“Und eines brannte er dem Jungen wie mit glühendem Eisen ins Herz, drückte es tief und unverwischbar, unauslöslich ein: Ne bang warrn! Nicht bange werden, sonst kommst du nicht mit nach See! Nicht bange werden, zu keiner Zeit und Stunde, einerlei, ob es hell oder dunkel ist. Ob es donnert oder blitzt oder weht, weder auf dem Wasser noch an Land, weder in den Masten noch vor Tieren, weder vor Lebendigen, noch vor Toten. Nicht bange werden, nicht bange werden! Und der Junge nahm es auf wie das Segel den Wind. Bang dött ik ne warrn, ans komm ik ne no See, sagte er sich immer wieder, wenn ihm etwas Furcht einjagen wollte; so wurde er dreist und verwegen, wie sein Vater es wollte.”
– aus Seefahrt ist not! (1913) von Gorch Fock












