Wer hat den Taten verraten? Tate nennt man Billers Grossvater, das war ein unangebrachtes Wortspiel, und verraten hat man ihn an den sowjetischen Geheimdienst wegen seiner Schwarzhandel-Geschäfte. Die Verdächtigen: Seine Söhne und die Frau die den einen Sohn liebte und den anderen heiratete. . Nun, während dem Text wurde es klar, obwohl da in mir gegen Ende auch wieder Zweifel aufkamen. Item, der Reiz dieses autobiografischen Romanes ist für mich die gespannte Familienatmosphäre und wie Biller sie erzählt. Liebe ist da, aber auch immer das Ungewisse, Verdachte bis hin zu Beschuldigungen. Nur schon die Grundhandlung empfand ich als Teil eines höchst spannenden Themas. Biller nimmt sich dann während des eigentlichen Berichts immer wieder eine Figur und führt uns etwas in ihr Leben ein, was ich als sehr angenehm empfand. Natürlich immer Schatten der gewaltsamen Sowjetmacht. . Der zweite große Reiz, der prima mit dem obig genannten harmoniert ist die Dichte des Textes. Ich höre dass Maxim Biller Feuilletonist ist, kein bequemer, aber es macht für mich die Sache eines schmalen, aber inhaltlich sehr reichen Buches rund. Ich bin also voller Überzeugung! Welche weiteren Romane die im Sozialismus spielen, könnt ihr empfehlen? . #maximbiller #biller #sechskoffer #literatur #leseempfehlung #sozialismus #tschechien #sowjetunion #kiepenheuerundwitsch #bookstagram #literature #igreads #socialism #guyswhoread #gayswhoread #instagood #beautiful #photooftheday #visualsoflife #литература #букстаграм #максимбиллер #шестьчемоданов https://www.instagram.com/p/CGF5EmogiH5/?igshid=1r2es5sj753ay














