Unterschied zwischen Mikropille und Minipille
Viele Mädchen und junge Frauen verstehen den Unterschied zwischen Mikropille und Minipille nicht. Ich möchte diesen Artikel deshalb dafür nutzen, die Unterschiede der beiden Antibabypillen hervorzuheben und meinen Leserinnen und Lesern diese so einfach wie möglich zu präsentieren.
Beiden Arten der Pille laufen im Endeffekt auf dasselbe Endergebnis hinaus. Es gibt jedoch Unterschiede, die bei der Einnahme wichtig sind. Außerdem verträgt nicht jede Frau die Mikropille, weshalb ich diesen Frauen die Minipille empfehlen würde. Aber mehr dazu später.
Wie zeichnen sich Mikropillen aus?
Mikropillen setzen auf zwei verschiedene Hormone, nämlich zum einen auf Östrogen (Follikelhormon) und zum anderen auf Gestagen (Gelbkörperhormon). Da zwei verschiedene Hormone enthalten sind, spricht man in diesem Fall von einer Kombinationspille.
In einer Mikropille müssen unter 0,05 Milligramm Östrogen enthalten sind. Der Unterschied zur klassischen Antibabypille besteht darin, dass nur so viele Hormone wie nötig enthalten sind, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Die ersten Antibabypillen waren im Gegensatz dazu wahre Hormoncocktails. Das macht sich vor allem dann positiv bemerkbar, wenn eine Frau negativ auf zu viele Hormone reagiert.
Mikropillen gibt es als Einphasen- und als Zweiphasenpräparate, wobei sich bei Letzterem die Dosierung der enthaltenen Hormone unterscheiden kann. Bei Einphasenpräparaten ist immer dieselbe Menge an Hormonen enthalten.
Wie zeichnet sich die Minipille aus?
Die Minipille hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Mikropille: Sie enthält kein Östrogen, sondern nur Gestagene. Dieser Umstand sorgt dafür, dass es trotz Einnahme der Minipille zum Eisprung kommen kann.
Dennoch sorgen die Gestagene natürlich dafür, dass der Gebärmutterschleim für die eintretenden Spermien unpassierbar wird. Des Weiteren ist es so, dass eventuell befruchtete Eizellen sich nicht in der Gebärmutter einnisten können. Eine ungewollte Schwangerschaft wird also in jedem Fall verhindert, obwohl es zum Eisprung kommen kann.
Die Minipille sollte jeden Tag zur exakt selben Uhrzeit eingenommen werden, damit die Wirkung gewährleistet werden kann. Hier gilt: Je weniger Hormone in einer Antibabypille enthalten sind, desto disziplinierter muss man bei der Einnahme sein.










