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That time Kate del Castillo played Princess Jasmine’s mother.
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Mario Casas turns 32!!
Listen to this fantastic track by Los 33!
Tag 266 - 2.4.23 Sonntag
Viel Kultur mit Danisa
Kurz nach Neun hat mich Danisa abgeholt und wir sind Richtung Südwesten gefahren. Als erstes haben wir uns in Palmilla bzw. San José del Carmen ein altes herrschaftliches Haus mit dem schönen Namen El Huique angesehen, in dem auch diverse Präsidenten Chiles gelebt hatten. Sehr imposant, das stattliche Anwesen. Dann sind wir nach Santa Cruz gefahren, wo wir uns fünf Stunden lang im Museo de Colchagua aufgehalten haben. Dieses Museum ist eines der größten im Lande und ist wirklich gut gestaltet. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die etwas komisch sind. So gibt es zwar einen Raum für die Evolutionstheorie von Charles Darwin und auch wirklich gut dargestellte Materialien zur Erdgeschichte, andererseits auch einen Raum voller Waffen, in dem sehr viele Nazi-Devotionalien ausgestellt sind und zwar ohne jeden kritischen Kommentar. Das Museum wurde von Carlos Cardeon, einem chilenischen Waffenhändler, gestiftet. Er wird seit etlichen Jahren von Interpol gesucht und kann deshalb das Land nicht verlassen. So hat er eben sehr viel Geld und ist in Chile deshalb durchaus angesehen, da er dieses Museum gestiftet hat. Und das, obwohl er unter der Herrschaft des Diktators Pinochet, der übrigens nie für seine Verantwortung für zig-Tausende Tote und Vermisste verurteilt wurde, ein wichtiger Zulieferer für Waffen für das Regime war. Ich habe mit Silvia und Julio darüber gesprochen und es ist wohl schon immernoch so, dass im Militär ganz klar Anhänger des (2006 verstorbenen) Diktators dominieren und die Angst vor einer erneuten Machtergreifung des Militärs nicht zu unterschätzen ist. Andererseits gibt es in Santiago ein Museum, welches die Aufarbeitung der Grausamkeiten der Diktatur sehr gut zeigt. Nach wie vor ist die Gesellschaft in Chile gespalten in die Anhänger Pinochets, die vor allem die wirtschaftliche Entwicklung und „Sicherheit“ während der Diktatur schätzen, und den Gegnern Pinochets, die von den Pinochetistas als Kommunisten abgestempelt werden. Viel politisches Schwarz-Weiß, kaum Zwischentöne, so ähnlich wie in vielen Ländern Lateinamerikas oder eben auch in den USA.
Aber, to be fair, das Museum ist wirklich eindrucksvoll. Ein Beispiel ist die sehr gelungene Aufarbeitung der Rettung der 33 verschütteten Bergleute im Jahre 2010, welche auch heute noch als großer Erfolg für das ganze Land angesehen wird. Zurecht.
Auf dem Weg zurück, haben wir am Straßenrand einen Stopp eingelegt, um uns an einem Stand Pommes mit Wurst reinzuziehen. Wir hatten mächtigen Kohldampf, denn es war mittlerweile abends um Sechs und wir hatten seit früh nix gegessen.
Vokabel des Tages: Wunder - milagro
"Los mineros de Atacama 10 años después | AFP"
10 years ago...
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