Von jetzt auf gleich geht es dir wieder schlechter und selbst der Arzt sagt, dass es nicht gut aussieht . Egal ob du dich für die Therapie entscheidest oder nicht, ich werde immer stolz auf dich sein. Du bist so eine starke Frau Oma..

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Von jetzt auf gleich geht es dir wieder schlechter und selbst der Arzt sagt, dass es nicht gut aussieht . Egal ob du dich für die Therapie entscheidest oder nicht, ich werde immer stolz auf dich sein. Du bist so eine starke Frau Oma..
Da steht der Urlaub vor der Tür und pünktlich dazu steigen wieder die Coronazahlen. Da sind wir nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen, denn wir hatten Mitte des Jahres überlegt ob wir unseren Königssee-Oster-Urlaub im Herbst nachholen sollen. Zum Glück haben wir und dagegen entschieden, sonst wäre er jetzt ein zweites Mal „ins Wasser gefallen“.
So ganz wollten wir nicht daheim bleiben und haben uns für den Schwarzwald entschieden. Wir haben unsere kleine Wohnung dort (Überbleibsel von einem früheren Arbeitsort) und so könnten wir im größten Notfall auch „daheim“ bleiben.
Trotzdem hatten wir den einen oder anderen schönen Ausflugstag. Wenn Schwarzwald, dann natürlich Europapark 😊. Die größten Ferienzeiten sind vorbei, Einige hatten sich gegen Anreisen entschieden, Andere durften nicht anreisen und so war es unser Glück, dass es im Park ruhig war. COVID-19 hinterlässt seine Spuren und so galt auch im Freien, sofern nicht 1,5 m Abstand eingehalten werden kann, ebenfalls Maskenpflicht. Leider sind immer wieder Menschen darunter die es nicht ganz so genau nehmen mit den Regeln. Ich persönlich finde das sehr schade, denn dann brauchen wir uns schlussendlich nicht über die Konsequenzen wundern (die dann leider alle tragen müssen).
Der Europapark in Halloweendekoration ist schön anzusehen und gleichzeitig schwingt ganz viel Wehmut mit. War eben doch in den letzten Jahren unsere Austobezeit. (Weitgehend) Ungestraft zu Besuchern „böse“ sein zu dürfen ist schon etwas feines 😈. Ich werde der Zeit wohl noch länger hinterher trauern 😢. Trotzdem konnten wir den Park genießen, nette Gespräche führen, Monorailrekorde aufstellen und so einiges mehr erleben. Schön wars!
Mittwoch ging es dann auf den Feldberg. Im Internet wurde von Barrierefreiheit gesprochen, also nix wie hin. Vom Parkhaus bis zur Feldbergbahn geht es etwas bergauf was für ungeübtere Rollstuhlfahrer etwas anstrengend sein kann. Dank Restkraftverstärker war es für mich aber (mit etwas Anstrengung aber ohne Hilfe) machbar. Lediglich zwei wirklich fiese Wasserablaufrinnen kreuzen den Weg (diese könnte man, meiner Meinung nach, mit jeweils einer 1 Meter breiten Auf-Ab-Rampe barrierefreier gestalten).
Die Feldbergbahn selbst kann mit einem Rollstuhl genutzt werden (Türbreite 80 cm). Bei Bedarf legen die Mitarbeiter Rampen an und in der Kabine selbst können die Sitzflächen nach oben geklappt werden. Zum Einstieg kann die Feldbergbahn angehalten werden. Also nix wie rauf auf den Feldberg!
Nun, es ist ein Berg, das darf man nicht vergessen und zwischen der Aussichtsecke am Bismarkdenkmal und demAussichtsturm ist der Weg wechselweise fein und grob geschottert mit teiweise ziemlich großen Steinen dazwischen. Der Weg ist auch stellenweise uneben. Gerade um das Bismarkdenkmal herum liegen ziemlich große Schottersteine und es geht (wer hätte es gedacht) etwas bergauf, dafür ist die Aussicht einfach toll!
Der Weg ab der Bergstation bis zum Aussichtsturm ist langgezogen bergauf und man muss wirklich gut geübt sein um den Weg komplett ohne Hilfe zu schaffen. Ich habe streckenweise ein paar Schubser bzw. Schiebeunterstützung gebraucht.
