seen from Finland
seen from United States

seen from Malaysia
seen from Germany
seen from United States
seen from China

seen from Poland

seen from United Kingdom

seen from Malaysia
seen from Israel

seen from Russia

seen from United States

seen from Brazil
seen from United States
seen from Germany
seen from United Kingdom
seen from United States
seen from Georgia
seen from United States
seen from United States
Neustart
2021.030
Nie hätte ich gedacht, dass ich mein Erstlingswerk Dracon noch einmal komplett neu schreiben würde. Aber jetzt, im Januar 2021, habe ich mich dazu entschlossen, genau das zu tun. Hauptsächlich geht es mir darum, inhaltliche und syntaktische (d. h. Rechtschreibung und Grammatik) Fehler zu beseitigen.
Darüber hinaus möchte ich noch weitere Verbesserungen durchführen. Unter anderem geht es mir darum, mehr Substanz in die Erzählung einzubringen. Dies schließt mehr Beschreibungen ein, die auch wesentlich detailreicher werden sollen. Aber auch die Handlung selbst wird umfangreicher werden.
Nebenbei fertige ich auch gleich eine Übersetzung ins Englische an. Eigentlich hatte ich das ganze manuell machen wollen. Da ich jedoch feststellen musste, dass es sowohl sehr zeitaufwändig war, als auch, dass meine Kenntnisse der englischen Sprache doch nicht so gut sind, wie gedacht, lasse ich die Kapitel einzeln vom Onlineübersetzer DeepL übersetzen. Um sicherzugehen, dass alles soweit in Ordnung ist (und auch, um meine eigene Art besser zur Geltung zu bringen), lese ich die Übersetzungen noch einmal durch. Bisher kann ich mich über die Leistung und Qualität von DeepL nicht beklagen. Möglicherweise fertige ich noch eine weitere Übersetzung an. Aber zu der Sprache, die ich wähle, sage ich erst einmal nichts.
Das erste Kapitel als Leseprobe findet ihr hier (deutsch) und hier (englisch).
Eigenes Wiki
2020.131
Heute habe ich ganz spontan beschlossen, ein eigenes Wiki für meine Romane, Charaktere, Orte, etc. zu erstellen.
Hier geht’s zum Wiki: BlackyM Wiki
Inspirationen aus der realen Welt
2018.272
Heute werde ich über einige Dinge schreiben, die mich aus der realen Welt inspiriert haben. Denn die fiktive Seite hatte ich bereits zur Genüge. Allerdings werde ich mich dabei auf meine ersten beiden Werke beschränken. Zum einen, weil bislang nur eines veröffentlicht worden ist und zum anderen, weil ich aktuell nur drei fertige Werke habe. Allerdings werde ich nicht das wiederholen, was ich am Ende, nach der eigentlichen Handlung, geschrieben habe. Das soll jeder selbst lesen. Kommen wir gleich zum ersten Punkt.
Drohnen
Damit meine ich weder männliche Bienen, noch die transhumanoide Spezies aus Star Trek, genannt die Borg. Nein, ich meine diese computergesteuerten Flugmaschinen. So um das Jahr 2014 (lang ist‘s her, ich weiß) erfuhr ich, dass für das Militär Flugzeuge gebaut wurden, die von Computern gesteuert werden. Mein erster Gedanke dabei war, dass sich das nach den Maschinen aus den ersten drei STAR WARS Filmen anhört. Das ließ ich auch gleich in mein erstes Buch mit einfließen.
Abkürzungen
Zumindest ab meinem zweiten Werk habe ich auch einige Abkürzungen aus der realen Welt verwendet. Wobei ich diese ein wenig zweckentfremdet habe. Da wären einmal:
TFT - Thin-film transistor, eine Technik für Monitore
PK – Primary Key (Primärschlüssel); ein Begriff bei Datenbanken
Hallo Welt!
