Habe ich Wünsche zum Neuen Jahr 2024? Spezielle materielle Wünsche habe ich nicht. Mit den Wünschen nach Frieden (überall auf der Welt), Gesundheit, Zufriedenheit, Kreativität, Freude, Zuversicht, Unabhängigkeit … bin ich tagtäglich in voller Dankbarkeit für mein eigenes Leben und mein Umfeld verbunden.
Die Tage zwischen den Jahren habe ich immer gerne für meinen persönlichen Jahresrückblick und -ausblick genutzt. Aber ich merke, dass das mit zunehmendem Alter nicht mehr sooo wichtig ist. Mein Leben hat sich einfach gut zurechtgeruckelt. Täglich am Maltisch sitzen zu können, und Zeit zu haben Bücher und Podcasts zu hören und machen zu können was, wann und wie ich etwas möchte, ist für mich ein Luxus, den ich mir früher gewünscht habe. In diesem Luxus möchte ich weiterhin leben.
Minimalismus als postmoderne Lebensform für das gute Leben
"Die heutige Welt wird zusehends materialistischer. Die Menschheit nähert sich, getrieben von dem unersättlichen Verlangen nach Macht und ausgedehntem Besitz, dem Zenith äußerer Entwicklungsmöglichkeiten. In diesem vergeblichen Streben nach äußerer Vervollkommung der Welt mit ihren relativen Werten entfernt man sich jedoch immer weiter von innerem Frieden und geistigem Glück."
(Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama)
Wenn Menschen sich laut Tenzin Gyatso, dem 14. Dalai Lama mit ihrem Konsum und Drang nach Materialismus immer mehr von Frieden und geistigem Glück entfernen, warum wird dann weiterhin in Massen konsumiert?
Überkonsum
Grundsätzlich bedeutet Konsum „die Inanspruchnahme von Gütern und Dienstleistungen zur unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung“ (Bundeszentrale für politische Bildung). Konsum ist also per se nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn zu viel konsumiert wird. Aber warum konsumieren wir eigentlich (zu) viel? Nachfolgend ein paar Gründe, die zu übermäßigen Konsumverhalten beitragen können. Demonstrativer Konsum ist ein Ausdruck für Wohlstand. Durch den Besitz bestimmter Dinge oder das Tragen angesehener Markenkleidung kann gesellschaftlicher Status zur Geltung gebracht werden. Konsum dient als Ersatzbefriedigung, negative Gefühle wie Einsamkeit, Stress oder Überforderung können beispielsweise durch Essen überdeckt werden. Aber auch in anderen Bereichen kann man sich durch Konsum mit einer kurzfristigen Dopaminausschüttung ablenken. Neue Schuhe als Belohnung, nachdem eine große Aufgabe gemeistert wurde, oder falls diese eben nicht gemeistert werden konnte, zum Trost. Werbung, besonders wenn diese personalisiert ist, kann Begehren wecken und trägt somit zu gesteigertem Konsum bei. Vermehrter Konsum und das Anhäufen von Besitztümern ist ein bekanntes Problem unserer heutigen Konsumgesellschaft - könnte der Minimalismus eine geeignete Gegenmaßnahme sein?
Minimalismus
Minimalismus ist mittlerweile mehr als ein Nischentrend, diese Einstellung ist zu einem Lebensstil herangewachsen. Dabei soll der Fokus auf die wesentlichen Dinge, nämlich immaterielle Aspekte gelegt werden. Es findet ein Wechsel von materiellen Dingen zu immateriellem Erleben statt. Man fokussiert sich nicht auf das Haben und Besitzen, sondern auf den Nutzen der Dinge und deren Bedeutung. Somit wandert das Hauptaugenmerk von Quantität und Masse zu Qualität und Sinnhaftigkeit. Gegenstände werden wieder wertgeschätzt. Der/die Konsument*in hat dabei keinen Nachteil, sondern beschränkt lediglich seinen/ihren Besitz.
