Der 25.12. ist für die Mehrzahl der Einwohner Nordsulawesis das eigentliche Weihnachtsfest. Nebeneffekt: Alle Straßen sind relativ leicht befahrbar, kleine Staus gibt es nur vor den rappelvollen Kirchen am Vormittag. Wenn man dort vorbei kommt, lachen einen die festlich gekleideten Einwohner freundlich an, wünschen frohes Fest und wollen uns überschwänglich die Hände schütteln. Im Anschluss an den Kirchgang ziehen die Leute tanzend und von lauten Musiktrucks begleitet durchs Dorf. Fährt man nach Nordosten, dann gelangt man ins Bergland, eine Art Naturreservat, Landschaften wie in Jurassic Park, fehlen nur noch die Saurier, die leben aber nur noch auf der anderen indonesischen Insel Komodo. Im Anschluss an eine 5 Stunden lange Fahrt durch dichte Urwälder und wunderschöne Dörfer gab es im Strassenrestaurant noch frischen gegrillten Fisch , Gorodo (Zackenbarsch) und Tindarung (Blauer Marlin). Umgeben von freundlichen Moslems, die Christen waren ja alle zu hause, ließen wir uns das Weihnachtsessen schmecken. Fisch können sie echt gut hier, kein Wunder. Nur mit den Getränken hapert es ein wenig, Wein und Bier gibt es eh nur sehr selten in Luxusrestaurants, alle alkoholfreien Getränke sind gnadenlos überzuckert. Eine Goldgrube für Dentisten. Und nun zurück zum Kofi Susu.