Genauso heißt ein Kapitel in meinem ersten Buch. Der Ursprung liegt in der Softwareentwicklung: wenn jemand programmieren lernt oder nur eine neue Programmiersprache, wird für gewöhnlich ein Hallo-Welt-Programm geschrieben. Dieses Programm soll die grundlegenden Eigenschaften der Sprache zeigen und zeigt lediglich den Text „Hallo Welt!“ (oder in einer anderen menschlichen Sprache) an.
Eine Programmiersprache könnte man mit menschlichen Sprachen vergleichen. Sie dient dazu, dem Computer Anweisungen zu geben, was er tun soll. Sogenannte höhere Programmiersprachen sind so aufgebaut, dass ein Mensch sie lesen kann. Normalerweise versteht ein Computer nur 0 und 1, was für uns Menschen weniger leicht zu verstehen wäre.
Eingeführt wurden Hallo-Welt-Programme mit dem Erscheinen der Programmiersprache C aus den frühen 1970er Jahren. Seitdem ist dieses kleine Programm zum Standard für das erste Beispiel geworden. Ich werde noch Screenshots von drei verschiedenen Hallo-Welt-Programmen hier einfügen. Allerdings werde ich nicht ins technische Detail gehen, da das den Rahmen hier sprengen würde. Die verwendete Sprache steht jeweils in der ersten Zeile des Programms. Wer mag, kann sich gerne weiter damit beschäftigen.
20 Jahre Spyro the Dragon
2018.253
Nach längerer Zeit der Ruhe, habe ich mir vorgenommen, heute über etwas ganz Besonderes zu schreiben (zumindest ist es für mich etwas Besonderes): Spyro the Dragon. Denn heute, vor genau 20 Jahren, am Donnerstag, dem 10. September 1998, erschien das Videospiel Spyro the Dragon für die PlayStation. Spyro ist für nicht einfach nur ein kleiner lila Drache in irgend so einem Videospiel, sondern wesentlich mehr. Und deswegen habe ich mich dazu entschlossen, diesen Post zu verfassen.
Auch wenn ich selbst nicht von Anfang an die Abenteuer dieses Drachen mitverfolgt habe, werde ich zunächst ganz kurz auf Spyros eigene Vergangenheit eingehen, bevor ich zu meiner eigenen Geschichte mit ihm kommen werde. Ach ja, und ich werde einige Zitate von Spyro dazu schreiben. Los geht‘s!
Bring ihn her! Ich glaube, ich rieche das BBQ!
Spyro in Spyro the Dragon
Spyros Ursprünge
Nachdem das damals noch recht kleine Studio Insomniac Games im Jahr 1996 mit Disruptor das erste eigene Videospiel herausgebracht hatte, wollten die Entwickler ein wesentlich familienfreundlicheres Spiel entwickeln. Da Insomniac eng mit Sony zusammenarbeitete, sollte auch das neue Spiel exklusiv für die PlayStation entwickelt werden.
Während eines Brainstormings lagen zwei Ideen auf dem Tisch: ein Spiel über Aliens, die die Erde erobern wollen und eines über Drachen. Letzteres wurde schließlich umgesetzt, da es eine Menge Optionen für das Gameplay bot. Ursprünglich hatten die Entwickler bei Insomniac einen erwachsenen Drachen im Sinn, änderten diese Idee jedoch zu einem jüngeren, da Kinder sich eher vor dem erwachsenen Drachen gefürchtet hätten.
Nach der Neuentwicklung, hatten sie also einen kleinen Drachen, mit grünen Schuppen, der zunächst Pete heißen sollte. Aber ein nicht lizenziertes Spiel über einen grünen Drachen namens Pete konnten sie nicht vermarkten, da der Disney-Film „Eliot, der Schmunzeldrache“ im Original „Pete‘s Dragon“ hieß.
