Geschichte: Der Meydan-e Naqsh-e Jahan »Abbild der Welt« im historischen Zentrum der Stadt Isfahan gehört mit fast neun Hektar Fläche zu den größten Plätzen der Welt.
Shah Abbas I. ließ im Zuge der Planung der Residenzstadt zwischen 1590 und 1595 etwa einen Kilometer südwestlich davon auf einem großen Freigelände zwischen dem alten Zentrum und dem Fluss Zayandeh Rud den Platz als neues Zentrum anlegen.
Er wurde gleichermaßen als Cour d'honneur, Marktplatz, Gerichtsort, Spielfeld _ Shah Abbas I. war ein leidenschaftlicher Polospieler _ und Festplatz geplant.
Nach den ehrgeizigen Zielen des Shah Abbas sollte Isfahan nicht nur zur prächtigsten, sondern auch reichsten Stadt des Orients werden mit einem rational durchgeplanten urbanen Handelszentrum, in dem jedes Handwerk seinen Bereich erhalten und Handel und Gewerbe durch die Gewährleistung von Sicherheit und einer großzügigen Infrastruktur unterstützt werden sollten.
(Architekturführer-Iran,Teheran/Isfahan/Shiraz, Thomas Meyer-Wieser)
Mögliche Szenario: Das Zukunftsbild von diesem Ort in 2050 sehe ich im Sinne von Baukörper fast genauso wie gegenwärtige Situation. Der Platz wird heute mit die Reihe von Gewerben am Rand als Marktplatz und Begegnungsort bezeichnet, trotzdem hat er das Potenzial zahlreiche Funktionen zu haben. Deshalb wird er 2050 meiner Meinung nach als analoge Gegenwelten gekennzeichnet. Er kann ein Spielfeld, Erholungsraum, Energieversorgungsort, Festplatz usw. sein, während die Gewerbe für Werkstatt, kleine Handlungen und Bildung geeignet sein können.