An Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
It took me a while, but I finally got to write something. I probably will have another chapter soon since I have already started the next chapter.

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An Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
It took me a while, but I finally got to write something. I probably will have another chapter soon since I have already started the next chapter.
BUTTERED THOUGHTS...
If Ghiaccio were to be the EMT/Paramedic to manage my stab wound I would be kept conscious by the mere fact that a medical institution managed to employ an individual with blue hair and whatever institution that is, I want in.
Cioccolata Drabble...
Cioccolata noticed that you have been feeling rather blue since the last emergency procedure he had made you observe. While he understands that losing a patient is a rather sensitive topic, he can't have you, his (only) brightest student, lagging behind every time a patient dies under your care. You were a little too empathetic for your own good. Both of you work in a hospital, it is a sad but common reality and he needed you to learn to take control of your emotions if you wanted to be properly functional for the sake of your other patients. He looked at you from the corner of his eye and saw that your eyes were fixated on the floor, your eyebrows drawn together in a worried frown as you were lost in thought. He sighed. He has to do something about this soon...Ah! He reached for his coat's pocket and, offhandedly, he asked you how many muscles does it take for someone to frown and to smile. Realizing that he had asked you a question, you quickly stuttered your answer before halting your tracks when your consultant/tutor turned around abruptly and held out two closed fists. Pick one, he said. You chose a closed fist and he opened it to reveal a piece of candy in a smiley wrapper. When you didn't take it from his hand (owing to your shock he guessed), he took one of your hands and placed the candy on your open palm. You looked up at his face to see a softened expression. "So you do know that frowning takes more energy than smiling", he said. You blushed, suddenly embarrassed at having your teacher take notice of your depressive state. Cioccolata only chuckled, nudging your chin upward with a finger telling you that it was okay to be sad when you lose a patient but that it shouldn't be a reason to not be your best and smiling self for those that are still alive. Satisfied with your shy nod, he turned around and continued his pace. When he turned his head slightly to look at you, you had slipped the unwrapped candy to your mouth before secretly smiling. He made a soft amused sound. Ah isn't his student just the cutest?
BUTTERED THOUGHTS...
MedAU where you're paired up with Melone to do a presentation for a Sex-ed class and he shows up with a strap-on dangling between his legs.
"Jesus Melone wtf?! Do you want us kicked out? Wth are you doing with a strap-on?"
"In my defense, Professor Pol did tell us to be as realistic as possible with our approach."
Je suis mürbe – Die Lappen auf der Reeperbahn: Ein Reisebericht
Der Musicalabend
Den Bus verlassen, standen wir zwischen zwei Bordellen und vor unserem "Hotel". Der Hinterhof roch nach Urin, Zigaretten und anderen Körpersekreten. Aus Unwissen um deren Inhalt, machten wir einen großen Bogen um die Pfützen im Innenhof. Nachdem alles an der Rezeption geklärt war, betraten wir unser mit einer 9 Volt-Batterie gesichertes Zimmer mit wunderschöner Aussicht auf einen Raum im hinteren Teil der berühmten Ritze. Aufgrund der schwerwiegenden Folgen der Finanzkrise kann sich dieses Etablissement leider nur rote Glühbirnen und außerdem keine Vorhänge leisten. Wir stellten fest, dass unser Hostel scheinbar auch an den Finanzen zu knabbern hatte, weshalb hier gänzlich auf so etwas wie Service verzichtet wurde. Einige Augenblicke später konnten wir verschiedenfarbige Flecken auf den (zum Glück) abwischbaren Matratzen erkennen und machten uns prompt in die nächste Drogerie auf, wo wir Handschuhe, Desinfektionsspray und Putzlappen erstanden. Nachdem alle Türklinken und Oberflächen penibel gereinigt waren, gaben wir die Reste der Hygieneartikel an ein Mädchenzimmer weiter, in dem beim ersten Eintreten ein halbnackter Mann Chips essend auf dem Bett saß. Des Weiteren war das Hostel sehr auf die Sicherheit von minderjährigen Gästen bedacht, weshalb alle Steckdosen unter der Zimmerdecke angebracht waren.
Um 18:00 Uhr machte sich unsere Reisegruppe zu Fuß auf zu den Landungsbrücken. Touristische Informationen zur Polizeistation, der Ritze und der Herbertstraße erhielten wir stilecht von unserer Lehrerin, die sich auf der Reeperbahn ein bisschen zu gut auskannte, um eine Gruppe aus Minderjährigen zu beaufsichtigen. Weil wir ihrer Meinung nach außerdem alle alt genug waren und sich Heidenreich und Medau besser in Hamburg auskannten, sollten wir mit den Schülern auf den berühmten Schiffen zur Musicalhalle übersetzen, während sich Madame noch das eine oder andere Fischbrötchen genehmigte. Große Verwirrung gab es dann bei der Suche nach den richtigen Sitzplätzen. Obwohl nämlich eine beachtliche Anzahl dieser noch frei blieb, hast uns die Aufsicht sehr freundlich zurück auf unsere tatsächlichen Plätze geprügelt. Das Musical selbst war bombastisch inszeniert und extrem unterhaltsam.
