Ist es normal, sich häufig Gedanken über den Tod zu machen? Ich fühle mich trotz meiner wieder vergleichsweise besseren Stimmung immer noch oft belastet und überlastet von den alltäglichen Aufgaben des Lebens. Die Verantwortung ist mir zu viel. Deswegen liege ich oft abends im Bett (manchmal passiert es auch tagsüber) und bin wieder halb vor'm Verzweifeln. Dann denke ich darüber nach, wie erlösend es jetzt wäre, nicht mehr zu leben. Was für eine Last dann von meinen Schultern fallen würde. Ja, vielleicht macht mich das zu einem schwachen Menschen. Ich bin eh überzeugt, dass ich kein besonders tapferer Mensch bin. Zwar habe ich einige Hörden genommen und auch erfolgreich, aber es gibt so vieles, dass ich an anderen bewundere, aber mir nicht zutraue. Dass ich selbst mal gerne machen würde, aber es immer nur in meinen Gedanken geschieht. Dass ich gerne an mir ändern würde, aber ich es nie tun werde. Ich bin einer von diesen ganz klugen Leuten, die immer die weisesten Worte parat haben und Lebenstipps vom Feinsten vergeben, aber wenn es um mein Leben geht, ja dann bin ich die reinste Null.