2017
WiFi überall für digitale Nomaden
Bei der Buchung einer Ferienwohnung haben sich zu den bisherigen Grundforderungen neue ergeben: Zu den Ausstattungsanforderungen gesellt sich ein funktionierendes Internet. Nicht immer decken sich Prospektangaben mit der Wirklichkeit, und die bloße Aussage “WLAN verfügbar” sagt nichts über die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort aus.
Der digitale Nomade sorgt vor. Dazu gehört ein MiFi, ein hier im Techniktagebuch schon mal erwähntes kleines Gerät, welches ein vorhandenes Mobilfunksignal auf LTE/UMTS-Basis in ein eigenes kleines WLAN verteilt. Der Nachteil hierbei ist, dass daran angeschlossene Geräte ein WLAN erkennen und fröhlich Arbeiten starten, die wegen ausschließlicher Verbindung zum Mobilfunknetz zurückgestellt waren: Fotobibliothek abgleichen, Backup starten und mehr datenhungrige Dinge.
Gibt es in der Ferienwohnung ein WLAN, kämpft man mit zwei weiteren Problemen: Zum einen ist das Signal des WLAN oft ziemlich schwach oder reicht nicht in jeden Winkel, zum anderen braucht es für jedes Gerät einen eigenen Voucher, den sich manche Hotels teuer bezahlen lassen. Der moderne Digitalnomade hat aus diesem Grunde ein weiteres Gerät im Reisegepäck: einen WLAN-Router, in meinem Falle einen Netgear PR2000. Der Router spannt ein eigenes WLAN auf, an dem sich der digitale Gerätepark anmeldet.
Über die Weboberfläche des Gerätes kann meine eine unscheinbare kleine Einstellung setzen: Vorhandenes WLAN verlängern. Wählt man das ab, taucht eine Liste der verfügbaren WLANs auf. Man wählt das gewünschte (Hotel-) WLAN, und nach Bestätigung öffnet sich die Seite des Hotels, auf der man sich einloggen kann. Daten eingeben, und anschließend wird das Hotelnetz weitergereicht an die angemeldeten Geräte. Erfüllt seit mehreren Urlauben seine Funktion perfekt.
(Wolfgang Kunckel)












