Conrad Veidt and director Kurt (later Curtis) Bernhardt on set of Die Letzte Kompagnie, UFA studios, 1929. Click here for bigger.
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Conrad Veidt and director Kurt (later Curtis) Bernhardt on set of Die Letzte Kompagnie, UFA studios, 1929. Click here for bigger.
DämonenKiller #6
cover-art: Karel Thole
source: amsaklapper’s collection
DämonenKiller # 8
cover art: Karel Thole
source: amsaklapper’s collection
Neal Davenport is a pen-name of Kurt Luif.
Der französische Industriellensohn Henri Leblanc (Uno Henning) heiratet aus finanziellen Erwägungen zur Sanierung seines vor dem Bankrott stehenden Schmelzwerkes die durchaus attraktive, von ihm jedoch nicht geliebte Angele Poitrier (Edyth Edwards).
Während der Hochzeitsreise begegnet Henri im Zug einer faszinierend schönen Fremden (Marlene Dietrich), deren Namen Stascha man erst später erfährt. Sie befindet sich in Begleitung eines gewissen Dr. Karoff (Fritz Kortner), dessen Anwesenheit sie mit offenkundigem Widerwillen erfüllt, während er ihr rettungslos verfallen ist.
Stascha gibt Leblanc Karoff gegenüber als ihren Cousin aus, was dieser keine Minute glaubt. Unter vier Augen beschwört sie Henri, sie nicht mit Karoff allein zu lassen, was den jungen Mann bewegt, kurzerhand seine soeben angetraute Gattin ebenso wie sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen und ihr in das luxuriöse Hotel nachzureisen, in dem Stascha und Karoff abgestiegen sind.
Am Silvesterabend, dessen ausgelassener Trubel eigentlich die gemeinsame Flucht von Stascha und Henri ermöglichen sollte, kulminiert der Dreieckskonflikt. Karoff hat für Stascha einen Mord begangen, jedoch durch die Eliminierung ihres Gatten nicht ihre von ihm erhoffte Liebe gewinnen können. Staschas zumindest derzeitige Zuneigung gilt statt dessen Henri, wofür der eifersüchtige Karoff an seinem Nebenbuhler mit grober Gewalt Rache nimmt.
Als die Polizei eintrifft, um die beiden Mordkomplizen zu verhaften, erreicht die Tragödie ihren Höhepunkt ...
Kurt Bernhardts eleganter und temporeicher Stummfilm etabliert noch vor Josef von Sternbergs “Der blaue Engel” Marlene Dietrich als einen die Männer ins Verderben stürzenden Vamp. Während der Däne Uno Henning als jugendlicher Liebhaber eher blass bleibt, glänzen die Dietrich und Fritz Kortner in ihren Rollen über eine tödlich endende Hass-Liebe.
Marlene Dietrich vermag als Stascha verheißungsvolle Blicken ebenso wie ihre körperlichen Reizen gezielt einzusetzen und lässt die Diva in späteren Hollywoodfilmen bereits erahnen. Fritz Kortner gestaltet das faszinierende Porträt eines von seiner verzehrenden Leidenschaft getriebenen Mannes, der in meist fast scheuen Gesten um die Zuneigung der abgöttisch geliebten Frau bittet, aber in der intensiven physischen Auseinandersetzung mit Uno Henning als Henri Leblanc die Urkraft des in Karoff verborgenen Temperamentes offenbart. Karoffs Schwanken zwischen scheinbar feucht-fröhlicher Heiterkeit und abgrundtiefer Verzweiflung inmitten der allgemeinen Ausgelassenheit am Silvesterabend ist von ebenso berührender Tragik wie die gesamte Szene seiner Verhaftung.
Suzy Prim & Jules Berry Carrefour, Curtis Bernhardt (1938).
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DämonenKiller #5
original art-work: Karel Thole
source: amsaklapper’s collection