Zettelkasten, Schaufenster, Schirm und Schleier
Mehr Worte, weniger Bilder? Weniger Zettel, mehr Texte? Dann dort!
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@fabiansteinhauer
Zettelkasten, Schaufenster, Schirm und Schleier
Mehr Worte, weniger Bilder? Weniger Zettel, mehr Texte? Dann dort!
História e teoria do direito inconstante e polar
Kontrafaktisch stabilisiert, oder aber: sTable, auf jeden Fall mit Schlangen und Schlingen an den Tafeln.
A propos: Hito Steyrl, Wolfgang Ulrich und Roland Meyer sind diese Woche in der (Poly-) Sophienstraße zu Gast um über Künstliches zu sprechen. In der Schirn, Abteilung Dondorf & Bockenheim findet eine kleine, empfehlenswerte Tagung statt.
Esther Teichmann
Ameisenwege
Ameisen hauen zwar mit dem Laub ab, aber nicht immer und überall. Manchmal verstauen sie die Eier.
Vor dem Bild
Vor dem Bild werden die Betrachter kommentarförmig. Vor dem Bild ist Staffelung, d.i. Staffelgang. Vor dem Bild ist nach dem Bild. Die Betrachtung ist rekursiv und glossatorisch. Sie ist marginal markierend.
Vor dem Bild wird der Mensch, so nennen Personen heute das ausschlagende und aufsitzende Wesen, dem Menschen ähnlich, Pierre Legendre fügt hinzu: gemacht. Kein Mensch ohne Hominisierung, 'in manchen Naturgegenden' soll noch eine Humanisierung dazu kommen, von Nietzsche stammt die Formulierung: schönste Doppelgängerei.
Gehen
Gehen ist nicht nur dezent, es ist auch vorbildlich, findet also auch vor dem Bild oder der Tafel statt.
Inzwischen
Inzwischen hat jeder sein Täfelchen dabei.
Wozu juridische Kulturtechniken?
I.
Buy it, use it, break it, fix it
Trash it, change it, mail – upgrade it
Charge it, point it, zoom it, press it
Snap it, work it, quick – erase it
Write it, cut it, paste it, save it
Load it, check it, quick – rewrite it
Plug it, play it, burn it, rip it
Drag and drop it, zip – unzip it
Lock it, fill it, call it, find it
View it, code it, jam – unlock it
Surf it, scroll it, pause it, click it
Cross it, crack it, switch – update it
Name it, read it, tune it, print it
Scan it, send it, fax – rename it
Touch it, bring it, pay it, watch it
Turn it, leave it, start – format it (Technologic, Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo, d.i. Daft Punk, 2005)
II.
Das Begehren ist vorbildich, es hat ein Vorbild. Das Begehren hat sein Vorbild. Dem Begehren steigt die Kopie zum Kopf. Das Begehren teilt und teilt und teilt und teilt. Es kommt nicht aus dem Mangel, es kommt aus der Fülle und bleibt in der Fülle. Das Begehren ist artifiziell. Sollen juristische Methoden doch dabei helfen, richtig zu meinen. Juridische Kulturtechniken helfen dabei, etwas zu begehren. Wir betrachten das Begehren selbst als juridische Kulturtechnik.
Warburg betrachten das Begehren in dem, was daran auch Tragen , Trachten, Greifen ist.