Jenseits aller Unschuld
Wie viel Verantwortung trägt der Einzelne, wenn alle Menschlichkeit verloren geht? Der Schweizer Dramatiker Lukas Bärfuss rechnete in seinem Romandebüt »Hundert Tage« mit der Schweizer Entwicklungshilfe ab und hielt dem selbstgerechten Westen den Spiegel seines Versagens vor. Im Gegensatz zu Gil Courtemanches Ereignisroman »Ein Sonntag am Pool in Kigali« ist Bärfuss Roman ein Tatsachenbericht, der das postkoloniale Gebären des Westens demaskiert. Read the full article











