Unser erster US-Roadtrip! – Brooklyn Heights & Danny Elfman – New York City – Anreise und Tag 1
Hello Headbangers and other Friends!
Am 06.12.2017 machten wir uns direkt nach der Arbeit noch abends auf unseren Weg in Richtung Süden, Bundestaat New York. Den Roadtrip hatten wir schon recht lange geplant, da wir frühzeitig zwei Tickets für das Konzert „Disney Tim Burton’s - The Nightmare Before Christmas“ in New York City gekauft hatten. Viele unserer Freunde wissen, dass wir bereits 2015 bei einem ähnlichen Konzert in Paris waren, was in einem absoluten Desaster für uns endete, weshalb wir uns hoch und heilig geschworen hatten, erneut Karten zu kaufen, sobald solch ein Auftritt noch einmal in unserer Nähe veranstaltet wird. Da wir sowieso unbedingt einmal nach New York wollten, bot sich eine Reise dorthin an :). Um möglichst viel von der Stadt zu haben, entschlossen wir uns dazu, wie bereits erwähnt, lieber direkt nach der Arbeit einen Teil der fast siebenstündigen Fahrt hinter uns zu bringen.
Recht schnell gelangten wir an die Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Ganz schön spannend. Im Endeffekt kamen wir aber aufgrund der späten Uhrzeit sehr schnell über die Grenze. Unser erster Eindruck von US-Amerikanern war allerdings wirklich pures Klischee :D. Ein grimmiger Grenzpolizist der ausfragte und kontrollierte. Dafür war unsere Begegnung mit dem zweiten Grenzbeamten echt witzig. Er war ein cooler Typ (allerdings auch Halb-Kanadier *Hust* xD).
Leider konnten wir nicht viel von dem schönen Gebirge im Norden des US-Bundesstaates New York sehen, da es ja schon dunkel war. Da wir bereits vorher wussten, wie müde wir nach der Arbeit sein werden, setzten wir uns einen Zwischenstopp als Tagesziel. Wir entschlossen uns aufgrund der guten Lage und großen Auswahl an „günstigen“ Motels (blöderweise war es bereits zu kalt, um im Auto zu schlafen), für die Hauptstadt des Bundesstaates, Albany.
Im Cocca's Inn & Suites Wolf Road Motel fielen wir geradezu nur noch so ins Bett. :D Für Roma war diese eine Nacht im Motel etwas ganz Besonderes, da dieses Motel wirklich genau wie in einem Film aussah, auch wenn es im Endeffekt gerade noch annehmbar sauber war. Es hat aber auf alle Fälle seinen Zweck erfüllt und wir konnten gut schlafen.
Nach einem kräftigen, aus nach pappe-schmeckenden Waffeln und sehr süßen Muffins bestehenden Frühstück, ging es dann wieder mit unserem Van weiter in Richtung New York. Wir waren bei einem kurzen Stopp richtig erstaunt, wie günstig der Sprit hier im Vergleich zu Kanada war!
Danach sind wir ein Stück durch den US-Bundesstaat New Jersey gefahren und konnten tatsächlich schon von weitem die Skyline von NYC erkennen! Genial!
Und sie kam immer näher ;)
Nachdem wir aufgrund eines kleinen Routenplanungsfehler unsererseits, leider unglaublich viel Geld für das Durchqueren eines Tunnels bezahlt hatten, waren wir endlich da! Im Big Apple! Das war dann auch gleich die erste Autofahrt für Eva in Manhattan, haha. Es war leicht nervenaufreibend vor allem mit dem Van, wie ihr euch sicher vorstellen könnt xD Großstadtfahren eben…
Über die berühmte Brooklyn Bridge ging es dann zu unserem ersten Halt, den Brooklyn Heights. Eine, wie uns gesagt wurde, geniale Ecke um Fotos von der Brooklyn Bridge und Umgebung zu machen. :) Wir waren sehr, sehr aufgeregt, als es über eine der berühmtesten Brücken der Welt ging.
ENDLICH ANGEKOMMEN! Nach 20 Minuten Parkplatzsuche mit unserem Koloss, bot uns ein netter Mann seinen Parkplatz an. Wie angegossen :)
Wir waren sichtlich erleichtert, aufgeregt und vor allem eins… hungrig, haha!
Wir machten uns gleich auf zur Brooklyn Heights Promenade. Hier sind ein paar der besten Aufnahmen :)
Sogar die Freiheitsstatue konnte man von dort aus schon sehen!!!
Wer GTA IV gespielt hat, dürfte auch diesen Helikopterlandeplatz für Stadtrundflüge kennen :P
Lower Manhattan…
Danach liefen wir den Hügel hinab in Richtung Brooklyn Bridge, um diese etwas näher zu betrachten.
Auf dem Weg sahen wir diesen Notruf-Pfahl. So einen hatten wir noch nie gesehen :) (Nein der Aufkleber ist uns natürlich nicht aufgefallen xD)
Außerdem hörten wir einen sehr interessanten Vogelgesang vor einem Restaurant, den wir so noch nie gehört haben. Wir wissen zwar nicht was das für ein Vogel ist, aber er ist wirklich wunderschön!
An einem Pier, an dem gerade eine spanisch-sprachige Soap oder dergleichen gedreht wurde (saaau witzig anzugucken),…
hatten wir noch einmal einen tollen Ausblick auf die Brücke.
