Svetlana kommt. Sie kommt auf lauten Füßen in Schuhen für die sechzehn Freier sterben mussten. Roland kommt. Die Bäume leuchten wie Neongirlanden sobald der Wind reinfährt. ... Erol kommt. Ein Schädel platzt wie eine Seifenblase im lüsternen Geäst der Anemonen. ... Aiki kommt. They lässt die Metropolen in Hoffnung und Apokalypse auferstehen und untergehen. ... Ripley kommt. The riff goes on, accept it. ... Leyla kommt. Fünf Reiter stehen am Horizont. ... Pavel kommt. Am Steuerrad des Schaufelraddampfers klebt grünbraunes Blut und niemand weiß, woher es kommt, niemand hat das Monster je gesehen, das hier geblutet und gesteuert hat. ...
Coriolus versicolor bei fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom
Dieses Papier ist Teil von NMJ‘s Onkologie-Sonderausgabe 2017. Die Zeitung lesen oder Laden Sie die vollständige Ausgabe herunter hier.
Bezug
Chay WY, Tham CK, Toh HC, et al. Anwendung von Coriolus versicolor (Yunzhi) als Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom mit schlechter Leberfunktion oder die für eine Standardtherapie nicht geeignet sind. J Altern Komplement…
Am 13.08.2018 fuhr ich morgens ins Krankenhaus zum Termin mit dem Chefarzt. Im Besprechungszimmer nahm er meine Hand, schaute mich voller Mitleid an und teilte mir und meinem Mann mit, dass ich Magenkrebs habe. Da ich ja bereits das ganze Wochenende Zeit hatte und die Gedanken Achterbahn gefahren sind bin ich jetzt nicht mehr aus allen Wolken gefallen. Es war nicht schwer, eins und eins zusammen zu zählen. Das war der Grund für all meine Beschwerden.
Nach Hause ging es dann natürlich nicht mehr – vorsorglich hatte ich eine gepackte Tasche bereits im Auto.
Da sich nach seiner Aussage, der Krebs ausschließlich im Magen befand, gab es folgenden Plan: 4x Flot-Chemotherapie über acht Wochen, dann sollte nach 2 Wochen Pause der Magen Minimalinvasiv entfernt werden – anschließend noch mal 4x Flot-Chemo um auch alle Krebszellen zu erwischen.
Nach ein paar Voruntersuchungen, Aufklärungsgesprächen, CT´s etc. wurde mir dann der für die Chemotherapie notwendige Port gelegt. Das fand unter örtlicher Betäubung statt, so dass ich alles mitbekam. Eigentlich kein Problem, aber aufgrund meiner zarten Venen doch gar nicht so einfach und somit für mich auch ganz schön schmerzhaft. Danach konnte ich erstmal nach Hause.
Aber wie war das „zu Hause sein“? Es fühlte sich alles unwirklich an. Die Gedanken kreisten und ich habe mich gefühlt wie im Film. Schwankte zwischen Kampfgeist und Todesangst. Es war wie ein Tiger im Käfig, total rastlos ohne Ziel und es ist unmöglich klare Gedanken zu fassen oder sich abzulenken.
Ende August folgte dann die erste Chemo. Ich war irgendwie froh, dass es losging und ich endlich aktiv was „tun“ konnte gegen den Krebs. Noch während die Lösung durchlief hatte ich Nebenwirkungen. Kribbeln in den Fingern, mir war übel und ich wurde müde…
Da ich großer Sara Conner Fan bin, war für das dann folgende Wochenende bereits seit Monaten ein Konzertbesuch geplant. Wir würde es mir gehen? Ich hatte Sorge ob ich daran teilnehmen kann.
Durch den Kampf mit den Nebenwirkungen war das bis kurz vorher nicht klar.
Der Abend war irgendwie unwirklich. Die aufregende Situation eines Konzertbesuchs als solches, als auch mit dem Wissen dort zu stehen, krank zu sein und einen schweren Weg vor mir zu haben. Es war mir wichtig mit meiner Familie dort zu sein. Ich habe den Abend sehr bewusst wahrgenommen und genossen und als besondere „normale“ Erinnerung in mir aufgenommen. Mein letztes Stück „Normalität“. Dazu kam, dass wir in der zweiten Reihe standen und ich manchmal das Gefühl hatte Sara und ich waren uns irgendwie nah.