Irgendwann kamen die Entwickler von Insomniac auf den Namen Spyro. Aber sie mussten noch etwas ändern: denn da Spyro grün war und die meisten der über 30 Level mit Gras gefüllt waren, konnte man den Drachen nur schwer finden. Nach mehreren Tests wurde Spyros Farbe auf lila festgelegt, und das aus mehreren Gründen: seine neue Farbe hob sich vom Gras hervor, war eine andere, als die von vergleichbaren Maskottchen dieser Zeit (Super Mario, Sonic the Hedgehog und Crash Bandicoot) und es war eine witzig wirkende Farbe.
Im September 1998 war es dann soweit: Spyro the Dragon wurde veröffentlicht. Anfangs waren die Verkaufszahlen sehr gering und es wurde befürchtet, dass Spyro doch viel zu spät gekommen war. Denn schließlich waren andere 3D Plattformspiele, wie Super Mario 64 und Crash Bandicoot im Jahr ‘96 veröffentlicht worden. Doch dann kam die Weihnachtssaison 1998. Langsam, aber sicher, verwandelte sich das Spiel vom Flop zum beliebten PlayStation Klassiker, den wir heute kennen.
In den beiden folgenden Jahren kamen Spyro 2: Ripto‘s Rage (Gateway to Glimmer in Europa) und Year of the Dragon. Danach verließ Insomniac den lila Drachen, da ihnen die Ideen ausgegangen waren. Stattdessen konzentrierten sie sich auf ihr nächstes PlayStation Franchise: Ratchet & Clank. Nach zwei weiteren Titeln für stationäre Konsolen und fünf weiteren für Handheldkonsolen, wurde mit The Legend of Spyro ein erster Neuanfang gewagt.
Die Trilogie konnte glücklicherweise besser punkten, als der vierte Konsolentitel Enter the Dragonfly, kam aber nie an die Originaltrilogie von Insomniac heran. Nach der Legend Trilogie wollte der neue Publisher hinter Spyro, Activision, einen komplett neuen Weg gehen: ein MMORPG mit Spyro. Dieses sollte blutiger, furchteinflößender und wesentlich anders werden, als alle bisherigen Spyro Spiele. Jedoch stellte sich dann heraus, dass es nicht mehr Spyro gewesen wäre. Deshalb wurde stattdessen das zweite Reboot Skylanders entwickelt. Skylanders ist zwar genau genommen nicht mehr Spyro, hat aber erheblich dazu beigetragen, dass der lila Drache wieder so beliebt wurde, wie zu Insomniacs Zeiten.
Und jetzt, zwanzig Jahre nach seinem Debüt, kehrt Spyro zurück. Anfangs ein Jump‘n‘Run, dann ein Actiongame und schließlich ein Toys to Life, wird Spyro wieder ein Jump‘n‘Run 3D Plattformer sein. Denn die Skylanders Entwickler von Toys for Bob haben die Original Spiele von Insomniac zu neuem Leben erweckt: die Spyro Reignited Trilogy.
Pass auf Welt!
Spyro in The Legend of Spyro: A New Beginning
Spyro trifft auf mich
Im Jahr 2005 gab es bei McDonalds im Happy Meal Minispiele mit Crash Bandicoot und Spyro. Damals hatte ich selbst eines mit dem lila Drachen bekommen. Schon zu dieser Zeit fand ich Gefallen am Spiel und mochte auch den Charakter Spyro. Wobei ich seine Persönlichkeit nicht kennen konnte, da es ein recht simples Game war. Ein Jahr später hatte mir jemand eine PlayStation und einige Games geliehen, darunter auch Spyro the Dragon.
Auch wenn ich das Spiel anfangs nicht so sehr mochte, da es mir zu schwierig war, mochte ich aber Spyro selbst. Ende 2006 bekam ich dann eine eigene Konsole, die PlayStation 2. Kurze Zeit später erwarb ich dann Spyro the Dragon, da es auch auf der PS2 spielbar ist.