Das Eskalationsteam war auch zur Stelle!
Ein paar wilde Kanadagänse schwammen dort umher. Ob die wohl gerade Rast auf ihrer Reise in den Süden machten…. :)
Wir liefen dann unter der Brücke durch, um uns die andere Seite anzusehen:
Die Lichtverhältnisse auf der anderen Seite verleiteten uns Fotos zu machen, bei denen wir auch wieder Filter benutzen konnten.
Direkt neben der Brücke gelegen, ist Jane's Carousel. Tatsächlich ein Karussell in einem gläsernen Kasten, mit dem man für günstiges Geld mitfahren und dabei den atemberaubenden Ausblick genießen kann. Wahnsinn!
Bei Sonnenuntergang liefen wir dann noch einmal auf der linken Seite einen kleinen Pier entlang.
Da es langsam spät wurde und das Konzert, weswegen wir nach NYC gekommen waren, auch noch am selben Abend stattgefunden hat, mussten wir uns relativ zügig nach Brooklyn begeben. Dort war nämlich unsere Airbnb-Unterkunft.
Wir standen etwas im Stau, fanden aber dann sogar recht schnell einen Parkplatz nahe der Unterkunft. Unser Host begrüßte uns auf Deutsch! Er erzählte uns, dass seine Ex-Frau deutsch ist und er sogar für kurze Zeit in Deutschland gelebt hat. Wir fanden es auf jeden Fall witzig! Naja, wie dem auch sei… :D Wir waren absolut baff von der Freundlichkeit unseres Hosts! Er gab uns so viele Tipps, gerade auch was die U-Bahn angeht. Extrem hilfreich J! Er überließ uns sogar zusätzlich zu unserem gebuchten Zimmer noch sein großes Schlafzimmer, weil andere Gäste abgesagt hatten. Wir hatten nun also zwei Zimmer und ein eigenes Badezimmer. Das kroatische Pärchen mit dem wir uns die Wohnung teilten, hatte auch noch eine Bosch-Waschmaschine, die wir mitbenutzen durften. Endlich saubere Kleidung!! (Ihr merkt schon… wir sind nicht die größten Fans von amerikanischen Waschmaschinen xD). Sie hatten außerdem noch einen kleinen Welpen, der soooo süß war!
Mit dem Airbnb waren wir also mehr als zufrieden. Falls ihr die Kontaktdaten von unserem Host haben möchtet, schreibt uns einfach eine Mail an [email protected] :)
Da wir total Hunger hatten, kauften wir uns auf Empfehlung unseres Hosts hin eine der berühmten New-York-Style Pizzen in einem kleinen Bistro ein paar Blocks von unserer Unterkunft entfernt und machten uns danach auf zur nächsten Metro-Station, um zu unserem Konzert zu fahren (die Pizza war sooooo gut!! :o).
Mit der wirklich extrem langsamen U-Bahn machten wir uns also auf in Richtung Barclay Center, wo das Konzert stattfinden sollte. Dieses wirklich große Stadion wird normalerweise für NHL-Eishockeyspiele oder Basketballspiele genutzt, aber auch oft für Konzerte umgebaut.
Da wir uns nicht sicher waren, ob Kameras erlaubt sind, haben wir diese lieber zu Hause gelassen, weshalb alle folgenden Bilder nur mit dem Handy aufgenommen wurden :P. Wie bereits erwähnt, trug das Konzert den Titel „Disney Tim Burton’s: The Nightmare Before Christmas“. Wer schon einmal auf solch einer Veranstaltung war weiß, dass dort immer viele Fans verkleidet kommen. So auch hier :P Genial anzusehen!
Wir waren zwar nicht verkleidet, aber sehr gut gelaunt und freuten uns auf das Konzert!
Die Spannung wurde immer größer! :D
Die Halle füllte sich auf einmal ganz schnell.
Und dann ging es endlich los! Was wir zuvor allerdings gar nicht wussten war, dass dieses Konzert nicht nur (wie in Paris) einige Ausschnitte vom Film zeigte und das Orchester (inklusive SängerInnen), dazu spielte. Hier wurde der gesamte Film „Nightmare before Christmas“ gezeigt und musikalisch von Orchester, Chor und SängerInnen begleitet. Obendrein wurden einige der Songs auch von den Originalstimmen gesungen. Gänsehaut pur! :) Endlich konnten wir die schlechte Erfahrung vergessen und eins der besten orchestralen Konzerte unseres Lebens mitverfolgen! Am besten war, dass sogar der Komponist, der immer an der Seite von Tim Burton arbeitet und Danny Elfman heißt, die Stimme des Hauptcharakters „Jack“ übernahm (- was in Paris genauso war, wir allerdings verpassten aufgrund einer zeitlichen Verschiebung des Konzerts und unserer Abreiseuhrzeit). Was für ein Charakter. Genial!
Nach dem Konzert konnte man noch ein Foto von dem leeren Stadion machen.
Geflasht von dem genialen Abend/Tag ging es dann ganz schnell in unser warmes und gemütliches King-Size Bett. :D Wie es weiterging, erfahrt ihr im nächsten Post!
Bis dahin!
Stay Trve \m/
Romanov und Evilein