Abbildung 1: Übersicht des Minimalismus (Klug, K.2018)
In der Regel wird mit der Reduktion des bereits angesammelten Besitzes begonnen, um ein Bewusstsein für die materiellen Dinge zu schaffen, welche man bereits besitzt. Durch das Aussortieren von Unnötigem soll Platz und Struktur geschaffen werden. Außerdem soll Klarheit im Umfeld auch zu Klarheit im Inneren verhelfen, weshalb sich Personen, die diesen Lebensstil führen, dadurch zusätzlich mehr Leichtigkeit, Sinnhaftigkeit und Selbstbestimmung erhoffen. Personen, die sich mit Minimalismus beschäftigen, achten in der Regel mehr auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit der Produkte. Mit der Umstellung auf eine minimalistischere Lebensweise geht das Hinterfragen von Verhaltensweisen einher. Denn wer nur aussortiert, aber sein Konsumverhalten nicht überdenkt, hat irgendwann wieder genauso viele oder sogar mehr Gegenstände wie zu Beginn. Durch das Reduzieren von Besitz im Zusammenspiel mit bewusstem Konsum soll eine höhere Lebensqualität geschaffen werden. Wahrscheinlich ist, dass man wenn nur eine geringe Anzahl an Dingen besessen wird, diese mehr wertschätzt, dankbarer für das ist, was vorhanden ist und zusätzlich achtsamer damit umgeht. Da Minimalismus nicht dogmatisch ist, gibt es diverse Formen und Arten der Umsetzung.
Formen des Minimalismus
Der Lebensstil wird unterschiedlich ausgelebt und interpretiert. Man kann Minimalist*innen nach Intensität in drei Typen unterteilen.
Abbildung 2: Formen des Minimalismus (Klug, K. 2018)
Moderate Minimalist*innen
Der erste Typ ist der sogenannte „Downshifter“. Hier fängt man an, sich mit der Thematik des Minimalismus zu beschäftigen und wendet Gelerntes erst einmal selektiv in verschiedenen kleinen Lebensbereichen an. Der Besitz wird unter die Lupe genommen, um sich ein Bild von den Dingen zu verschaffen, welche man angesammelt hat. Der nächste Schritt ist das Aussortieren, wodurch man sich auf Dinge reduziert, denen ein gewisser Nutzen zugeschrieben wird.
In diese Kategorie des Minimalismus gehörte auch der bereits verstorbene Apple Gründer Steve Jobs. Er war bekannt dafür, nahezu immer einen schwarzen Rollkragenpullover, eine Jeanshose und weiße Turnschuhe zu tragen. Jobs sorgte mit seiner „Uniform“ dafür, dass er sich in seiner Kleidung immer wohlfühlte. Ganz nebenbei sparte er damit auch Zeit und Geld.
Starke Minimalist*innen
Nach dem moderaten folgt der starke Minimalismus. In dieser Stufe wird die Einstellung in vielen Bereichen aktiv gelebt. Personen dieser Stufe versuchen sich auf die für sie sinnhaften Dinge im Leben zu konzentrieren und anhand ihrer Werte zu handeln. Die Freizeit erhält einen höheren Stellenwert und häufig führt dies zu einer Arbeitszeitkürzung. Starke Minimalist*innen streben nach mehr Zufriedenheit und legen weniger Wert auf gesellschaftlichen Status.
Als Beispiel für diese Stufe kann man sich eine/n Büroangestellte*n vorstellen, der/die seinen/ihren Job kündigt, um in einem Fitnessstudio Yoga zu unterrichten, weil sein/ihr alter Beruf seinen/ihren Werten nicht (mehr) entspricht. Die Person erhält dann zwar einen geringeren Verdienst, aber da sie einen sparsamen Lebensstil führt, gibt sie auch weniger aus.
Ganzheitliche Minimalist*innen
Wie oben bereits erwähnt, sind ganzheitliche Minimalist*innen eher gegen materiellen Konsum eingestellt und versuchen auf jeglichen Verbrauch, der nicht überlebensnotwendig ist, zu verzichten. Hier wird in allen Lebensbereichen sparsam gelebt und nur das gekauft bzw. behalten, was auch genutzt wird oder Freude bereitet. Personen, die den Minimalismus ganzheitlich leben, versuchen auch, sich bewusst aus dem Hamsterrad der Gesellschaft zurückzuziehen, indem sie sich so gut wie möglich selbst versorgen.
Lebensmittel werden beispielsweise im Garten angebaut oder kostenfrei über Foodsharing-Seiten erstanden. Außerdem versucht man hier auch die Natur zu nutzen und kreative Lösungen zu finden. Beispielsweise kann aus gesammelten Kastanien selbst Waschmittel hergestellt werden.
Um einen minimalistischen Lebensstil zu leben, ist bewusster Konsum essenziell. Die Auswirkungen der eigenen Kaufentscheidungen werden wohl bedacht.
Bewusster Konsum
Das Wort „bewusst“ drückt aus, dass etwas willentlich und geistig wach getan wird, um negative Auswirkungen möglichst zu vermeiden.
