Blade Runner: Origins #4
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Mac Ayres - Next to You
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1999–2021
Alle meine Handys, ein sehr langweiliger Übersichtsbeitrag, der aber trotzdem geschrieben werden muss
1999 kaufe ich mein erstes Handy, das Siemens C25.
Im November 2001 kaufe ich bei eBay für 121 Euro ein gebrauchtes Siemens C35. “Endlich wieder länger als 1 Gespräch pro Akkuladung!”
2002 schlage ich bei einer Vertragsverlängerung das angebotene Handy aus und entscheide mich für 100 Euro Gesprächsguthaben. Das bereue ich schnell, denn mein Handy geht kaputt und ich muss mit einem geliehenen Motorola Timeport leben, das so schlecht ist, dass ich in dieser Zeit das Telefonieren und SMS-Schreiben ganz zu vermeiden versuche. Nach einigen Wochen finde ich ein altes Nokia-Handy im Park und bringe es nicht zum Fundbüro, sondern behalte es. Mein Gewissen ist schlecht, aber nicht so schlecht wie die Usability des Motorola-Handys.
Im Januar 2003 kaufe ich bei eBay ein fast neues Siemens M50, das Kanzlergattinnenhandy, “weil dafür hab ich die meisten Ladegeräte, so 4, Nokia nur 2, alle anderen keines”. Grund für den Kauf: “weil mich das Nichtfunktionieren von meinem gestern 600 Euro gekostet hat, da dachte ich, für das Geld kriegt man viele Handys”. Das Gerät hat sich einfach so ausgeschaltet und dadurch ist mir ein Job entgangen. Das M50 kostete 101 Euro, “so viel krieg ich von Viag als Gesprächsguthaben bei der nächsten Vertragsverlängerung”. Ich bin begeistert von seinem blau leuchtenden Display (blaue LEDs sind noch relativ neu). Außerdem kann es 100 SMS speichern und sogar WAP, das benutze ich aber nur ein einziges Mal.
Aus bisher unrekonstruierbarem Grund besitze ich offenbar im April 2003 ein Siemens C55. Habe ich doch ein Vertragsverlängerungshandy bekommen? Was aus dem Kanzlergattinnenhandy wurde, weiß ich nicht mehr.
Im Juli 2004 habe ich jedenfalls noch kein Handy, das Triband beherrscht und auch in Nordamerika funktionieren würde, so dass ich handylos nach Alaska und Kanada reisen muss.
Im Februar 2005 kaufe ich bei eBay für ungefähr 60 Euro ein gebrauchtes Siemens S55. (Quelle: Kontoauszug-PDF)
Im Januar 2007 bekomme ich zum letzten Mal ein Vertragsverlängerungshandy, das Sony Ericsson K700i. Es hat Bluetooth, eine Kamera (die ich gar nicht wollte) und einen Browser. Erstmals kann ich auch das Handyinternet mit meinem Laptop teilen, via “Bluetooth PAN”.
Im Dezember 2008 kaufe ich mein erstes Smartphone, das HTC G1.
Im Mai 2009 verkauft man mir in den USA ein Handy, obwohl ich nur eine SIM-Karte für eine Woche brauche. Das Handy nutze ich nie (und meine Eltern, an die ich es weiterreiche, auch nicht).
Im März 2010 hält der Akku des G1 nur noch eine Stunde.
Im Juni 2010 bekomme ich im Rahmen eines Touch&Travel-Pilotprojekts ein Handy zugeschickt, das NFC beherrscht, das Samsung S5230N Star. Ich mag es nicht besonders und benutze es nur gelegentlich für Bahnfahrten mit Touch&Travel. Als ich es ab 2012 dafür nicht mehr brauche, weil Touch&Travel jetzt auch ohne NFC funktioniert, lege ich es in einer Verschenkbox für nicht mehr benötigte Gegenstände in meiner Straße ab.
Im Juli 2010 wird das G1 beim Wandern nass, obwohl es in einer Plastiktüte steckte. Jetzt geht es gar nicht mehr.
Im August 2010 schenkt Sascha Lobo mir ein abgelegtes G1. Ich bin sehr zufrieden damit.
Wenige Wochen später, im September 2010, fällt das Sascha-G1 aus dem Bett und das Display bekommt einen Sprung.
Im Mai 2011 gelange ich auf einem nicht mehr rekonstruierbaren Weg an ein Nexus S. Das Vorgängerhandy versuche ich in der Verwandtschaft zu verschenken, aber niemand will ein Smartphone.
Im Juni 2012 werfe ich das Nexus S in hohem Bogen von mir und das Display zerbricht.
Ich lebe bis Februar 2013 mit dem kaputten Display (schwierig) und kaufe dann im stationären Handel ein Nexus 4.
Im September 2014 kaufe ich ein Nexus 5, obwohl das Nexus 4 noch funktioniert, weil das neue angeblich bessere Fotos macht. Leider sind seine Audioaufnahmen dafür miserabel. Das Nexus 4 vererbe ich meiner Mutter, die es bis 2018 benutzt.
Im Juni 2015 lässt sich das Nexus 5 nicht mehr einschalten und ich kaufe im stationären Handel ein Motorola Moto E als Überbrückungshandy. Später besinnt sich das Nexus wieder. Das Moto E verschenke ich an einen Freund, der es einige Jahre lang nutzt. Eigentlich begehre ich nämlich das OnePlus One.
