Morgen ist nie, flüstert der Staub,
der sich im Kreis dreht, ohne je zu fallen.
Die Uhren hängen wie müde Monde
an Fäden aus vielleicht.
Ein Vogel aus Glas schlägt mit stummen Flügeln,
er sucht den Himmel, den niemand gemalt hat.
Unter ihm wächst ein Garten aus Fragen,
und jede Blume trägt ein Auge.
Denn Sehen ist Glauben,
sagen die Schatten, die sich selbst nicht kennen.
Sie tasten nach Licht, das nur existiert,
wenn jemand hinschaut.
Ein Kind aus Nebel sammelt Sekunden
in einer Schale aus Wind.
Es wartet auf gestern,
weil morgen nicht kommt.
Und irgendwo, zwischen zwei Atemzügen,
öffnet sich ein Tor aus reiner Möglichkeit.
Dahinter steht die Welt,
wie sie wäre,
wenn wir wagten,
zu glauben,
was wir sehen.
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