Beim bewussten Konsumieren versucht man sich darüber klar zu werden, warum man etwas konsumieren möchte und wie der eigene Konsum andere beeinflusst. Bevor man also das nächste Mal etwas kauft, ist es hilfreich, sich folgende Frage zu stellen und diese auch ehrlich zu beantworten: „Brauche ich das wirklich?“
Um zu wissen, ob etwas wirklich benötigt wird, muss erst einmal klar sein, was sich bereits alles im eigenen Besitz befindet. Danach gilt es bei neuen Anschaffungen darauf zu achten, nicht aus Gewohnheit oder aus einem Gefühl heraus zu kaufen. Ebenfalls sollte eine Recherche über Alternativen zu Neukäufen stattfinden. Darunter zählen Reparierbarkeit des Produktes, Ausleihmöglichkeiten oder auch Gebrauchtkäufe. Um die Belastung der Umwelt möglichst gering zu halten, sollte der/die Konsument*in besonders bei einem Neukauf auf die Produktionsbedingungen und den Produktionsort Wert legen.
Umwelt und Minimalismus
Wie bereits im Einstieg erläutert wird, stellt der Überkonsum ein großes Problem dar. Die drei Handlungsfelder Bauen und Wohnen, Mobilität sowie Ernährung sind für 70 - 80 % der Umweltfolgen unseres Konsums verantwortlich.
Minimalist*innen können auch durch den verminderten Besitz in kleineren Wohnungen und Häusern leben, wodurch der Energieverbrauch und somit der CO2-Ausstoß verringert wird. Da ein kausaler Zusammenhang zwischen Einkommen und Ressourcenverbrauch besteht, könnten vor allem die reichsten 10 % der Gesellschaft mit einem minimalistischen Lebensstil viel bewirken.
Die Verlegung von Arbeitsplätzen ins „Homeoffice“ spart Ressourcen, obwohl diese Möglichkeit nur bei ausgewählten Berufen besteht. Wenn diese Arbeitgeber*innen dann minimalistisch handeln, würden neben Einsparungen bei den Bürogebäuden auch bei der Mobilität, also den Fahrten zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz, Abgase und Schadstoffemissionen verringert werden. Durch den Wegfall von Arbeitswegen können Familien mit guter Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr die Nutzung ihrer privaten Fahrzeuge reduzieren, wodurch Staus und Schadstoffausstoße verringert werden. Auch Fahrgemeinschaften oder Carsharing sind denkbare Alternativen. Zusätzlich tragen minimalistische Handlungen wie Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen zu einer besseren Gesundheit bei.
Des Weiteren spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Beim Kauf von Produkten sollte darauf geachtet werden, dass diese biologisch angebaut werden. Bei konventioneller Landwirtschaft werden Pflanzenschutzmittel genutzt, die in die Umwelt gelangen und diese langfristig schädigen. Bei der Herkunft der Lebensmittel gilt: Je näher der Anbauort, desto besser, dadurch können lange Transportwege eingespart werden. Außerdem hilft ein Verzicht auf Fertigprodukte der Umwelt, da diese durch ihre meist üppige Verpackung zum Müllberg beiträgt. Hoher Fleischkonsum führt zu einer extremen Umweltbelastung. Treibhausgasemissionen werden unter anderem durch die Landwirtschaft produziert. Eine Reduzierung der Massentierhaltung oder der Lebensmittelverschwendung würde die Umwelt ebenso wie die Ernährungssicherheit der Gesellschaft positiv beeinflussen. Das Wissen über den Fleischkonsum und dessen Auswirkung auf die Umwelt ist bereits weit verbreitet. Deshalb sind viele Minimalist*innen Vegetarier*innen oder vertreten den Veganismus. Der sogenannte „Food Waste“ stellt ein eigentlich vermeidbares Problem dar, dennoch landen allein in Deutschland pro Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.
Auch wenn Kleidung nicht zu den drei größten Handlungsfeldern gehört, trägt vor allem die „Fast-Fashion"-Industrie zur Umweltverschmutzung bei. Ein Großteil der Kleidung wird hauptsächlich in Asien produziert und dort werden Umweltschutzgesetze kaum beachtet. Die Kleidung wird mit giftigen Substanzen hergestellt, welche umweltschädliche Auswirkungen haben, wie beispielsweise die Verschmutzung der Gewässer. Minimalismus kann dem entgegenwirken, indem grundsätzlich weniger Kleidung gekauft wird, die eine gute Qualität hat und somit länger hält. Dementsprechend würde die verminderte Nachfrage gleichzeitig die Kleiderproduktion senken und Ressourcen sparen. Die Kaufentscheidung, wo und wie viel Kleidung gekauft wird, liegt theoretisch in den Händen der Konsument*innen.
Jedoch stellt sich nun die Frage, wieso der Konsum nicht von allen reduziert wird und wir immer noch in einer Welt voller Massenproduktion leben.
