Die perfekte Antwort auf seine Frage bekommen 😍 Danke Schwatzgelb, @chipsyio und Patrick Aus dem Schwatzgelb Interview mit Patrick Mainka

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Die perfekte Antwort auf seine Frage bekommen 😍 Danke Schwatzgelb, @chipsyio und Patrick Aus dem Schwatzgelb Interview mit Patrick Mainka
Maiber - Kekse
Für @on-her-own because of reasons :D
Marco öffnete den Küchenschrank. „Christoph!“, maulte er. Sein Mitbewohner ärgerte ihn gerne. Meistens tat er das, indem er Marcos Lieblingskekse ganz oben in den Schrank stellte. Dort, wo Marco nicht einmal herankam, wenn er auf einen Stuhl stieg.
Angesprochener kam breit grinsend in die Küche: „Probleme, Kleiner?“ Marco verdrehte die Augen: „Sehr witzig. Gib mir meine Kekse.“ „Dein böser Blick ist echt knuffig. Und nein, ich gebe dir deine Kekse nicht.“ Christoph grinste noch immer breit. „Warum tust du das?“, fragte Marco. Aber er kannte die Antwort, die Christoph ihm, wie fast jeden Tag gab: „Weil du jedes Mal wieder Patrick anrufen wirst, um an deine geliebten Kekse zu kommen. Und irgendwann wird Patrick merken, dass du ihn auch sehen willst. Wenn die Kekse dir so wichtig wären, würdest du sie in deinem Zimmer aufbewahren, und nicht da, wo ich sie immer wieder verstecken kann. Ich höre damit auf, wenn du Patrick endlich sagst, was du für ihn empfindest.“ Marco sah Christoph nicht an. „Ich hätte dir nie davon erzählen sollen.“ „Tja, hast du aber. Jetzt ruf ihn schon an.“ Mit diesen Worten verließ Christoph die Küche. Marco holte tatsächlich sein Handy aus seiner Hosentasche, nur um zu sehen, dass Patrick ihn bereits anrief.
„Hey“, meldete Marco sich. „Hey, du klingst so deprimiert. Hat Christoph die Kekse wieder versteckt?“ Marco hörte das Grinsen seines Kumpels quasi durchs Handy. „Lach nicht, hat er wirklich.“
Jetzt hörte Marco Patrick auch lachen. „Okay, ich wollte eh fragen ob du Lust hast was zu unternehmen, dann hol ich uns noch was zu essen und komm dann vorbei um dir deine Kekse aus dem Schrank zu holen?“ Nun musste Marco auch lächeln: „Klingt gut. So in einer halben Stunde?“ Patrick bejahte diese Frage, bevor er sich verabschiedete. „Da du wie ein Idiot grinst, gehe ich mal davon aus, dass Patrick gleich herkommt?“ Erschrocken sah Marco zum Türrahmen, in dem Christoph breit grinsend lehnte.
„Also ja. Soll ich euch Turteltäubchen allein lassen?“
„Halt doch die Klappe“, murmelte Marco nur, und ging in sein Zimmer. Marco hatte sich in sein Bett gelegt und musste eingedöst sein. Denn nach einer Weile wurde er von dem Duft von Pizza geweckt. Er öffnete die Augen erst nur einen Spalt breit. Er sah, wie Patrick neben seinem Bett saß. Die Pizza in der Hand, und den Blick auf Marco gerichtet. Marco lächelte und öffnete die Augen ganz. „Du Schwein bringst mitten in der Saison Pizza mit“, begrüßte er seinen Kumpel. „Sagt der, der sich jeden Abend eine halbe Tüte Kekse reinstopft“, konterte Patrick.