Erst Ende 201 sollte ich mit The Legend of Spyro: A New Beginning erneut ein Spiel mit dem lila Drachen in meine Sammlung aufnehmen. Und von da an begann sich vieles für mich zu ändern. Okay, zwischen 2006 und 2011 habe ich auch Enter the Dragonfly gekauft, aber das Spiel ist mit Fehlern so vollgestopft, dass kaum jemand das Spiel mag. Dadurch ist Spyro auch fast ins Reich der Toten übergegangen.
Zurück zu Spyro. Er wurde mit der Zeit zu einem Freund für mich. Denn er half mir, wenn ich nicht weiter wusste und konnte mich aufmuntern, wenn ich mich nicht gut fühlte. Durch Spyro habe ich auch das literarische Genre Fantasy für mich wiederentdeckt (seit Anfang der 2000er habe ich Harry Potter gelesen). Es schließlich auch die The Legend of Spyro Trilogie, die mich dazu inspirierte, selbst Geschichten über Drachen zu schreiben.
Alles abgefeuert!
Spyro in Skylanders Giants
Spyro hilft mir zu schreiben
Wie ich bereits früher in einem Post geschrieben habe, hegte ich bereits seit ungefähr Mitte der 2000er den Wunsch, selbst ein Buch zu schreiben. Aber jedes Mal ist dieser Versuch gescheitert, da ich irgendwann keine Lust mehr hatte. Doch dann habe ich, inspiriert durch die Legend Trilogie und ermutigt durch das Skylanders Franchise, einen Neuanfang im Schreiben gemacht. Daraus entstand dann auch mein erstes Buch, welches seit November 2016 auf dem Markt ist.
Dennoch spiele ich nach wie vor auch gerne noch Spyro the Dragon. Auch wenn die Graphiken längst nicht mehr dem Zahn der Zeit entsprechen. Ja und? Ende der 90er war das atemberaubend! Und ich persönlich finde, dass die ersten 3 Spiele, die damals von Insomniac Games entwickelt worden sind, sich gut gehalten haben. Aber können diese Spiele es überhaupt noch mit der mittlerweile sehr großen Übermacht der Shooter (wie Call of Duty und STAR WARS Battlefront) aufnehmen?
Die Antwort auf diese Frage lautet nicht 42, sondern: ja! Denn sonst würde dieses Jahr nicht die Reignited Trilogy den beliebten lila Drachen Spyro wieder zu seinen Ursprüngen zurückbringen. Graphisch auf den neusten Stand gebracht, hält sich das Spiel dennoch an die ursprünglichen Spielmechaniken der Originale. Die Entwickler achten dabei besonders darauf, dass die alten Fans sich an der Trilogie erfreuen können, ebenso, wie mögliche neue Fans. Alles soll sich so anfühlen, wie auf der PlayStation. Wobei einige der Kontrollen angepasst wurden.
Ich fühle mich aufgedreht, Bob!
Spyro in Spyro the Dragon
Selbsttest: die beste Art zu schreiben, Erweiterung
2018.209
Vor etwas mehr als 2 Wochen hatte ich ja ein kleines Experiment durchgeführt, um für mich die beste Art zu schreiben zu finden. Vor 6 Tagen habe ich noch eine Methode geprüft. Ich wollte das schon wesentlich früher posten, aber diese übertriebene Hitze im Moment macht mir sehr zu schaffen (wann kommt der Winter?). Also, los geht‘s!
Retro 2: mechanische Schreibmaschine
Es hat mich schon länger gejuckt, mit einer mechanischen Schreibmaschine einen Text zu verfassen. Jetzt hatte ich endlich die Möglichkeit dazu. Dabei habe ich den ursprünglich mit Hand und Bleistift verfassten Text erneut abgetippt. Beim Schreiben mit der Schreibmaschine habe ich ebenfalls beidseitig getippt.
