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Es ist mein 5. Weihnachten seit dem Ende der Chemotherapie und somit mein persönliches Weihnachtswunder.
Den ganzen Bericht findet ihr wie gewohnt auf:
http://www.facebook.com/maadlas
Euch und euren Familien ein wunderbares Weihnachtsfest mit euren ganz persönlichen Weihnachtswundern!
Wunderbare Grüße aus meiner kleinen Weihnachtswunder-Welt 🌎🌸🐮
Susanne
Nach Gentest zu oft die Eierstöcke raus
http://dlvr.it/RY2105
Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitor rezidivierten Ovarialkarzinom: „Bedeutender Fortschritt für Patientinnen“
http://dlvr.it/RXZrq1
S3-Leitlinie zu malignen Ovarialtumoren aktualisiert
http://dlvr.it/RW01tL
Talkumpuder: Meta-Analyse findet keinen (sicheren) Hinweis auf Krebsrisiko
http://dlvr.it/RMjzWW
Drei PARP-Inhibitoren verlängern progressionsfreies Überleben bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom
http://dlvr.it/RM1cmr
Wie fing eigentlich alles an? Ein Rückblick
Nachdem ich das letzte Mal 1999 bei einem Gynäkologen war und schon längere Zeit Bauchschmerzen und Blutungen hatte, bin ich Ende April 2017 zur Gynäkologin gegangen. Sie entdeckte eine größere Raumforderung am rechten Ovar. Ich hatte es irgendwie geahnt, aber nicht gehofft. Ab diesem Tag war mein Leben ersteinmal aus den Fugen.
Am 01.05.2017 schrieb ich Folgendes:
Es ist fürchterlich, ich schiebe wahnsinnig Panik, weil mir bewusst wird, dass jetzt nicht erst wieder in zwei, drei oder 15 Jahren zu einer gynäkologischen Untersuchung muss, sondern in nächster Zeit vermutlich zu mehreren, durch Ärzte die ich nicht kenne, mir nicht aussuchen kann, mich anfassen lassen muss....
Ich dachte, ich hätte in mir halbwegs aufgeräumt, mich mit meiner Essstörung arrangiert, mir mein Leben eingerichtet, meine Vergangenheit in "Päckchen" gepackt, dass es für mich im Alltag läuft.
Seit Donnerstag holt mich meine Vergangenheit ein, ich bin komplett durcheinander, ich heule wie ein Schlosshund (ich weine nie), ich will nicht weinen, aber es passiert einfach, ich weiß nicht was ich denken soll und meine Angst ist wirklich primär, dass ich mich jetzt anfassen lassen muss. Zweitrangig ist die Sorge ob gut oder bösartig, die natürlich mitschwingt, aber das wirft mich nicht aus der Bahn. Vielleicht hört sich das jetzt echt ein wenig gestört an und wahrscheinlich kann man das nur wirklich verstehen, wenn man es erlebt hat. Ich hätte nie gedacht, dass mich meine Kindheit und Jugend jemals wieder so einholt. Ich denke gerade echt darüber nach nicht ins Krankenhaus zu gehen (mein Verstand weiß natürlich, dass das Schwachfug ist).
Meine Päckchen in mir sind komplett durcheinander, aufgerissen und verstreut. Irgendwie gibt es Keinen, mit dem ich darüber reden kann, aber die Wenigsten würden es wohl verstehen. Ich muss dringend in mir wieder aufräumen, denn ich glaube, dass ich meine Kräfte demnächst für andere Dinge brauche. Mein Gefühl sagt mir, dass das Ding in mir nicht nett ist. Abwarten ob mein Gefühl recht hat.