Einsame Horizonte
In dunkler Stunde, wenn der Tag verweht,
Ein Schatten, der im Herzen leise steht.
Die Sonne strahlt, doch innen herrscht das Grau,
Ein Meer aus Fragen, ein Fluss, so voller Tau.
Die Stimmen um mich, sie flüstern, sie schallen,
Doch in mir drängt sich nur das Schweigen, das Fallen.
Ein Widerhall von Gedanken, die sich verwirren,
In dieser Kälte, wo die Seelen frieren.
Die Welt dreht weiter, doch ich bleibe stehen,
Im Labyrinth des Lebens, im Stillen vergehen.
Ein Lächeln auf den Lippen, doch die Augen leer,
Das Herz gebrochen, voller Angst, immer mehr.
Wie oft hab ich gesucht nach einem Handgriff,
Nach Trost in der Dunkelheit, nach einen Sinn, nach einen Striff.
Ganz nah und doch so fern, das Licht, das mich lenkt,
In der Einsamkeit, wo kein anderer denkt.
Die Wellen schlagen wütend an die Küste,
Ein Sturm im Innern, der die Hoffnung küsste.
Doch leise zieh'n die Träume, wie Windhauch vorbei,
Und ich stehe verloren, wie ein Zug, der nie sei.
Ein Hauch von Leben, der nicht mehr trägt,
Die Worte versagen, die Sicht ist verlegt.
Und keiner versteht, wie kalt es hier innen,
Wie schwer die Last, die trotz Zeit nicht zerrinnen.
Doch vielleicht, in der Stille, findet sich Licht,
Ein Funken der Wärme, der das Dunkel durchbricht.
Denn selbst in der Einsamkeit, wenn alles zerfließt,
Gibt es einen Weg, der uns sanft wieder küsst.
~Hxtelove




