„Apropos“, grinste er und warf Marco die Tüte Kekse auf den Bauch, die zuvor noch in unerreichbarer Ferne gelegen hatte. Sofort setzte Marco sich grinsend auf: „Du bist der Beste!“ Fast wäre Marco noch ein 'Ich liebe dich', rausgerutscht, jedoch konnte er sich im letzten Moment noch zurückhalten. „Steh endlich auf du faule Sau, ich hab Hunger.“ Marco grinste: „Ich glaub ich brauch noch einen Moment.“ Er streckte sich übertrieben und ließ sich noch mal in die Kissen fallen. „Nun, dann lässt du mir keine Wahl“, grinste Patrick. Und Marco wusste, dass diese Aussage nichts Gutes hieß. Ehe er sich versah, hatte Patrick seinen einen Arm unter Marcos Schultern, und den anderen in seine Kniekehlen gelegt. Im nächsten Moment war Marco in der Luft. „Spinnst du?“, fragte er und klammerte sich erschrocken an Patricks Nacken fest. Patrick trug Marco leichterhand in die Küche, wo Christoph sich schon über eine Pizza hermachte. Also hatte Patrick ihm wohl auch eine mitgebracht. „Guck mal, Christoph! So kommt Marco auch oben an den Schrank“, verkündete Patrick lachend. „Ihr seid doch blöd“, murmelte Marco, während Patrick und Christoph immer noch lachten. Patrick ließ seinen Kumpel irgendwann doch runter. „Und, Höhenangst gekriegt?“ Christoph schien den ganzen Abend nur zu grinsen. „Hast du auch mal schlechte Laune?“, fragte Marco deshalb. „Ach komm, genieß deine Pizza. Lass uns auch mal einen Abend lang doof sein“, grinste Patrick und stellte Marco seine Pizza vor die Nase. „Ja klar, als ob es nur ein Abend ist“, grummelte Marco, bevor er in seine Pizza biss.
„So ihr beiden, ich bin in meinem Zimmer wenn ihr mich braucht. Danke nochmal für die Pizza, Patrick“, verabschiedete Christoph sich, nachdem er seine Pizza aufgegessen hatte. „Und was machen wir beiden hübschen jetzt noch?“, fragte Patrick. „Naja, ich hab noch eine Tüte Kekse in meinem Zimmer“, grinste Marco.
„Das klingt nach einem sündhaften Abend, der unter uns bleiben sollte.“ Marco biss sich kurz auf die Lippe. Er wusste genau, dass Christoph breit grinsen würde, wenn er diese Formulierung hören würde.
Marco und Patrick saßen zusammen auf Marcos Bett. Sie schwiegen eine Weile. Patrick, weil er gerade dabei war, einen Keks zu essen, und Marco, weil er nachdachte.
„Patrick? Wenn dieser Abend sowieso unter uns bleibt... kann ich dir was erzählen?“, überwand er sich schließlich zu fragen. „Klar. Aber das könntest du auch, wenn dieser Abend nicht unter uns bleiben würde. Du kannst mir alles sagen.“ Marco nickte und griff nochmal in die Kekstüte. Er brauchte noch einmal Nervennahrung. „Worum geht’s?“, fragte Patrick, während Marco nachdenklich auf seinen Keks starrte. „Um die Kekse“, begann Marco. Er sah, dass Patrick sich ein Lachen verkniff. Aber zu seiner Freude riss er sich zusammen. „Hast du je darüber nachgedacht, warum Christoph die Kekse immer wieder versteckt?“ Patrick schüttelte den Kopf. „Das macht er wegen dir“, sagte Marco. Und natürlich sah Patrick ihn fragend an. „Christoph weiß, dass ich dich immer wieder anrufen werde. Und er hofft, dass du irgendwann merkst... dass es mir nicht nur um die Kekse geht, wenn ich dich anrufe. Sondern auch darum, dich zu sehen. Er hofft, dass du irgendwann merkst, dass ich...“ Aber Marco konnte nicht weiterreden. Denn Patricks Lippen lagen auf seinen. Marco starrte Patrick einen Sekundenbruchteil überrascht an, bevor er die Augen schloss und den Kuss erwiderte. „Ich weiß es“, war alles, was Patrick sagte.
„Also sagst du jetzt Christoph, dass er die Kekse nicht mehr verstecken muss, weil du sowieso jetzt öfters herkommst?“, lächelte Marco. „Also ging es dir doch nur um die Kekse“, grinste Patrick und küsste Marco wieder.