Im Juli 2015 wird das Nexus 5 nass und geht erst nicht mehr, dann erholt es sich aber. Während es nicht geht, benutze ich das inzwischen bestellte und gelieferte OnePlus One. Das finde ich dann aber doch zu groß für meine Hände und schenke es meinem Bruder, der es noch lange verwendet. Ich kehre zurück zum Nexus 5.
Im April 2016 wird das Display des Nexus 5 durch einen Klappsitz zerbröselt. Ich bekomme ein kaum gebrauchtes Nexus 5X von Techniktagebuchautorin sleeplessdarkhorse. Später im Jahr wird das Nexus 5 auf Versicherungskosten repariert und dann von meiner Nichte weitergenutzt.
Im April 2017 baue ich einen neuen Akku in das Nexus 5X ein, das hilft aber nicht viel. Außerdem frisst es leider sehr viele Kabel.
Wegen dieser schlechten Erfahrung kaufe ich Anfang Mai 2017 kein Google-Handy mehr, sondern diesmal ein Motorola Moto G5 plus. Dieses Handy benutze ich so lange wie noch keines vor ihm, nämlich bis Januar 2021, fast vier Jahre lang. Dann wird der Speicherplatz allmählich knapp, neue Apps lassen sich nur noch installieren, wenn man vorher welche löscht. Außerdem fällt immer wieder das GPS aus.
Deshalb kaufe ich im Januar 2021 ein Motorola Moto G 5G plus.
Im Juli 2021 fällt das Moto G 5G plus vom Rad und das Display zerbricht in tausend Teile. Ich bestelle dasselbe Handy noch mal, denke aber über Reparatur nach. Dann repariere ich das defekte und habe jetzt zwei, zusammen mit dem weiterhin so einigermaßen funktionierenden Vorgängerhandy sogar drei.
(Kathrin Passig)
presentación de JAIME MARTÍN
17. Januar 2024
Dual-SIM heißt nicht, dass man zwei SIMs ins Handy tun kann
Vor dem Kauf des neuen Handys habe ich nachgesehen, ob darin auch Platz für zwei SIM-Karten ist. "Dual-SIM", hat die Fairphone-Seite versichert. Warum mir das wichtig ist, steht hier genauer, die Kurzfassung: Mein unbegrenztes mobiles Internet kommt aus einer anderen SIM-Karte als der, die ich seit 2014 für alle Anmeldevorgänge verwendet habe, die eine Telefonnummer erfordern.
Ich nehme das nadelartige Werkzeug aus meinem Gepäck, das ich zum Öffnen von SIM-Karten-Schublädchen verwende. Aber ich brauche es gar nicht. Beim Fairphone nimmt man wieder die Rückseite ab und den Akku raus, um dann die SIM-Karte dort einzubauen, werkzeuglos, so wie bei meinen Handys von ganz früher. ("Ganz früher" ist eine fürs Techniktagebuch eigentlich zu vage Angabe. Aber ich weiß es nicht mehr. Wahrscheinlich endete diese Zeit vor meinem ersten Smartphone oder kurz danach, also vielleicht so um 2008 oder 2010.)
Leider ist an dieser bequem erreichbaren Stelle nur ein einziger Slot für eine SIM. Die zweite darf keine physische Karte sein, es ist eine eSIM. Das habe ich in meiner hastigen Handygier übersehen.
Vorläufig muss ich also das zehn Jahre alte Nexus 4 als Wohnort der zweiten SIM-Karte mit mir herumtragen, damit ich ein Gerät habe, das die immer noch zahlreichen "wir haben Ihnen eine PIN an die hinterlegte Telefonnummer geschickt"-Nachrichten empfangen kann. Dass es nur noch Edge kann, stört dabei ja nicht, der Vorgang kommt ganz ohne Internet aus.
Bei meinem letzten Nachdenken über Dual-SIM-Handys 2021 hatte noch keiner meiner drei wichtigsten Prepaid-Anbieter eSIMs im Angebot. Freenet FUNK (die SIM, aus der mein unlimitiertes Internet kommt) bietet sie immer noch nicht an, EE in Großbritannien auch nicht, jedenfalls nicht für Prepaid-Karten. Aber bei AldiTalk (die historische SIM mit der überall eingetragenen Nummer) kann man inzwischen die physische Karte gegen eine eSIM tauschen, wenn man bereit ist, dafür beim Kundenservice anzurufen. Das sollte ich sowieso mal machen, denn es ist ein Wunder, dass diese 2014 gekaufte, 2016 eigenhändig krumm und schief von Micro auf Nano verkleinerte und schon sehr zerkratzte Karte, an der meine wichtigsten Identitätsvorgänge hängen, überhaupt noch funktioniert.
(Kathrin Passig)
NEXUS 4 - L’Arc~en~Ciel
Not much to say here, except that I didn’t realize until now that the last line of this song is in English.
Throwback Thursday: I'm walking around in 2017 with a phone from 2013
Throwback Thursday: I’m walking around in 2017 with a phone from 2013
PARIS–I’m having an unusual week of smartphone use: I’m not unlocking my device with my fingerprints and I’m not posting any pictures. That’s because I’m not using the Nexus 5X I’d been carrying around since late 2015.
On my walk home from Metro late Friday after a very long day, night and day of travel back from Shanghai, my Nexus 5X rebooted by itself. That’s become a depressingly common…
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