Es zahlt sich aus, wenn man das Schreiben am PC beherrscht, da das Tastaturlayout von der Schreibmaschine für den Computer übernommen worden ist. Außerdem ist es für die Schreibhand wesentlich angenehmer. Und es kann sich niemand über eine schlechte Handschrift beschweren. Zudem wird der Text beim Schreiben „gedruckt“.
Ein Nachteil dürfte wohl sein, dass man bei mechanischen Schreibmaschinen wesentlich stärker auf die Tasten drücken muss, als beim PC. Leider ist das Löschen von Fehlern nicht möglich. Aber dafür kann man diese durchstreichen.
Anders als beim PC, muss man, sobald eine kleine Glocke ertönt, einen Hebel betätigen und mit diesem den sogenannten Wagen wieder nach links schieben, um in eine neue Zeile zu kommen.
Fazit:
Trotz der aufgezählten Nachteile, hat es sich für mich richtig gut angefühlt, mit einer Schreibmaschine zu arbeiten. Vor allem auch deshalb, weil ich mir selbst den Beweis erbracht habe, dass ich auch mit anderen Maschinen als Computern schreiben kann. Aber besonders wegen dem Punkt des enormen Papierbedarfs, werde ich, wenn überhaupt, nur kurze Texte in der Zukunft an einer Schreibmaschine verfassen. Denn so schön diese „Retro-Methoden“ auch sein mögen, der Papierbedarf ist mir persönlich zu groß bei umfangreicheren Texten.
Selbsttest: die beste Art zu schreiben
2018.193
Heute folgt noch mal ein Post aus der Reihe (d. h. einer, der nicht der Teil meiner Zurück zum Leser Reihe gehört). Da immer häufiger darüber geredet wird, wie leistungsstark Tablet-PCs sind und diese (angeblich) den klassischen Desktop-PC bald ersetzen werden, habe ich heute in einem Selbsttest überprüft, wie viel eigentlich an der Sache dran ist.
Dabei habe ich das natürlich nur auf das Schreiben beschränkt, da das ja immer noch die Haupttätigkeit eines Autors ist. Und nur damit ich ausnahmsweise mal etwas mehr tue, als sonst (und auch um eine Vorgabe für den Umfang zu haben) habe ich den kurzen Text für den Test auch handschriftlich verfasst. Hier meine Eindrücke und am Ende das Fazit.
Handschriftlich
Wie bereits erwähnt, habe ich zunächst per Hand einen kleinen Text verfasst. Dabei habe ich ein einzelnes DIN-A4-Blatt Papier (falls jemandem das noch etwas sagt) – beidseitig versteht sich – vollgeschrieben. Dieser Text sollte dementsprechend die Vorgabe für den Umfang des Tests darstellen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich noch 2 Zeilen mehr geschrieben habe, als eigentlich auf das Blatt gepasst hätten. Vielen Dank an den Erfinder des Rands bei Collage-Blöcken!
Die Vorteile bei dieser Art des Schreibens liegen klar auf der Hand: man muss der Rechtschreibprüfung keine eigenen Begriffe beibringen, da man das ja selbst ist. Und es beweist, dass ich auch nach wie vor dazu in der Lage bin, analog (also auf Papier) zu schreiben.
Aber die Nachteile werden auch schnell deutlich: Korrekturen sind nur schwer einzuarbeiten. Hinzu kommt noch, dass man selbst auf die korrekte Syntax (also: Rechtschreibung und Grammatik) achten muss. Auch ein nachträgliches Ändern oder Erweitern wird hier sehr schwierig. Außerdem wird eine Menge Papier verschwendet, wenn man sich zu häufig verschrieben hat. Ach ja, und man hat natürlich auch einen großen Verschleiß an Stiften (vor allem, wenn man, wie ich, mit Blei schreibt).
