Am heutigen 16. Oktober 2016 besuchten wir zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald (im Hintergrund), dem Deutschen Botschafter in Ruanda Dr. Peter Wöste und Hubert Heindl (rechts) das Gefängnis von Muhanga.
Ziel des Besuches war es, unser dortiges Partnerprojekt, die von den Grünhelmen errichtete Kirchenmoschee, zu besuchen. Wir wurden von dem Gefängnisdirektor und seinen Mitarbeitern empfangen.
Zuerst wurden wir in die Kirchenmoschee geführt (fotografieren war leider verboten). Dort sangen gefangene Mütter mit ihren Kindern ein Begrüßungslied. Der Gefängnisdirektor und der Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald hielten kurzen Reden. Danach sprach ich über unsere Partnerschaft und überbrachte Segensgrüße.
Der Raum wird schon jetzt als Werkstatt für die Arbeit der Frauen genutzt. Auch die sehr schönen Hocker, die unsere House of One-Architekten Kuehn Malvezzi für die Kirchenmoschee entworfen haben, kommen so schon zu gutem Einsatz. Leider wird das Gebäude noch nicht für sakrale Zwecke genutzt. Es fehlen noch die Oberlichter und die Türverglasung.
Ich habe dem Gefängnisdirektor und Eugenie, die den Kindergarten und die Frauenarbeit im Gefängnis leitet, ans Herz gelegt, auch diesen Teil der vereinbarten Nutzung zu beginnen. Es gibt ein Bedürfnis unter den Gefangen, in diesem schönen Raum zu beten und Gottesdienst zu feiern und das in religionsfriedlicher Weise nacheinander: Muslime, Adventisten, Protestanten und Katholiken. Sie wollen sich dafür verwenden.
Das Modell des House of One soll dann als Zeichen der Verbundenheit in der Kirchenmoschee seinen Platz finden.