Sensibilität
Meta hat einen Filter eingebaut, dessen Sensibilität steigerbar ist. Schlingenbilder will sie nach den bisherigen Erfahrungen mit mir nicht generieren. Schlangen und Seile sind in Ordnung, solange sie nicht den Menschen verschlingen. Zur selben Zeit verschlingt der Algorithmus das Menschenbild. Man kann mit Metas auch physischer, aber metaphorisch meteorologisch in Wolken adressierter Hilfe den Laokoon aktualisieren, wenn's denn freundlich, höflich, polite, gentle and productive, aber nicht bedrohlich und verzehrend aussieht.
Sagen wir es mit Niklas Luhmann und Thomas Vesting: wenn das Persönlichkeitsideal riskant oder riskierend, also unternehmerisch und allseits bereichernd aussieht, dann entspricht es Metas Richtlinien, also geht der Algorithmus. Sieht das Persönlichkeitsbild hingegen nicht nach Risiko, sondern nach Gefahr aus (das bescheinigt Vesting in seinem Buch zur Transformation des modernen Subjektes unter anderem der Kritik von Andreas Fischer Lescano, die sei nicht Risiko, die sei Gefahr), dann entspricht es nicht den Richtlinien von Meta. Also geht der Algorithmus nicht.
Diese Richtlinien führen juridische Kulturtechniken und juristische Methode zusammen. Es gibt zwar juridische Kulturtechnik ohne juristische Methode, aber keine juristische Methode ohne juridische Kulturtechnik.
Laos ist nicht Demos. Laos sind diejenigen, von denen immer etwas absteht und nach denen man darum schauen soll. Demos sind die, die nach Regeln und Gesetzen zusammengesetzt sein und die sich so mit sich auseinandersetzen sollen.