„Hm, wenn ich mir das so überlege... ist das hier fast schon besser als die Kekse es sind.“
„Also kann Christoph die Kekse doch verstecken, und wir lassen sie einfach da wo sie sind?“, schlug Patrick vor. „Er wird es sowieso mitbekommen. Aber ganz werde ich auch nicht auf die Kekse verzichten.“ Marco grinste. Er war einfach nur glücklich. Er würde sich noch bei Christoph dafür bedanken müssen, dass er Marco immer wieder dazu gezwungen hatte, Patrick anzurufen. „Woran denkst du?“, fragte Patrick. „Daran, dass ich mich das hier ohne Christophs Hilfe nie getraut hätte.“ Patrick lächelte ebenfalls glücklich: „Na dann sollten wir uns mal bei ihm bedanken.“
Ich müsste dringend schlafen
Aber ich habe so viele ideen
Für @on-her-own und alle, die sonst noch ein paar Amas kennen/shippen: Unterm Cut: Maiber
Das Spiel wurde abgepfiffen. Dortmunds Zweite hatte mit 3:1 in Wegberg-Beeck gewonnen.
Die Jungs freuten sich und gingen sich bei den circa 90 Fans bedanken, die trotz des tollen Wetters den Weg hierher auf sich genommen, und das Spiel in der prallen Sonne beobachtet hatten.
Marco war heiß. Nicht nur, weil die Sonne auf seinen Kopf knallte und er sich so angestrengt hatte. Er wusste genau, dass Patrick hinter ihm herlief. Patrick, den er seit der Bielefelder Jugend kannte, Patrick, in den er seit geraumer Zeit verliebt war, Patrick, der ihn nur mit Blicken zum Schmelzen bringen konnte. Patrick, sein bester Freund.
„Alles klar?“, fragte Patrick, als sie in der Kabine waren. Natürlich fragte er das. Alle waren gut drauf, wegen dem Sieg und wegen dem Wetter. Nur Marco saß da, und war nicht am Grinsen. Weil ihm wieder bewusst wurde, wie unerreichbar Patrick war. Weil er selbst in der Friendzone steckte. Weil Patrick sich zwar von seiner Freundin getrennt hatte, er aber definitiv nicht schwul war.
„Ja, ich musste nur gerade dran denken, dass ich bei so einem Wetter immer mit Mama und meiner Schwester Eis essen gegangen bin.“
„Na dann müssen wir wohl gleich ein Eis essen gehen. Immerhin hab ich deiner Mutter versprochen mich gut um dich zu kümmer während wir hier sind.“
Marco nickte. Und er spürte, wie sich ein kleiner Riss durch sein Herz zog. Patrick war wirklich süß zu ihm. Aber ohne Hintergedanken. Wahrscheinlich rechnete Patrick nicht einmal im Geringsten damit, dass Marco in ihn verliebt war.
„Komm, ab unter die Dusche, ich will heut noch nach Hause“, grinste Patrick und ging vor. Marco ließ sich noch ein wenig Zeit. Patrick duschte immer schnell und je weniger Zeit die beiden zusammen unter der Dusche verbrachten, umso besser für Marco.
Im Bus saß Marco zum Glück neben Tammo. Das hatte sich so ergeben, weil dieser Platz im Winter, als Marco ankam noch frei gewesen war. Wie er später erfuhr, hatte Tammo vorher nicht gewollt, dass jemand den Platz von Edi Jordanov einnimmt, der im Sommer zu den Stuttgarter Kicker gegangen war.
Zurück in Dortmund konnte er Patrick jedoch nicht mehr aus dem Weg gehen. Denn als dieser vorgeschlagen hatte, in Dortmund eine Art „Ex-Bielefelder-WG“, wie er es nannte, zu eröffnen, hätte Marco ja schlecht „Nein“, sagen können.
So fuhr Patrick sie jetzt erst nach Hause, damit sie ihre Taschen wegbringen und sich umziehen konnten, dann machten sie sich zu Fuß auf zur etwa 600 Meter entfernten Eisdiele.
Weil es so voll in selbiger war, beschlossen die beiden, ihr Eis zu bestellen und das dann mitzunehmen.
Zurück in ihrer Wohnung war sowohl das Eis von Marco, als auch das von Patrick schon halb geschmolzen. Das erschwerte das Essen ziemlich.
„Hey, du hast gekleckert“, lachte Patrick irgendwann. „Echt? Wo?“, fragte Marco und sah an sich herab. Auf seinem T-Shirt konnte er jedoch keinen Flecken finden.