Je suis mürbe – Die Lappen auf der Reeperbahn: Ein Reisebericht
Nazi Heiner und Marienborn
Es begab sich zu der Zeit, als alle anderen Ausfall hatten, dass drei junge Typen aus dem Berliner Osten sich mit Hilfe einer angedrohten Verfassungsklage Zutritt zu einer Reise in die Freie und Hansestadt Hamburg verschafften um den kulturellen Hochgenuss eines bekannten Musicals wahrnehmen zu können. Am Mittwoch um kurz vor zehn waren wir versammelt, um die Reise anzutreten. Kurz nachdem wir vor die Schule traten, fuhr auch schon unser Bus vor. Dann kam die erste Enttäuschung: Der Busfahrer. Nazi-Heiner, wie wir ihn im Laufe der fast sieben stündigen Odyssee tauften, trat hervor und sorgte mit dem Charme einer abgeplatzten Schürfwunde für Heiterkeit und Wohlgefallen. Mit grandiosen Phrasen wie: „Die Taschen kommen alle in den Transportraum. Wir sitzen hier sehr lange und da bekommt man leicht Thrombose“ und „Wir warten solange, bis alle Taschen verstaut wurden. Ich habe Zeit, ihr hoffentlich auch.“, sorgte Nazi-Heiner für einen schlechten ersten, zweiten und dritten Eindruck bei der Reisegesellschaft. Nach einer geschlagenen viertel Stunde machte der Busfahrer dann Anstalten sein Werk zu verrichten und bescherte uns den zweiten Knaller der Reise: Die Reiseroute. Denn mit der Karte von 1937 im Kopf brachte und Heiner uns in die Situation, dass wir mit einem Reisebus nicht etwa den kurzen Weg über die Autobahn genommen haben, sondern wie von einem orientierungslosen Orientierungslosen ohne Orientierungssinn quer durch die Stadt getourt wurden. Mitunter wurde diese Fahrt verschönert durch musikalische Beiträge aus dem Handy Heidenreichs und einem Film, den wir uns zu Gemüte führten. Als wir nach einer geschlagenen Stunde die Autobahn erreichten und eine Weile durch die Mark fuhren, haute Heiner eine weitere Knallcharge raus. Die Raststätte, die unser präseniler Kutscher auswählte hatte die gefühlte Größe einer Abschiebezelle. Schließlich erreichten wir die Freie und Hansestadt Hamburg eher schlecht als recht und waren heilfroh, dass wir unseren Busfahrer frühestens auf der Reeperbahn nachts um halb eins wiedersehen würden. In freudiger Erwartung auf das Hotel und den tollen Abend verließen wir den Bus. Wie naiv wir doch waren…
Treptow-Köpenick
Der Streber-Bezirk im Osten Berlins fungiert als unverzichtbarer Puffer zwischen der Zivilisation und der Dunklen Lande, anders gesagt als Puffer zwischen der City Berlin und Brandenburg. Deshalb ist er auch der größte der 12 Bezirke, man benötigt diese Fläche um die einfallenden brandenburger Horden abzuhalten zu können. Als Wahrzeichen Treptow-Köpenicks gelten die „Molecule Man“ die symbolisieren, dass an dieser Stelle drei Stadtteile aufeinandertreffen. Damit ist Treptow-Köpenick der einzige Bezirk, der stolz auf seine Grenzen ist. Weite Sehenswürdigkeiten sind die Altstadt, das Gasthaus Zenner mit dem Ur-Berliner Restaurant Burger King und die Treptowers, die denken, sie wären cool, bloß weil ihr Name ein Wortspiel ist. Die Bewohner Treptow-Köpenicks sind anders als in Großteilen Ostberlins keine Pfandflaschen sammelnden Hauptschulabbrecher, sondern gelten als freundlich und zuvorkommend.
Die wichtigsten Vertreter des Bezirks sind Gregor Gysi, der Hauptmann von Köpenick und Ritter Keule. Treptow-Köpenick versucht mit der HTW und dem WISTA am Uniflair der Innenstadtbezirke anzuschließen, was nicht gelingt. Darüber hinaus schielt Treptow-Köpenick etwas neidisch auf das benachbarte Friedrichshain-Kreuzberg und versucht etwas von dieser coolen Hausbesetzer-Mate-Lebensart abgreifen zu können.