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My first cosplay con video. About 40 cosplayer at the mmc lbm in Leipzig.
MusterMesse Leipzig
Große Fotostrecke: Messe Haus Garten Freizeit, Leipzig 16. Februar 2014
Alle Fotos: Detlef M. Plaisier. Verwendung und Download zu privaten Zwecken kostenfrei gestattet, gewerblich bitte anfragen.
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Vecona Vintage stand at Designers' Open in Leipzig 2013.
Leipziger Buchmesse
Meine lieben Katzen,
lasst mich euch nun endlich vom Tagesausflug nach Leipzig berichten. Anlass für unseren Ausflug war - wie sollte es sich für uns zwei Bücherwürmer anders sein - die Leipziger Buchmesse.
Schon letztes Jahr wollten wir zur Buchmesse nach Leipzig, haben uns dann aber bei meiner bestern Freundin, bei der wir ihren und meinen Geburtstag nachgefeiert haben, verquatscht.
Zum ersten mal war ich während meiner Ausbildung auf der Leipziger Buchmesse; eins der besten Ereignisse während dieser Berufsausbildung überhaupt. Schon allein das Messegelände ist sehr beeindruckend, sehr hell und einladend.
Auch dieses Mal war es wieder sehr unterhaltsam. Wir sind zweimal über die Messe gelaufen und haben auch unseren Lieblingscomicverkäufer getroffen. Lesungen oder Diskussionen oder ähnlichem haben wir nicht gelauscht, schließlich sind wir selbst in der Lage Bücher zu lesen. Etwas merkwürdig fand ich die Anwesenheit von dem Auswärtigen Amt und dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung. Aber da ich im Urlaub war, habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wo der Zusammenhang zwischen diesen Auftritten und der Buchmesse war.
Wir haben mehrfach mit unserem Comicverkaufer geredet und festgestellt, dass vor Ort viel getrunken wird und Schweinskram verkauft wird. Diese Mangas, die sie dort vor Ort verkauft haben, finde ich einfach nur merkwürdig. Naja Geschmäcker sind verschieden. Das zum Thema Manga.
Ach natürlich, begonnen haben wir unseren Tag in Leipzig natürlich mit einem ausgedehnten Frühstück in einem Leipziger Begal-Shop. War sehr lecker. Danach ging es in einer extrem überfüllten Straßenbahn zum Messegelände. Dankenswerterweise konnte man schon vor Öffnung der eigentlichen Messe ins Messegebäude. Wir haben dann einfach unsere Jacken abgegeben und haben uns einen Eindruck von der Veranstaltung gemacht. Wo ist unser Comic-Laden-Stand und wo sind andere Messestände, die wir gerne sehen möchten. Ach ja, und überall liefen Cosplayer rum. Eine unterhaltsame, aber irgendwie auch skurile Freizeitbeschäftigung.
Kurz vor Öffnung der eigentlichen Messehallen um 10 Uhr sammelten sich die Besuchermassen vor den einzelnen Hallen. Wir haben diese Möglichkeit einfach genutzt, um Sozialstudien abzuhalten.
Nachdem die größten Massen sich in die Halle geschubst haben, haben wir einfach mitgemacht und haben in der Comic- bzw. Cosplay-Halle angefangen. Allerdings war es um unsere Lieblingsbuchsparte, die Comics, schlecht gestellt. Es gab überwiegend Merchandising zu irgendwelchen asiatischen TV-Serien. Na ja, wir haben in dieser Halle einfach den Stand unseres Comic-Ladens aufgesucht und haben dort die Vertreter in ein Gespräch verwickelt. Danach ging es einmal um die Messe mit einer sehr ausgedehnten Pause in der großen Glashalle in der Mitte der Messehallen. Dort haben wir sehr ausgiebige Sozialstudien zum Thema "Jugendliche und ihr Sozialverhalten untereinander" betrieben. Nach der wichtigen Erkenntnis, dass wir froh sind, nicht mehr in diesem Alter zu sein, ging es weiter über die Messe und auch noch mal zum Comic-Verkäufer.
Wir haben dann am Nachmittag auch die Möglichkeit genutzt, an den künstlich erzeugten Seen etwas zu rasten.
Danach ging es mit mittlerweile überfüllten Rucksäcken wieder in einer überfüllten Straßenbahn zurück zum Hauptbahnhof.
Dort angekommen haben wir uns damit beschäftigt, in welchem Fast-Food-Restaurant wir essen gehen. Wir haben uns für Hähnchen entschieden. Danach wollten wir das Einkaufszentrum noch etwas unsicher machen, welches direkt am Bahnhof angegliedert ist. Wir sind dort dann etwas rumgelaufen und haben auch tatsächlich noch mehr Geld in Leipzig gelassen und haben dann eruiert, wann unser ICE von wo abfährt. Dabei fiel uns auf, dass unser ICE einfach mal geschlagene 100 Minuten Verspätung hatte. Nach der Klärung, wie wir alternativ zurück kämen, wurde uns gesagt, dass der nächste RE in zwei Minuten fahren würde, wir mit dieser Verbindung 15 Minuten "gut" machen würden. Wir entschieden uns dann, einfach auf unseren Zug zu warten, weil dieser "Zeitgewinn" nicht wirklich in Relation zu Umstiegsmöglichkeiten und Sitzplatzreservierung im ICE stand.
Leider stellte sich nur heraus, dass unser ICE noch weitere 30 Minuten Verspätung hatte, also insgesamt sage und schreibe 130 Minuten Verspätung.
Es sollte noch ein ICE 50 Minuten nach unserem eigentlichen ICE nach hause fahren. Allerdings hatte dieser auch 40 Minuten Verspätung.
Mit derartigen schlechten Nachrichten lässt es sich auch nur mässig entspannt shoppen, weshalb wir die meiste Zeit am Gleis saßen und auf den ICE Richtung Hause wartete.
Wir sind dann kurz vor 23 Uhr in den ICE gestiegen. Zum Glück war die Zug sehr leer, weshalb es nicht dramatisch war, das wir keine Sitzplatzreservierung hatten, wir haben uns einfach an einen leeren Platz gesetzt.
Da der Nahverkehr zuhause wesentlich besser funktioniert als der Fernverkehr, waren wir sehr rasch an unserem Heimatbahnhof und konnten zur Wohnung schlurfen.
Das, meine lieben Katzen, ist der Grund, weshalb wir so derbe spät zuhause waren.
Ihr scheint unsere Abwesenheit allerdings gut verkraftet zu haben.
Ich wünsch euch noch einen ruhigen Sonntag,
bis zum nächsten Mal,
eure Elmyra