Digital 1: Tablet-PC
Im zweiten Schritt habe ich den zuvor verfassten Text auf meinen Tablet-PC übertragen. Dazu nutze ich die vorinstallierte Applikation (ja, ich weigere mich tatsächlich „App“ zu sagen) „Docs To Go“. Mit dieser lassen sich Dokumente in den beiden Standardtypen von MS Office erstellen. Dabei kann man zwischen Textdokumenten (Word), Tabellenkalkulation (Excel) und Präsentationen (PowerPoint) wählen. Da ich einen winzigen Teil eines eventuellen Romans verfassen wollte, habe ich natürlich die Textverarbeitung gewählt.
Vorteile sind hierbei: man schont die Umwelt, da weder Stifte, noch Papier benötigt werden. Außerdem ist es so wesentlich angenehmer (und auch gesünder) für meinen linken Arm. Ja, ich gehöre zu der Minderheit unter den Säugetieren, die Rechtshänder sind.
Die Nachteile (zumindest bei Docs To Go) sind auch nicht ohne: da keine Rechtschreibprüfung eingebaut ist, muss man das auch hier manuell machen. Wenn dann auch noch (wie bei mir auch) das Betriebssystem des Tablet-PCs auf Englisch eingestellt ist, werden auch nur englische Begriffe vorgeschlagen. Beim Löschen von Zeichen, wurden mir auch andauernd andere Zeichen oder Teilwörter in das Dokument reingehauen.
Ob das an der Applikation liegt oder an einem Bug in der Google-Tastatur, weiß ich allerdings nicht. Leider hatte ich auch andauernd das Problem, dass ich die Leertaste auf der Touch-Tastatur nicht richtig erwischt habe. Hinzu kommt auch noch, dass die Navigation im Dokument, ohne eine externe USB-Tastatur zu verwenden, erheblich schwieriger ist.
Digital 2: Desktop-PC
Im letzten Schritt habe ich dann den gleichen Text noch mal an meinem Desktop-PC mit LibreOffice Writer abgetippt. LibreOffice verfügt über die gleichen Programme, wie Docs To Go. Aber im Gegensatz dazu werden auch noch die OpenDocument Formate unterstützt. Neben den genannten Programmen (die in LO natürlich anders heißen), verfügte LibreOffice auch noch über ein Zeichenprogramm, ein Datenbankprogramm ähnlich wie MS Access und ein Programm zum Erstellen von naturwissenschaftlichen Formeln.
Die Vorteile sind auch gleichzeitig die Nachteile der ersten beiden Methoden. Die Syntax wird hier beim Schreiben bereits geprüft. Alles, was falsch oder unbekannt ist, wird rot unterkringelt (wer aus der Welt von Microsoft Office kommt, der kennt das). Den Natur- und Umweltschutz, ebenso, wie die Entlastung der Armmuskulatur, habe ich ja bereits weiter oben aufgeführt.
Wobei vor allem die USB-Tastatur an meinem Desktop-PC punkten kann, ist die Navigation im Dokument. Über die Pfeiltasten, ggf. noch mit der Steuerungstaste oder alternativ mit der Maus, ist die Navigation hier eindeutig leichter, als mit den fettigen Fingern über den Touchscreen eines Tablet-PCs.
Die Vorschläge für Wörter werden von Writer nur dann gemacht, wenn diese mindestens drei Zeichen lang sind und häufiger im Dokument vorkommen. Das Tastaturlayout und die Systemsprache sind LibreOffice Writer auch vollkommen egal, solange die Rechtschreibprüfung auf Deutsch geschaltet wird.
Als Nachteil fällt mir für den Desktop-PC auf die Schnell nur ein, dass man dadurch vielleicht verlernt, wie man mit der Hand schreibt. Ach ja, und wie die deutsche Syntax funktioniert (wenn man sich nur auf Rechtschreibprüfung und Auto-Korrektur verlässt).