„Hier“, lächelte Patrick und strich seinem jüngeren Kumpel fast schon sanft über die Wange.
Marco, der Patrick dummerweise auch noch in die strahlenden Augen sah, hatte große Probleme sich der Hand nicht entgegenzulehnen. Schon diese kleine Berührung schickte Wogen des Glücks durch seinen Körper.
„Hey, du kannst ja doch Lächeln“, bemerkte Patrick, dessen Hand noch immer an Marcos Wange ruhte und dessen Blick jetzt auch sanft war.
Marco sagte nicht. Was auch? Konnte Patrick sich seinen Teil denken? Warum war er dann noch immer hier und hielt Marcos Gesicht in.... Moment. In beiden Händen? Marcos Kopf hatte gerade verarbeitet, was das zu bedeuten hatte, da lagen Patricks Lippen auf seinen. Genau wie die Berührung und der Blick zuvor waren Patricks Lippen sanft, weich, fast schüchtern wie sie auf denen von Marco lagen.
Und trotzdem war Marcos Kopf wie leergefegt. Alles was dort noch zu finden war, war Patrick. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaltete Marco und erwiderte den Kuss.
Vorher hatte Marco nicht gedacht, dass man Erleichterung schmecken konnte. Aber danach schmeckte Patricks Kuss. Nach Erleichterung, Glück, und nach dem Mango-Eis, das es Patrick total angetan hatte, womit Marco jedoch nicht ganz so viel anfangen konnte.
Marco konnte nicht sagen, wer von beiden den Kuss vertieft hatte. Und er konnte nicht sagen, wie lange sie sich geküsst hatten. Er wusste nur, dass er, als er sich von Patrick löste, nach Luft schnappte.
„Wow“, hörte er Patrick leise sagen und konnte ihm nur zustimmen. Ja, dieser Kuss war 'Wow' gewesen. Besser, als Marco es sich je erträumt hatte.
Und weil Patrick eben Patrick war, schwieg er nach dem Kuss nicht, sondern sagte: „Du weißt doch, dass ich kein Zitroneneis mag.“
Marco war in diesem Moment so glücklich und befreit, dass er grinsend sagte: „Sicher? Probier doch nochmal.“, und sich ein Stück vorbeugte um Patrick wieder zu küssen.
Patrick zögerte nicht lange, erwiderte den Kuss und ergriff die Möglichkeit, die Marcos leicht geöffneter Mund bot, um eben diesen mit seiner Zunge zu erkunden.
„Doch, so schmeckt es nicht mehr so schlimm“, grinste Patrick nach dem Kuss.
„Mangoeis wird so auch erträglich“, konterte Marco, ebenfalls grinsend. Mit einem Seitenblick auf den Tisch fügte er hinzu: „Oder auch eher Mangosaft.“ Patrick folgte seinem Blick und lachte leise: „Tja, dem Eis waren unsere Küsse wohl zu heiß.“ Marco stimmte in sein Lachen mit ein. Ja, er konnte endlich wieder lachen. Befreit und glücklich.
„Marco?“, fragte Patrick nach einer Weile, in der sie schweigend ein wenig gekuschelt hatten. „Ja?“, stellte dieser die Gegenfrage. „Du lässt mich doch in ein paar Wochen nicht allein hier in der WG, oder?“
Marco musste lächeln: „Nein, so wie es im Moment aussieht, werde ich dir hier noch ein wenig mit meinem Zitroneneis auf die Nerven gehen.“
„Als ob du mir jemals auf die Nerven gehen könntest, dafür bist du viel zu klein“, lachte Patrick und erntete dafür einen Boxschlag in die Seite. „Kampfzwerg“, lachte er daraufhin nur weiter und schlang seine Arme um Marco, sodass dieser sich nicht mehr wehren konnte.
Das wollte der Jüngere aber auch nicht. Patrick zog ihn immer mal wieder wegen seiner mangelnden Körpergröße auf, aber Marco reichte Patricks beleidigter Blick, wenn dieser, obwohl seine Beine fast doppelt so lang waren wie Marcos, im Sprintduell gegen seinen Freund verlor.
„Kleiner aber schneller“, murmelte Marco deshalb nur, und stahl sich nochmal einen kurzen Kuss, bevor er zufrieden die Augen schloss.