Ich kann es nicht erklären - dieses Gefühl der unendlichen Liebe.
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Ich kann es nicht erklären - dieses Gefühl der unendlichen Liebe.
Zwischen Generationen und Gerechtigkeit – warum Haushalt kein „Mutterjob“ ist
Manchmal eskalieren Gespräche nicht wegen der aktuellen Situation, sondern wegen allem, was darunter liegt. So war es auch bei mir.
Ich lebe mit meinem fast 19-jährigen Sohn zusammen. Er arbeitet in der Nachtschicht, ich gehe tagsüber arbeiten. Wir teilen uns Küche, Wohnzimmer und Bad – und natürlich auch den Alltag, der damit verbunden ist. Für mich ist es daher selbstverständlich, dass wir uns auch den Haushalt teilen.
Doch genau darüber bin ich kürzlich mit meiner Mutter aneinandergeraten. Ihre Haltung war klar: „Das ist dein Kind. Du kannst ihn nicht für dich putzen lassen. Ein Kind ist kein gleichberechtigter Partner.“
Dieser Satz hat bei mir etwas ausgelöst. Nicht nur, weil ich ihn heute anders sehe – sondern weil er alte Erinnerungen geweckt hat.
Denn in meiner eigenen Kindheit war genau diese Ungleichheit spürbar. Ich bin mit drei Geschwistern aufgewachsen, einer Schwester und zwei Brüdern. Und während meine Schwester und ich deutlich mehr im Haushalt helfen mussten, wurden meine Brüder oft weniger oder gar nicht in die Verantwortung genommen. Und wenn wir Mädchen etwas nicht erledigt haben, gab es Ärger – bei meinen Brüdern dagegen häufig nicht einmal ein ernstes Wort.
Damals habe ich das hingenommen, wie man vieles als Kind eben hinnimmt. Heute sehe ich es klarer: Das war nicht gerecht.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich Generationen treffen – und auch reiben. Meine Mutter spricht aus einem Verständnis heraus, in dem Kinder versorgt werden und Eltern Verantwortung tragen. Ich aber lebe in einem Alltag, in dem ein fast erwachsener Sohn nicht mehr nur „Kind“ ist, sondern ein Mitbewohner, der arbeitet, Geld verdient und Verantwortung übernehmen kann und sollte.
Für mich geht es dabei nicht darum, jemanden auszunutzen oder Rollen zu vertauschen. Es geht um Fairness. Darum, dass ein gemeinsamer Haushalt auch gemeinsam getragen wird. Nicht nach Geschlecht, nicht nach alten Mustern – sondern nach Realität.
Und vielleicht ist genau das der Unterschied:
Früher wurde mir beigebracht, dass solche Unterschiede normal sind. Heute entscheide ich bewusst, dass sie es nicht sein müssen.
Mein Sohn soll nicht das Gefühl haben, dass jemand alles für ihn erledigt. Und ich möchte nicht in eine Rolle rutschen, in der der gesamte Haushalt automatisch an mir hängen bleibt. Das ist keine Frage von „Gleichberechtigung im großen politischen Sinn“, sondern von alltäglichem Respekt.
Die Diskussion mit meiner Mutter hat mir vor allem eines gezeigt:
Manchmal verteidigen Menschen nicht nur eine Meinung – sondern auch ihre Vergangenheit. Und manchmal bedeutet Veränderung, dass alte Bilder von „richtig“ und „normal“ ins Wanken geraten.
Ich für meinen Teil habe mich entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen. Einen, in dem Zusammenleben bedeutet, sich Aufgaben zu teilen. Nicht weil jemand weniger wert ist – sondern weil wir gemeinsam Verantwortung tragen.
Das Auto vor dem Haus
Es war spät. Diese Uhrzeit, zu der man sich selbst verspricht, noch zehn Minuten zu warten, bevor man sich Sorgen macht. Und dann noch zehn. Und noch zehn.
Mein Sohn war unterwegs. 19 Jahre alt. Eigentlich alt genug, dass eine Mutter ruhig schlafen könnte. Eigentlich. Ich stand am Fenster und schaute nach draußen. Nichts.
Dann hielt ein Auto vor dem Haus. Endlich. Dachte ich. Ich konnte Stimmen hören. Eine Frau lachte. Noch eine Stimme. Dann wieder Gelächter. Aber die Stimme, auf die ich wartete, hörte ich nicht. War er überhaupt dabei?
Ich starrte in die Dunkelheit, als könnte ich durch bloßes Wollen erkennen, wer in diesem Auto saß.
Die Minuten zogen sich. Mein Kopf begann, Geschichten zu erfinden. Keine guten Geschichten. Eltern kennen das. Das Gehirn schreibt nachts Drehbücher, für die tagsüber niemand Geld bezahlen würde.
Vielleicht ist nichts passiert. Vielleicht ist etwas passiert. Vielleicht meldet er sich gleich. Vielleicht auch nicht. Das Auto stand immer noch da. Und ich stand immer noch am Fenster.
Irgendwann fuhr es weg. Kurz darauf ging die Haustür auf. Mein Sohn. Lebendig. Gesund. Genervt.
Als ich wissen wollte, wo er gewesen sei, bekam ich den Blick, den wahrscheinlich alle Eltern von Teenagern kennen. "Ich bin 19." Als wäre das eine vollständige Antwort. Vielleicht war es das sogar. Für ihn.
@ariadnesxfirelight
#mutterundsohn #kreativprojekt ☀️ Das kommt raus, wenn man mir und Sohnemann (2) die gleiche Vorlage und dieselbe Stiftauswahl zur Verfügung stellt 🤗💕 Gar nicht so einfach, wenn man unterwegs ist, sein Bastelzeugs nicht dabei hat und auch nicht den gewohnten Hintergrund zum Fotografieren zur Verfügung hat 😅 *** Die Vorlage kommt von @kuestenfeinschmeckerin und @bauen_staunen_lernen und gehört zur wunderbaren Aktion #kreativauftour #sonnenscheintogether 😎 Schaut mal rein und bewundert die tollen Sonnen-Kunstwerke!!! *** #kreativekids #kreativmitkind #mamaleben #kinderkunstwerk #kinderkunst #sonne #sonnenschein #bastelnmitpapier #malenmitkindern #muddi_easypeasy https://www.instagram.com/p/CSCnBDAslqr/?utm_medium=tumblr
M u t t e r & S o h n | Eine unendliche Liebesgeschichte 🦋 . . . . . . . . . . . . #mutterliebe #mutterliebeistdiestärksteliebe #mutterundsohn #mutterundkind #zeichnungmitliebegemacht #linienzeichnung #linienzeichnen #linienzeichner (hier: Baden-Württemberg, Germany) https://www.instagram.com/p/CIREnLSDq4g/?igshid=uv01fx1dc54p
Auch wenn die Zeit verrückt ist, versucht immer die schönen Dinge im Leben zu sehen✌🏽wir blicken durch😍 Happy Wochenende 🤩 #mutterundsohn #durchblick (hier: Delmenhorst) https://www.instagram.com/p/CGcFbFmHSxL/?igshid=hoclzy7wrme1
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