Das Feuer des Legros!
Es ist mehr als 250 Jahre her, als ein gewisser Legros de Rumigny in Paris für Furore sorgte: Er stellte 30 Puppenköpfe mit seinen Haar-Kreationen für die feine Damen-Welt auf einen Marktplatz – die Damen kamen und waren begeistert. So sehr, dass Legros nur zwei Jahre später nachlegte: 100 Köpfe, ein Frisurenbuch und eine Friseur-Akademie – Werbung in eigener Sache in einer Welt ohne Computer, ohne Smartphone, ohne Fernsehen - ohne Blogs. Alles in Handarbeit.
Was treibt einen wie Legros an, so revolutionär neue Wege der Vermarktung zu gehen? Zeitgenossen beschreiben ihn als einen Mann, der sehr von sich eingenommen gewesen sein soll – Legros war in jedem Fall überzeugt von seinen Ideen und seinem Können. Sein Leben, seine Begeisterung für die Haarkunst hatte ihn aus einer Küche im Haus eines Marquis in die Welt der Schönen und Reichen im Paris des Rokoko geführt – da darf man doch selbstbewusst sein, da darf man doch stolz sein!
Stolz erwächst aus guten, ja hervorragenden Leistungen, die Anerkennung finden – die Pariser Damen rannten Legros die Bude ein, um sich nur von ihm frisieren zu lassen. Das tut dem Selbstbewusstsein doch gut. Die Damen ihrerseits tragen den Stolz hinaus, auf Empfängen und Bällen von kunstfertiger Hand gestaltet mit außergewöhnlicher Schönheit zu gefallen – eine blühende Liaison des Hochgefühls, der Souveränität, der Würde.
Das Feuer des Legros, die Begeisterung für seine Profession – das inspiriert. Qualität ist auch heute wieder in. Und die Welt der Schönen hatte schon immer eine faszinierende Anziehungskraft. Menschen, die diese Schönheit schaffen können, werden geachtet, respektiert, geliebt. Die Anerkennung wächst – und damit der Stolz, die Freude an einem der mittlerweile vielen Berufe in der Friseur- und Beauty-Branche.
Stolz als Triebkraft, als Treibstoff für ein besseres Lebensgefühl. Chancen erkennen, Chancen nutzen, Legros de Rumigny hat schon 1765 gezeigt, dass es geht. Wille, Überzeugung und tief verwurzelte Freude machen diese Systematik zeitlos.
Genau aus dieser Begeisterung, die ihre Nahrung auch aus der langen Tradition des Friseur-Handwerks gewinnt, genau deshalb beschreiben wir hier, was diese Tradition ausmacht und wie wertvoll sie heute noch ist. Genau deshalb schreibt das Journal Legros über die Tradition des Friseurberufes. Und darf sich bedienen aus dem facettenreichen Fundus von Herrn Zopf’s Friseurmuseum, dem weltweit größten seiner Art - ebenfalls entstanden aus Begeisterung, Respekt vor der Geschichte und Liebe fürs Detail. Ein gelungenes Miteinander für ein schönes Ziel - die Begeisterung möge nicht nachlassen!
www.deutsche-friseur-akademie.de
Herr Zopf’s Friseurmuseum









