gleich zu Beginn des dualen Studiums ging es nach Österreich zur Einführungswoche. Auch wenn es für mich nicht das erste Mal war (ich war ja schon als Azubi mit dabei), so war die Woche erneut ein absolutes Highlight.
Bei der Geländerallye konnten wir gleich zu Beginn unsere Outdoorfähigkeiten unter Beweis stellen. Dank verbesserungswürdigem Orientierungssinn hatte so manche Gruppe sogar etwas mehr Zeit sich kennenzulernen ;)
Auch im weiteren Verlauf der Woche ging es natürlich vor allem darum, als Team zusammenzuwachsen. Ob beim Ballonbau oder beim Rafting im Inn – der Spaß stand immer im Vordergrund. So auch bei der unterhaltsamen Fragerunde mit verschiedenen Führungskräften aus der ZF oder nach Programmende am Lagerfeuer. Dank hervorragendem Wetter, bester Kost und Logis sowie super Betreuern war die Einführungswoche ein voller Erfolg.
Zu viel darf ich natürlich nicht verraten, nur so viel: Diese Woche werden wir sicherlich niemals vergessen :)
heute melde ich mich zum ersten Mal als dualer Student bei Euch. Eventuell haben manche von Euch bereits in den letzten drei Jahren einen meiner Berichte als Auszubildender gelesen. Für alle Anderen möchte ich mich an dieser Stelle nochmal kurz vorstellen:
Ich bin Mario, 21 Jahre alt und seit Oktober DH-Student im Bereich Fahrzeug- und Systemengineering. Nach meinem allgemeinen Abitur wollte ich einen praktischen Berufsalltag kennenlernen. Ich war schon immer technisch interessiert und entschied mich deshalb für eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei ZF. Um mich weiter zu entwickeln, habe ich mich für ein DH Studium intern beworben. Das duale Ausbildungssystem gefällt mir sehr gut, umso mehr habe ich mich deshalb gefreut, dass mir die ZF nun im Anschluss ein duales Studium ermöglicht.
Das Studium ist in dreimonatige Abschnitte gegliedert, auf die sich die Theorie- und Betriebsphasen verteilen. Wir technischen DH-Studenten sind bis Ende des Jahres im Betrieb. Dort erhalten wir unterschiedliche Schulungen z.B. Steuerungstechnik, CAD und MS Office. Außerdem sind wir in Betriebsabteilungen eingeteilt. Ich persönlich bin (wie schon gegen Ende meiner Ausbildung) im Forschungs- und Entwicklungszentrum, wo ich an verschiedenen Versuchsprüfständen mit den Facharbeitern und Ingenieuren zusammenarbeite. Im neuen Jahr folgt dann die erste Theoriephase an der DHBW in Friedrichshafen.
In meinem nächsten Bericht gebe ich Euch dann einen kleinen Einblick in die Einführungswoche in St. Arbogast.
nachdem wir unsere Abschlussprüfung letzten Mittwoch erfolgreich bestanden haben, sind wir nun Facharbeiter.
Während manche Azubis ihren Traumjob schon gefunden haben, möchten sich andere auch nach ihrer Ausbildung weiterbilden. Dazu gibt es verschiedene Wege:
Beliebt sind hier natürlich der Meister und Techniker, aber auch ein Studium bietet eine interessante Möglichkeit auf dem erlernten Wissen aufzubauen. Wer noch keine Fachhochschulreife hat, der kann dies in einem Jahr nachholen.
In der ZF besteht die Möglichkeit den laufenden Facharbeitervertrag für die Dauer der Qualifizierung zu pausieren und so weiterhin im Betrieb zu bleiben.
Zudem fördert der Konzern besonders befähigte Mitarbeiter mit einem Stipendium oder einem internen, dualen Studium.
Ich persönlich habe die Möglichkeit erhalten, ein duales Studium zu absolvieren. Das Studium geht im Oktober los, bis dahin werde ich als Facharbeiter in der Fertigung eingesetzt.
Übrigens: Als Azubiblogger werde ich euch im Rahmen meines dualen Studiums weiterhin erhalten bleiben :)
ich bin mittlerweile auf der Zielgeraden meiner Ausbildung angekommen. Dank guter Leistungen in der Zwischenprüfung und im aktuellen Berufsschuljahr konnte ich meine Ausbildungszeit auf drei Jahre verkürzen. Im Juli findet daher meine Abschlussprüfung statt.
