Am Mittwoch sind wir Abends in Kapstadt, im Never@Home Hostel, angekommen. Genau hier hat meine Reise vor 3 Monaten begonnen. Zu erst mussten wir leider feststellen, das unsere Organisation (die das Never@Home für uns gebucht hatten) es mal wieder nicht hinbekommen hat, und wir getrennte Zimmer hatten. Nach dem wir dann beide unsere Sachen in unser jeweiliges Zimmer gebracht hatten, sind wir noch schnell etwas Essen gegangen. Danach waren wir auch schon ziemlich müde und sind direkt ins Bett gegangen. Am Donnerstag sind wir zu erst zur Waterfront gelaufen und haben etwas durch die Mall geschaut. Dann mussten wir uns aber auch schon wieder schnell auf den Weg nach Hause machen, denn für den Abend stand ein Konzert von "Of Monsters and Men" an. Also haben wir uns schnell fertig gemacht, haben uns noch schnell vom Restaurant nebenan etwas zu essen eingepackt und wurden dann von unserem Taxi abgeholt. Leider haben wir nicht bedacht das um die Zeit gerade Hauptverkehrszeit in Kapstadt ist, und so kam es das wie für einen Weg, der normalerweise so 15 Minuten dauert, 1 ganze Stunde gebraucht haben. Zum Glück sind wir aber frühzeitig losgefahren, so das wir passend zum Einlass da waren. Das Konzert fand am Kirstenbosch Botanical Garden statt. Die Location war echt unbeschreiblichen schön. Die Bühne war vor einer großen Wiese aufgebaut, auf der sich schon einige Leute mit Decken ausgebreitet hatten. Um einen herum waren überall Bäume und pflanzen und man hatte den Blick auf die Berge, unter anderem auch dem Tafelberg. Zufällig habe ich auf dem Konzert auch jemanden aus meiner ersten Kapstadt Orientierungswoche wieder getroffen. Die Welt ist doch ganz schön klein?! ;) Um 19 Uhr startete das Konzert dann mit der Vorband "Gangs of Bullet". Und um 20:15 Uhr ging es dann endlich los mit "Of Monsters and Men". Als " OMAM" gestartet hat, haben sich auch alle von ihren Decken erhoben, um besser mit zu feiern. Um 21:45 Uhr war das Konzert vorbei und wir haben uns auf die Suche nach unserem Taxifahrer gemacht, der nach dem Konzert draußen auf uns warten wollte. Die Fahrt zurück ging dann zum Glück auch deutlich schneller und nach 15 Minuten waren wir schon wieder an unserm Hostel. Am Freitag kam dann Julia (auch aus meiner Orientierungswoche und aus meinem zweiten Projekt) im Never@Home an. Zusammen sind wir dann nochmal zur Waterfront gelaufen. Nachmittags haben wir nicht besonders viel gemacht. Ich habe angefangen endlich mal die versprochenen Postkarten zu schreiben und die anderen beiden haben auch nur entspannt. Abends kam dann endlich Lena an. Mit Lena war ich quasi die ganze Zeit unterwegs. Zusammen in unserer ersten Orientierungswoche in Kapstadt und danach bin ich mit ihr nach Oudtshoorn ins Cango Wildlife Projekt. Und auch wenn es gerade mal 3 Wochen her war das wir uns gesehen haben, hat es sich doch wie eine halbe Ewigkeit angefühlt und es war so schön sie endlich wieder zusehen und zu drücken. Zusammen sind wir dann alle noch etwas essen gegangen und haben den abend entspannt ausklingen lassen. Am Samstag sind wir dann zum Green Market gefahren. Zu erst sind wir noch in ein kleines Café gegangen und haben zusammen gefrühstückt bevor wir uns dann über den Markt her gemacht haben. Zurück am Hostel wurde Julia dann leider schon abgeholt und zum Flughafen gebracht. Danach haben wir wieder nur im entspannt. Später sind wir dann noch mal zur Waterfront, weil wir Tickets für RobbenIsland, einer Gefängnisinsel, kaufen wollten. Nachdem wir die Tickets für den nächsten Tag gekauft hatten, sind wir noch in ein Café und haben ein Stück Kuchen gegessen. Abends kam dann die nächste aus dem CangoProjekt wieder bei uns an, Sylvia. Am Sonntag ging es dann zur Waterfront und dann aufs Schiff nach Robben Island. Dort angekommen wurden wir dann mit Bussen zu dem ehemaligeb Gefängnis gefahren, in dem auch eins Nelson Mandela gefangen gehalten wurde. Die Führung durch das Gefängnis wurde außerdem auch von einem ehemaligen Gefangenen gehalten. Nach der Führung durch das Gefängnis wurden wir in den Bussen noch etwas über Robben Island geführt. Zurück im Hostel musste ich dann anfangen meine Sachen zu packen. Abends haben wir uns noch zusammen an die Bar gesetzt und uns einen vorerst letzten gemeinsamen Abend verbracht. Am Montag hieß es dann früh aufstehen, um halb 6 wurde ich von meiner Organisation abgeholt und zum Flughafen gebracht. Dort sollte es für mich aber noch nicht wieder zurück nach Deutschland gehen! Die weitere Reise nach Sansibar steht mir bevor, wo ich dann meinen letzten Monat in Afrika verbringen werde. Allerdings ohne Arbeit, sondern einfach nur für mich. Zum entspannen, zum nachdenken, zum verarbeiten der letzten 3 Monate... Denn in diesen 3 Monaten ist so unfassbar viel passiert, das es eigentlich gar nicht "nur" 3 Monate gewesen sein können. Ich habe so viel erlebt und so viele tolle Menschen kennen gelernt, die mir diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Und mit diesem Eintrag endet wohl auch dieser Blog und meine Zeit in Südafrika...