Auf der Webseite steht dass der Feldbergturm in den vergangenen Jahren barrierefrei umgebaut wurde und jeder den einmaligen Ausblick genießen kann. Gerade die letzten Meter geschafft kommt auch schon der Kassenhäuschenherr und sagt „mit dem Rollstuhl darf man nicht hoch“. Er hat es nicht weiter begründet, das Problem ist wohl Corona, denn die Gäste fahren mit dem Aufzug hoch und müssen runter laufen, da die beiden Weg getrennt wurden um vermutlich die Auflagen zu erfüllen.
Ich bin der Meinung man sollte Corona hin, Corona her Menschen im Rollstuhl oder mit Gehbehinderungen dennoch ermöglichen auf den Turm zu gehen. Es bricht sich wohl keiner was ab, wenn der Aufzug in Ausnahmefällen auch für die Abfahrt genutzt wird. So viele Menschen mit Rollstuhl oder Rollator werden vermutlich nicht auf dem Feldberg landen (vermute ich mal), dass diese Ausnahme nicht gestattet werden könnte.
Nun, ich bin natürlich auf den Turm rauf. Vorab Schmerzmitteldoping und ab in den Aufzug. Die Treppen im Turm sind wirklich fies und ich gestehe, ich habe gemogelt! Als andere Gäste mit dem Aufzug oben ankamen bin ich einfach mit dem leeren Aufzug bis in den ersten Stock gefahren und nur das letzte Stockwerk gelaufen. 😇
Danach ging es für uns wieder mit der Feldbergbahn abwärts. Zur Anmerkung, es befinden sich im Parkhaus, an der Talstation und eigentlich auch im Turm Rollstuhlgerechte Toiletten. Von Vorteil ist es einen entsprechenden Euro-Klo-Schlüssel dabei zu haben.
Weil wir in der Nähe waren ging es nach dem Feldberg noch zum Todtnauer Wasserfall. Die Webseite Naturpark-Schwarzwald schreibt, dass vom Parkplatz in Aftersteg am „Kiosk Wasserfall“ der Wasserfall auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.
Die Webseite wassererfall-wasserfaelle.de schreibt (Zitat): „barrierefrei: Ja, der asphaltierte Weg vom Parkplatz Aftersteg bis zum Fuß des Wasserfalls ist für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen geeignet“.
Also nix wie hin!
Die Realität: Der Parkplatz ist asphaltiert, der „sichere Weg“ (nicht auf der L126 in der Kurve entlang) neben der Straße ist es nicht. Zudem befinden sich auf dem schmalen (Tranpelpfad-) Weg große unbewegliche Steine. Ab dem „Kiosk Wasserfall“ beginnt ein unebener Waldweg mit kleinen und größeren bis großen Steinen der knapp 500m bergauf geht. Mit bergauf meine ich diesmal wirklich bergauf. Der Weg ist auch (meiner Meinung nach) für geübte Rollstuhlfahrer ohne Begleitung nicht machbar.
Dank Daniel und Marcus kam ich dennoch zum Fuß des Wasserfalles und der Weg, sowie die Anstrengung aller Beteiligten hat sich gelohnt. Es ist wirklich ein wunderbarer Wasserfall, den es sich lohnt zu genießen.
Man soll ja an die frische Luft gehen und so war Freitag noch ein weiterer Berg unser Ziel. Diesmal wurde der Schauinsland erklommen (erfahren 😇).
Der Parkplatz liegt direkt an der Talstation und die wenigen Meter Weg sind völlig unkompliziert zu bewältigen. Die Schauinslandbahn kann durch mobile Rampen betreten werden. Im Vergleich zur Feldbergbahn sind diese Kabinen deutlich größer im Bezug auf den Rollstuhlstellplatz. Hier konnten wir zu dritt in einer Kabine fahren, während wir in der Feldbergbahn getrennt fahren mussten.
Der Weg von der Bergstation weg ist geteert und kurzzeitig dachte ich mir, wenn das so weiter geht - toll. Ging es dann leider nicht. Es gab einen ausgeschilderten Weg in Richtung Turm, allerdings war der erste Anstieg auf unebenem, aufgeweichtem Wald-Stein-Schlamm-Boden nicht ohne Hilfe möglich und es zeichnete sich ab, dass es so weiter gehen würde. So entschied ich mich für den Bergrückweg für den ich ohne Hilfe im Schneckentempo rund 20 Minuten brauchte.
Der Erlebnisfaktor im Rollstuhl war am Feldberg deutlich höher. Die Seilbahnfahrt am Schauinsland aber sehr viel schöner. Nach Kakao und Kuchen ging es wieder mit der Seilbahn 🚠 hinunter. An den Selbahnstationen befindet sich jeweils eine behindertengerechte Toilette einschließlich Liege und Lift, auch hier empfiehlt sich den Euro-Klo-Schlüssel dabei zu haben, kann aber auch beim Kassen-Personal ausgeliehen werden.