Während wir in der Zwischenprüfung - welche eigentlich Abschlussprüfung Teil 1 heißt – noch ganz klassisch Drehen, Fräsen, Feilen, Bohren und Montieren mussten, erhalten wir in der Abschlussprüfung Teil 2 einen betrieblichen Auftrag. Innerhalb von 18 Stunden soll dieser durchgeführt werden. Die komplette Arbeitsleistung und eventuell aufgetretene Probleme werden dokumentiert und anschließend vor der Prüfungskommission vorgestellt.
Im Falle einer erfolgreichen Prüfung werde ich bereits am nächsten Tag als Facharbeiter übernommen.
mittlerweile bin ich im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung angekommen. Nach der Zeit im Ausbildungszentrum bin ich nun seit ca. einem halben Jahr im Durchlauf durch die Abteilungen im Werk.
Hier lernt man verschiedene zum Berufsbild passende Abteilungen kennen. Ich war beispielsweise schon im Prüfstand, in der Härterei und in dem Messraum der Wareneingangskontrolle.
Momentan bin ich im Kundendienst eingeteilt. Auch innerhalb der Abteilung gibt es einen kleinen Durchlauf. Derzeit darf ich bei der Wiederaufbereitung von Automatikgetrieben (hauptsächlich Ecomat und Ecolife) mitarbeiten. Ich gehe dabei den Weg des Getriebes mit, durchlaufe also nacheinander die Arbeitsplätze Demontage, Befundung, Vormontage, Endmontage und Prüfstand. Dabei arbeite ich meist mit einem Mitarbeiter mit, der mir neben den Arbeitsschritten auch die Funktionsweise des Getriebes erklärt.
Ab Januar darf ich im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) mitarbeiten.
Aufgrund der Vielzahl der Abteilungen in der ZF ist es natürlich nicht möglich, alle zu durchlaufen, man bekommt aber nach und nach einen Eindruck, in welchem Bereich man später vielleicht gerne arbeiten möchte.
auch wenn das hier natürlich kein Foodblog ist, so möchte ich heute mal über ein völlig alltägliches Thema schreiben, was uns alle betrifft: Essen
Eventuell haben sich manche schon gefragt, wie das denn läuft bei der Arbeit. Muss ich mein Frühstück und mein Mittagessen jeden Tag selber mitbringen? Und wie bekomme ich das dann warm?
Hier bei ZF ist das völlig unkompliziert. Überall im Werk verteilt stehen Verpflegungsautomaten. Jeden Morgen findet Ihr hier frische Brötchen und andere Snacks, wie Landjäger, Milch oder Joghurt. Auch Salate oder Frikadellen könnt Ihr Euch hier kaufen.
Mittags gehen die meisten Mitarbeiter in eine der jeweils im/am Werk liegenden Kantinen. Dort stehen neben einem Salatbuffet vier Menüs zur Auswahl, zudem gibt es Pommes, Gemüse oder Nudeln als Beilage. Hier ist für jeden etwas dabei und für uns Azubis gibt es das Essen auch noch zum halben Preis.
Falls Ihr trotzdem Euer eigenes Essen vorzieht, so gibt es in fast jeder Abteilung eine Mikrowelle oder sogar einen kleinen Ofen, wo ihr euer Essen zubereiten könnt.
auch dieses Jahr nahmen wir Azubis aus dem 2. Lehrjahr am Beachsoccer Firmenturnier an der Promenade in Friedrichshafen teil.
Mit gleich zwei Mannschaften starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in das Turnier. In einer umkämpften Gruppenphase konnte sich schließlich ein Team für die Endrunde qualifizieren. Dort gelang uns ein 6:1 gegen das Team des DRK und ein viel umjubelter Sieg gegen die Azubis der MTU.
Im Spiel um Platz 3 mussten wir uns dann leider den Kollegen der ZF Wellenfertigung geschlagen geben.
Trotz allem war das Turnier ein super Event für das ganze Team. Nächstes Jahr holen wir dann den Pokal :-).
Für uns Industriemechaniker-Azubis im 2. Lehrjahr stand im Frühjahr die Zwischenprüfung – auch Abschlussprüfung Teil 1 genannt – an.
Diese bestand aus zwei Teilen: Wenige Tage nach der theoretischen Kenntnisprüfung fand die praktische Prüfung bei uns im Ausbildungszentrum statt.
Unsere Aufgabe war die Fertigung verschiedener Fräs-, Dreh- und Mechanikteile. Die fertigen Teile fügten wir dann zu einer Baugruppe zusammen und bauten diese in eine pneumatische Schaltung ein .Auf dem Foto sieht man beispielhaft, wie so eine Baugruppe aus den Vorjahren aussieht.
Gespannt, aber mit einem guten Gefühl, warten wir nun auf die Bekanntgabe der Ergebnisse.