Meine Seele ist müde.
Nicht vom Leben selbst,
sondern vom ständigen Starksein.
Müde von Tagen,
die keine Pausen kennen,
von Nächten,
in denen Gedanken lauter sind als der Schlaf.
Meine Seele ist müde,
weil sie getragen hat,
was niemand sah,
und gehalten hat,
was zu schwer war.
Sie bittet nicht um viel.
Nur um einen Moment,
in dem sie sich hinlegen darf,
ohne sich rechtfertigen zu müssen.