Fazit
Obwohl das handschriftliche Schreiben sicherlich ganz gut tut, kann ich es auf Dauer wahrscheinlich nicht ertragen. Daher werde ich höchstens aus rein nostalgischen Gründen ab und an mit der Hand etwas schreiben, was dann später auf den PC übertragen wird.
Ganz egal, was andere auch behaupten mögen: als Werkzeug für einen Autor ist, meiner bescheidenen Meinung nach, ein Tablet-PC genauso ungeeignet, wie zum professionellen Programmieren auf Dauer. Vor allem dann, wenn man keine externe Tastatur verwendet.
Mein ganz persönlicher Favorit ist und bleibt zum Schreiben der klassische Desktop-PC. Wie leistungsstark die Tablets in den nächsten Jahren auch werden mögen, ich werde dem guten alten Desktop-PC treu bleiben. Schließlich hat dieser sich seit 1965 bewährt und Tablets sind da nur ein kleines Licht am Horizont der IT-Geschichte.
Wenn euch dieser Post gefallen hat, dann lasst es mich wissen. Wenn nicht, dann bitte auch. Da es sich hierbei um einen Selbsttest handelt, den sich persönlich durchgeführt habe, repräsentiert dieser Post auch lediglich meine eigene, vollkommen subjektive Meinung. Aber vielleicht hat mein Post dem einen oder anderen dabei geholfen, zu entscheiden, ob ein Tablet-PC für ihn bzw. sie infrage käme oder nicht vielleicht doch besser ein gewöhnlicher Desktop-PC die Alternative dazu wäre.
Oh je, ich habe schon wieder viel zu viel geschrieben. Bitte nehmt mir das nicht übel, ja?
Etwas über mich
2018.181
Bislang habe ich immer nur in meinen Posts davon „geredet“, was ich so schreibe. In letzter Zeit habe ich jedoch vielmehr über das geschrieben, was ich aktuell lese. Zur Abwechslung schreibe ich nun mal etwas über mich selbst und versuche dadurch gleichzeitig einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, wie ich eigentlich bin. Allein schon bei diesen ersten paar Zeilen hatte ich schon mehrere Tippfehler und dachte mir wieder einmal: „Wie blöd kann eine einzelne Person eigentlich sein?“
So. Genug der „langen“ Vorrede; jetzt geht‘s los (hoffentlich mit weniger Tippfehlern). Falls ich hierbei etwas schreibe, was ich irgendwann schon mal erwähnt habe, dann tut mir das leid. Aber der Vollständigkeit halber sollte das mit drin stehen.
Geboren wurde ich am Anfang vom Ende eines total komischen Jahres (nach der alten Zeitrechnung wäre das das Jahr 1992 n. Chr.). Meine Geburtsstadt, die bis heute (Stand: 2018) auch meine Heimat ist, heißt Kevelaer und liegt am wunderschönen Niederrhein. Kaum konnte ich selbst lesen, habe ich auch fast sofort angefangen, Bücher geradezu zu verschlingen.
Bereits während meiner 6-jährigen Zeit an der Realschule kam ich auf die Idee, einen Krimi zu schreiben. Leider ist es damals an meiner fehlenden Motivation gescheitert. Lange Zeit hatte ich dann kein Bedürfnis mehr, selbst als Schreiber aktiv zu werden.
In der Zwischenzeit habe ich meinen Realschulabschluss gemacht und dann so ganz nebenbei die Höhere Berufsfachschule besucht. In jener Zeit stellte ich auch ein gewisses Interesse für Computer fest, dass ich früher gehabt habe (diese Ausdrucksweise klingt gerade etwas doof, aber mir fällt nichts Besseres ein).
Nach der FHR beschloss ich dann, eine Ausbildung zum Softwareentwickler zu machen, was ich dann auch schließlich getan habe. Auch wenn ich die Softwareentwicklung mittlerweile aufgegeben habe, bereue ich die Zeit nicht, die ich für die Entwicklung investiert habe.
