keine Plattformkosten)
- reagierte bei der Ankündigung des Sales etwas spät, dann waren wir aber unter Featured und Specials
Pro:
- Für Kunden: ohne Download-Client
- Sehr gutes Backend, Statistiken relativ ausführlich
- Kunden dürfen mehr zahlen; Pledge, Pay-what-you-want
- Bundles, Keys
- Sale: Sektion für besondere Sales im Backend + Twitter-Ankündigung (zumindest im Fall von Pitman)
- Windows / Mac / Linux /A ndroid / PSP / Keys für Steam
Contra:
- relativ geringe Bekanntheit (lohnte sich für uns vor allem während der Sales-Woche)
- Paypal zieht günstigen Spielen viel ab, wenn man die Micropayment-Option nicht nutzt / nutzen kann
- kein Demo-Upload auf der Plattform
Desura
- seit 2009
- sehr günstige bis teurere, hochwertigere Spiele
- DRM / Client
- regelmäßige News über Facebook und Twitter über aktuelle Titel und Sales
- Paypal, Visa, Master Card
- Überweisung ab €500 (nach Abzug von Gebühren)
- Plattformgebühr: 30%
- Sales müssen angefragt werden
Pro:
- wesentliche höhere Verkaufschancen u.a. durch IndieDB-Anbindung
- größte Indie-Verkaufsplattform (nach Steam)
- sehr gute Anbindung an das Devlog-System IndieDB und das Modding-Pendant ModDB
- Verknüpft mit Indie Royale
- Alphafunding möglich, in eigener Kategorie
- Demo-Upload möglich
- Windows / Mac (eingeschränkt) / Linux
- extrem ausführliches Backend, mit sehr guten Statistiken
- Referrer-Bonus, wenn Käufer von der eigenen Webseite kommen
Contra:
- 30% / Auszahlung ab €500 Hürde für kleinere Spiele
- relativ komplizierter Upload, unterschiedliches System für Mac und Windows: Windows/Mac/Demo müssen jeweils zwei Versionen hochgeladen werden (so kommt man bei Updates auf 6 unterschiedliche Dateien, die hochgeladen werden müssen); Kauflink innerhalb der Demo muss zu Desura zurückführen
Über die Autorin
Jana Reinhardt beschäftigt sich schon seit ihrem Studium an der Burg Giebichenstein in Halle mit diesen ominösen Indies. Ist dann selbst konvertiert und gründete mit Friedrich Hanisch den Rattenkönig.