Ein soziologischer Erklärungsversuch
Mit Hilfe von psychologischen Ansätzen soll versucht werden diese Thematik zu analysieren. Jede Gesellschaft handelt nach eigenen Normen und Werten. Das Individuum, das in dieser Gesellschaft integriert ist, richtet sich nach diesen. Es lernt das Verhalten, das von ihm erwartet wird, durch Beobachten. Da vieles in der westliche Gesellschaft auf Konsum ausgelegt ist, folgt das Individuum diesen Strukturen. Das gesamte Benehmen ist davon abhängig, welche Erwartungen an das Verhalten des Individuums gerichtet sind.
Trotzdem brechen einige Personen, darunter auch Minimalist*innen diese Erwartungen. Das bewusste Einkaufen kann in den moderaten Minimalismus eingeordnet werden. Veganismus verkörpert im Bereich der Ernährung den starken Minimalismus. Diese Ernährungsweise stößt des Öfteren auf Unverständnis in der Gesellschaft. Starke Minimalist*innen legen jedoch wenig Wert auf die Erwartungen der Gesellschaft und leben nach ihren eigenen Werten. Um einen ganzheitlichen Minimalismus bezogen auf die Ernährung auszuleben, müsste die Person ihr Essen selbst anpflanzen, jagen oder sammeln. Dies ist mit viel Aufwand verbunden und für den Großteil unserer Gesellschaft nicht zu bewerkstelligen.
Veränderung muss keinen Verzicht bedeuten, oft fehlt einfach das Bewusstsein für das eigene Handeln.
Wie man Minimalismus bewertet, kommt auf die Perspektive des Betrachters und der damit verbundenen Werte und Präferenzen an. Jedoch kann man guten Gewissens behaupten, dass eine erhöhte minimalistische Denkweise die Welt positiv beeinflussen würde.
Dennoch kann die Gesellschaft nicht ganzheitlich auf Geld verzichten, wie der Forscher Scholz-Wäckerle einst sagte: „Geld sollte lediglich nicht alle anderen Werte unterordnen.“ Denn Geld ist das allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel. Vor allem die Tauschmittelfunktion ist im Alltag relevant, da es Transaktions-, sowie Informationskosten einspart.
Floskeln wie „ohne Moss nichts los“, die implizieren, dass das Leben nur mit viel Geld zu bewältigen ist, gibt es zur Genüge. Dennoch oder gerade deshalb hat Raphael Fellmer ein Experiment gewagt, bei dem er versucht hat, ohne Geld zu leben. Er wollte damit auf Verschwendung insbesondere im Lebensmittelbereich, Umweltverschmutzung und Ausbeutung der Umwelt aufmerksam machen. Dafür hat er fünf Jahre kein eigenes Geld verdient, sondern passiv von seinen und den Ressourcen anderer gelebt. Bei dem Aufbau unserer gesellschaftlichen Struktur ist das keine einfache, aber wie Raphael in diesen Jahren bewies, scheinbar machbare Aufgabe. Zu seiner Erfahrung sagte Raphael Folgendes:
“Zunächst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es unmöglich ist, gänzlich auf indirekten Geldfluss zu verzichten, wenn man weiterhin aktiv an der Gesellschaft teilnehmen möchte und aus ihr heraus, und nicht als EinsiedlerIn, den Wandel leben möchte.” (Raphael Fellmer, 2014)
Geld nicht so wichtig nehmen und mit wenig auszukommen ist ein guter Ansatz, aber wie steht es um die Menschen, die am Existenzminimum leben? Wenn nur oberflächlich auf reduzierten Besitz und niedrige Ausgaben geschaut wird, besteht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen gelebten Minimalismus und Armut. Der Unterschied liegt allerdings in der bewussten und freiwilligen Reduktion bzw. dem Verzicht, während es bei ärmeren Menschen die Lebensrealität darstellt, da diese sich nicht mehr Besitz leisten können. Es ist nicht verwunderlich, dass für ärmere Menschen, die nicht einmal wissen, wie sie ihre Grundbedürfnisse befriedigen sollen, die Rettung der Umwelt oder eine Änderung des Konsumverhaltens nicht an oberster Stelle ihrer Prioritätenliste steht. In unserer jetzigen Gesellschaftsstruktur ist der minimalistische Lebensstil eher ein Privileg, der für wohlhabendere Menschen umsetzbar ist. Um auf eine Sache verzichten zu können, muss sich diese vorher erst einmal leisten können. Dennoch kann jeder die eigenen Gewohnheiten im Rahmen seiner Möglichkeiten ändern, sodass man seinen Teil angepasst an die individuelle Lebenslage zu der Veränderung beitragen kann.
Autorinnen: Nina Stehle, Kalliopi Gkaroumpas, Michaela Stühler, Anne Mangold
Quellen
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