An alle Mamas,
die ihre Last alleine tragen.
Der Körper ist müde,
nicht weil er schwach ist,
sondern weil er zu lange stark sein musste.
Sie geben, ohne gefragt zu werden,
stehen auf, obwohl nichts mehr übrig scheint,
halten Welten zusammen,
während die eigene leise bröckelt.
Und niemand klatscht.
Niemand verleiht Orden
für schlaflose Nächte,
für Rückenschmerzen,
für Tränen im Bad,
die schnell weggewischt werden,
damit niemand sie sieht.
Doch philosophisch betrachtet
ist Dank kein Maßstab für Wert.
Die bedeutendsten Dinge im Leben
entstehen im Stillen.
Wurzeln wachsen unter der Erde,
nicht im Applaus.
Der Körper ist nicht kaputt.
Er ist ein Archiv von Liebe,
ein Beweis dafür,
dass Hingabe Spuren hinterlässt.
Und auch wenn niemand danke sagt
das Leben, das gehalten wird,
trägt zurück.
Vielleicht nicht heute.
Aber eines Tages.









