Die Zigarette unterm verschränkten Arm hängt dort nur belanglos herum, mit mir, auf der Bank vorm Haus. Als leuchte sie mir einen bald vernebelnden Weg, der nicht anders als mit aufgeschürften, leicht angebrannten Ellbogen enden kann. Die Hose muss ich morgen wechseln, sie hat Grassflecken auf den Knien. Tumbling down is what I am, ever and forever again. So oder ähnlich könnte ich ein Lied schreiben. So könnte ich anfangen oder aufhören. Generell könnte ich anfangen oder aufhören. Diese Musik zu hören, zum Beispiel. Die mir aus der selben Seele spricht wie die, aus der ich mir das ewige Dahinleiden auskotzen möchte. Oder anfangen professionell Dahinleiden und unentwegtes nicht Auskotzen als besondere Fähigkeit im Lebenslauf anzuführen. Eine der beiden Möglichkeiten ist eine von vielen Möglichkeiten. Möglich, dass es noch mehr gibt, ich weiß nicht. Nichts liegt mir ferner als noch eine Geschichte, die nichts und vor allem nicht mich beschreibt und daher ein bisschen wieder mich.
Aber diesesmal ist es anders. Anders geglaubt habe ich mich auch schon oft. Oft anders als ich glaubte. Glaubte ich jemals anzustehen, dann jetzt. Jetzt ist aber noch immer nicht morgen, dort wo vieles liegt hauptsächlich aber unerreichte Ziele und frei erfundene Realitäten. Nichtssagend schummle ich mich hinein und hinaus, schummle ich mir eine Identität unter und die Entscheidung aufzuhören oder anzufangen vor mich hin. Hin und dann wieder weg von mir. Mir selbst ein Rätsel, löse ich mich allzu gern auf. In Luft oder andere unbegreifbare Substanzen. Gegolten hat das alles nicht und wird auch weiter keine Ausrede sein weil ich nicht ausrede oder gar nicht zu reden angefangen habe.