Körper fällt auseinander wie mein Zuhause auch
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Körper fällt auseinander wie mein Zuhause auch
Ich bin müde.
Ich gebe mein Bestes, aber ich zerbreche.
Ich löse mich auf, bis ich nicht mehr ich bin.
Ich sehe im Spiegelbild ein Ich, das nicht Ich ist.
Ich fühle Dinge, die nicht meine Emotionen sind, sage Dinge, die nicht meine Worte sind, denke Dinge, die nicht meine Gedanken sind.
Ich will nicht sterben, nur leben will ich nicht.
Ich bin müde.
Du sagst meine Aufgabe ist es, nicht den Mut zu verlieren, mich nicht den finsteren Gedanken hinzugeben, nicht aufzugeben, nicht aufzuhören zu lachen, nicht unter der Last zu stolpern, nicht liegen zu bleiben, sondern aufzustehen, weiterzugehen, das Gute zu sehen, Freude zu verbreiten, dich aufzumuntern, alles aus einer anderen Perspektive zu betrachten und am End zu sagen, dass schon alles funktionieren wird.
Ich atme tief ein. Manchmal sind eben auch die Starken schwach. Lass mir diesen Moment.
Diesen Moment des Nichts. Einfach nichts fühlen, nichts denken, nichts sehen, nicht Ich sein.
Vergessen.
Ich bin müde.
Ich schließe meine Augen. Nur einen kurzen Moment. Versprochen.
Das Gebet eines Bedrängten, ein Hilferuf. Ein Bitte lass mich wieder Luft holen, es ist genug
DAVEE
Und ich weiß, dass ich langsam ne Pause brauch. Körper fällt auseinander, wie mein Zuhause auch.
SOXIV - Lucas Kuster, 2016
Nich mehr Schwanz einziehen nochmal Wange hinhalten und noch einmal reinbrettern.
Die Kleine Idee macht Urlaub!
Die Kleene braucht’ne Runde Urlaub – oder ich. So genau wissen wir das noch nicht. Nach…
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