Das war eine Kurzfassung meines bisherigen Daseins. Aber es gehört mehr zu einer Person, als nur ihre Geschichte. Denn der Charakter einer Person, ebenso, wie ihre Macken, sind auch ein wichtiger Bestandteil.
Von meiner näheren Verwandtschaft werde ich in der Regel als frech, ebenso als nervig bzw. nervtötend beschrieben. Häufig habe ich auch gehört, dass ich nett bin. Letzteres kann ich aber weder bestätigen, noch abschreiben. Aber diejenigen, die mich als nett bezeichnen, haben auch noch nie erlebt, wie ich bin, wenn ich sarkastisch werde. Vor allem aber haben mich jene Personen auch nie richtig auf die Palme gebracht und wissen wahrscheinlich gar nicht mal, dass ich sogar wütend werden kann.
Aber apropos Sarkasmus: ab und an verwende ich diesen sogar auch gegen mich selbst. Manche verstehen dann nicht, dass es Sarkasmus gewesen ist, während die meisten es einfach nur irrsinnig finden, dass ich das tue. Zur Beruhigung aller, die jetzt einen Schreck bekommen haben: ich habe auch weniger verletzend gemeinten Humor.
So habe ich beispielsweise jemanden, der mit der Theorie für den Klasse B Führerschein dran war, ein wenig auf humorvolle Weise aufgezogen. Es kam die Frage, wie man in einem Gefälle einen Wohnwagen sichern solle. Die betroffene Person meinte, man müsse den Wohnwagen vorne und hinten gegen Wegrollen sichern. Daraufhin sagte ich dann:
„Ach, du machst dir also Sorgen, dass dein Wohnwagen rückwärts die Straße hochrollt?“ Glücklicherweise kam der Witz auch als solcher an. Manch einer hätte sich zutiefst beleidigt gefühlt.
An- und abschließend möchte ich nur noch kurz einige Dinge aufzählen, die mir persönlich gefallen (was natürlich nicht heißen muss, dass jeder, der diesen Beitrag liest, diese Ansicht teilen muss). Da hätten wir zunächst einmal die Tatsache, dass ich Dialekte und Mundarten aus dem rheinischen Gebiet, wie niederrheinisches Plattdeutsch (darunter vor allem Kevelaerer und Gelderner Platt) und Kölsch sehr mag. Leider sind erstere mittlerweile vom Aussterben bedroht, da vor allem viele derer, die in meiner Alterdklasse (Jahrgänge 1990+) der Meinung sind, dass diese Dialekte und Mundarten der Vergangenheit angehören.
Als Nächstes wäre es auch nicht verkehrt zu behaupten, ich sei eine Art Nostalgiker. Denn besonders im Jahr 2016 habe ich festgestellt, dass ich alte Arcade-Klassiker der 80er Jahre sehr mag (was ich, glaube ich, schon mal erwähnte). Aus diesem Grund habe ich auch innerhalb der von mir erschaffenen Welt eine Klasse von Space Shuttles, die nach solchen Klassikern benannt wurden. Wobei deren Klasse nach dem Spiel „Gauntlet“ von 1985 benannt wurde und das allererste Schiff diesen Namen ebenfalls bekam.
Zuletzt seien hier noch die Dinosaurier zu erwähnen, da ich für diese auch bereits in recht jungen Jahren eine gewisse Faszination empfunden habe.
Es gäbe wohl noch so viel mehr über mich zu sagen, aber das würde sich zu sehr in die Länge ziehen. Außerdem befürchte ich, dass einige Leser denken könnten, ich sei so sehr von mir selbst überzeugt, dass es kaum etwas Schöneres für mich gibt, als einen solchen Post zu verfassen – was alles andere als richtig ist. Abgesehen davon, habe ich sowieso schon wieder viel zu viel geschrieben und will niemanden zu sehr langweilen. In diesem Sinne also: habt eine schöne Zeit und lest nicht zu viel ;-)