Zwischen Clickbait und Kontrollverlust – die #NOZ und die Krise des Regionaljournalismus
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Zwischen Clickbait und Kontrollverlust – die #NOZ und die Krise des Regionaljournalismus
KI-Bilder ohne Kennzeichnung im „heute journal“: Das ZDF entschuldigt sich. Doch reicht das? Ein Kommentar zur Verantwortung öffentlich-rechtlicher Medien. #ZDF #Medienkritik #Journalismus
Gastbeitrag von Mag. Luis Paulitsch - Referent Österreichischer Presserat - über das medienethische Diskriminierungsverbot in der österreichischen Berichterstattung: https://lawyered.at/verbot-von-diskriminierung-in-der-beri…/
Warum gibt es so massive Verschwörungsvorwürfe bis hin zur sprichwörtlichen "Lügenpresse"? Liegt dies am Fehlverhalten von Einzelnen, oder am System?
Höfliche Konter
Gebloggt: Höfliche Konter. Überlegungen zur Zivilisierung der Kommentarspalte
Kommentarspalte (Symbolbild)
Diese Woche habe ich netto gut einen Arbeitstag mit Facebook-Kommentaren verbracht, es ging um Religionsfreiheit, Laizität und Burkinis. Ich habe mich bemüht, sachlich und höflich auf alle einzugehen. Das hat sich gelohnt: Quantitativ sowieso, weil meine fast 100 Kommentare (von insgesamt gut 800) die Interaktion befeuern und Reichweite bringen. Aber auch qualitativ.…
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Interview: Eine Evangelische Akademie, das Web 2.0 und die Glaubwürdigkeit
Susanne Wolf ist Pfarrerin und Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Bad Boll. Sie organisiert die Medientage Bad Boll.
Die Medientage Bad Boll gehen in diesem Jahr mit dem Titel „Wem sollen wir glauben? Journalisten Bloggern, Bürgern“ an den Start. Wem glauben Sie? Kommt drauf an, worum es geht. Mit einem begrenzten Grundvertrauen nutze ich Qualitätsmedien, Print und Rundfunk, bei Themen rund ums Netz informiere ich mich bei einschlägigen Blogs, z.B. netzpolitik.org, bei strittigen Themen wie Stuttgart 21 nutze ich auch Bürgermedien wie das fluegel.tv.
Warum widmet sich eine Evangelische Akademie diesem Thema? Unsere Aufgabe ist es, wichtige Fragen des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens zu thematisieren. Dazu bringen wir verschiedene Sichtweisen miteinander ins Gespräch und geben Menschen so die Möglichkeit, sich zu orientieren und sich in der Gesellschaft zu engagieren. Dabei sind sie auch auf Medien angewiesen. Ob Berichte glaubwürdig sind, ist eine grundlegende ethische Frage für die Nutzung und die Produktion von Medien. Sie stellt sich besonders bei Nachrichten aus Ländern wie Syrien, wo aus Sicherheitsgründen oft keine direkte Berichterstattung durch Korrespondenten vor Ort möglich ist. Zugleich gelangen aber übers Netz Bilder und Videos von dort zu uns, die auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft werden müssen. Das Thema der Tagung geht aber weit über diese Fälle hinaus. Aus unserer Sicht ist die Chance für Bürgerinnen und Bürgern, sich dank des Social Web an der Medienproduktion zu beteiligen, grundsätzlich positiv. Sie müssen sich freilich genauso wie Journalisten der Frage nach der Glaubwürdigkeit stellen. Das wird ebenso diskutiert werden wie die Weise, wie Journalisten mit dieser Vielfalt der Stimmen und Beiträge umgehen.
Die Medientage starten in diesem Jahr mit neuem Konzept. Was und vor allem wen wollen Sie erreichen? Wir wollen Journalisten erreichen, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Bloggerszene, aus den Bürgermedien und der Medienwissenschaft. Uns ist es wichtig, die verschiedenen Medien-Kulturen zur Diskussion zusammenzubringen und herauszufinden, wie professionelle und zivilgesellschaftliche Medienproduzenten sich gegenseitig wahrnehmen, wie sie voneinander profitieren können und wo sie je eigene Wege gehen müssen.