Nur durch meine Willenskraft und Stärke konnte ich diesen Abend erleben und bis zum Ende durchhalten...
Im Trainingslager vom Laufclub im Oktober 2017 war noch alles in Ordnung. Hier bereiteten sich die Kinder auf die westfälischen Meisterschaften vor und wir Mamas nutzten die Zeit als Auszeit und zum Training.
Danach gab es einen totalen Leistungsabfall. Ich habe zugenommen, der Sport fiel mir sehr schwer ohne das Irgendetwas anders war. Dann fing es auch an, dass mir das Essen und Trinken schwerfiel. Plötzlich nahm ich dann wieder ab, wieder ohne etwas zu verändern, das war am Anfang des Jahres 2018. Die Kraft kam jedoch nicht wieder.
Der Brief vom Krankenhaus
Etwa zeitgleich traf ein Brief vom Krankenhaus ein, bezüglich einer Kontrolle eines Bauchwandnetzes, welches mir 2014 eingesetzt worden ist nach einem Bauchwandbruch. Der vielleicht auf die Schwangerschaften und die fehlende Rückbildung zurückzuführen war.
Im Mai 2018 hatten wir den Termin vereinbart. Ich bin davon ausgegangen, dass meine Probleme damit zusammenhängen könnten und das Netz vielleicht gerissen ist. Ich hatte eine Beule am Bauch und wieder einen Spalt den ich deutlich fühlen konnte, wenn ich auf dem Rücken lag. Von was Schlimmeren bin ich in keinem Moment ausgegangen. Dennoch hat es natürlich gestört und mich am Training behindert.
Dazu kam, dass es mit dem Essen und Trinken immer schwieriger wurde. Ich konnte keine großen Mengen mehr trinken und musste mich entscheiden ob Essen oder Trinken, da beides zusammen nicht mehr möglich war. Das war sehr belastend, weil ich immer gern und viel gegessen hab.
Bei der Untersuchung haben die Ärzte gesagt, das Netz hätte sich verschoben. Es fiel dabei auf, dass der Magen sehr auffällig war (Magenwände dick etc.). Deshalb haben sie am nächsten Tag eine Magenspiegelung gemacht. Hier haben sie ein Polyp gefunden am Zwölf-Finger-Darm und eine starke Entzündung im Magen festgestellt. Es wurde empfohlen den Polyp zu entfernen, wenn der Magen sich beruhigt hat und die Entzündung abgeklungen ist. Ich sollte bis dahin auf Alkohol verzichten und gesunde Nahrung zu mir nehmen. Habe ein Magenschutzmedikament bekommen. Es gab jedoch keinen Keim, der diese Entzündung hervorgerufen haben könnte so hieß es.
Am 01.08. kam die OP für die Entfernung des Polyp, das wollte der Chefarzt selbst übernehmen, weil es schon eine schwierige Stelle war an dem der Polyp saß. Im Zuge dieser OP hat dieser Chefarzt das erste Mal den Magen gesehen… und er sagte im Anschluss: “Frau Levermann, Ihr Magen gefällt mir gar nicht.“ Am nächsten Tag folgte dann noch eine Spiegelung und mir wurden Proben entnommen. Wir verblieben so, dass ich erstmal nach Hause gehe und sie sich melden, wenn die Ergebnisse da sind.
Das schlimmste Wochenende meines Lebens
Am 10.08.2018 … an einem Freitag hat plötzlich mittags das Telefon geklingelt… der Chefarzt war persönlich dran… mein Herz schlug wie wild in meiner Brust …. Ich fragte ihn ob ich mir Sorgen machen muss, denn ich sollte direkt am nächsten Montag oder Dienstag ins Krankenhaus kommen für weitere Untersuchungen. Darauf antwortete er mir, dass es nicht gut aussieht. Das war bis dahin eines der schlimmsten Wochenenden meines Lebens….
Wie es dann weiterging erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.
aus DocCheck Flexikon, dem Medizinlexikon zum Mitmachen
Abkürzung: NPC
Inhaltsverzeichnis
1 Definition
2 Ursachen
3 Klinik
4 Diagnostik
5 Therapie
6 Prognose
1 Definition
Als Nasopharynxkarzinome bezeichnet man epitheliale Tumoren des Nasen-Rachen-Raums (Nasopharynx). Es handelt sich um die häufigsten malignen Tumoren im Bereich des Pharynx (ca. 70%).