Damit ich vollständig bleibe muss ich natürlich auch noch unsere „Shoppingtour“ durch Gengenbachs Schnapsbrennereien erwähnen. Ein paar unserer Barvorräte gingen kürzlich zur Neige und wenn wir schon in der Gegend sind - SHOPPING mit (selbstverständlich) Vorverkostung 🥴 🥃, schließlich kauft man ja nicht die...ähm den Schnaps im Katze - nein Sack 😉.
Die erste Urlaubswoche ist vorbei und die Halloweenwoche ist angebrochen. Ja, ein wenig Halloween muss sein. Für uns ein anderes Halloween als die Vorjahre, aber unsere Pläne sind gut - wirklich! Egal, wir sind überzeugt und in spätestens 5 Jahren (behaupte ich) haben wir die Nachbarschaft so weit, dass wir Leichenteile im Vorgarten dekorieren können 🤣. Bis dahin fangen wir sehr manierlich an, aber das zeige ich euch in einem meiner nächsten Beiträge.
Heute kam die Hiobsbotschaft, dass der Nürnberger Christkindlesmarkt nicht stattfinden wird. Irgendwie traurig und ungewohnt und unwirklich, aber 2020 ist ein Jahr, das so ganz anders is, deshalb passt besonders gut auf euch auf und immer brav Mundschutz tragen!
Liebe Grüße aus meiner kleinen, bergigen, halloweenigen Urlaubs-Welt 🌍🐮🌸
Susanne 👻🧳😊
PAPA
Ach Papa ach Papa..
Was soll ich nur sagen? Ich vermisse dich jetzt schon so unendlich sehr und finde keine Worte.. Seit du von uns gegangen bist, fühle ich mich so leer, so zerrissen, so alleine..
Ich bin so verdammt stolz und so glücklich dass ich dich "meinen Papa" nennen durfte.
Auch wenn du nicht mein Erzeuger bist, so bist du trotzdem IMMER mein Papa gewesen.
Du hast mich als Tochter angenommen, du hast mir den Papa gegeben den ich mir immer so sehr gewünscht habe. Du warst der beste Papa auf der ganzen Welt, ich hätte mir keinen besseren vorstellen/wünschen können. Auch wenn am Anfang nicht immer alles perfekt war, so hab ich dich immer als meinen Papa angesehen und dich auch genauso geliebt. Wir waren eine kleine Familie. Unsere eigene kleine Familie. Und es tut so weh dich nicht mehr bei uns zu haben, du wurdest uns so plötzlich aus dem Leben gerissen.. Wie soll ich es nur ohne dich schaffen? Du warst immer da wenn ich dich gebraucht habe, ich konnte immer auf dich zählen egal wann wo wie. Und der Gedanke daran das du nie wieder kommst.. es zerreißt mein Herz so sehr.. Ohne dich wird alles nie mehr sein wie es war.. Ich weiss noch nie wie ich damit klar kommen soll.. ich werde dich immer lieben, dich immer vermissen, keiner wird deinen Platz jemals einnehmen können.. ich danke dir für alles, die schöne Zeit, das du immer da warst, das du mein Papa warst, das wir eine Familie waren.
Ich liebe und vermisse dich Papa.
Deine Tochter Zoe
R.i.P. 15.10.19
Ich hoffe das du den Kampf gewinnen wirst..
11.10.2019 Heute war es sehr sehr schlimm
Es hat angefangen vor 2 Wochen ungefähr, wo er sich anders verhalten hat.
Er war ruhiger, ist an Mamas Geburtstag bein Kartoffel schälen so weggedöst, Benny hatte immer Musik oder Fernsehen an und ich war an einem anderen Tag mit ihm einkaufen, mit ihm und Penny und im Laden war er verwirrt und wusste nicht ganz genau was er da eigentlich wollte. Und dann sind wir nach Hause, ich bin erst auf Klo, komme ins Wohnzimmer und er sitzt da im Dunkeln ohne Musik.
Beim einkaufen mit Mama hat er seine PIN vergessen und dann hat er sich 4 Tage nicht gemeldet.
Und nach 4 Tagen ist Mama zu ihm und er hat vergessen zu essen, vergessen zu einkaufen, war verwirrt und dann sind wir mit ihm ins Krankenhaus.
Da konnte er noch reden, denken, greifen, laufen, Witze machen.
05.10.2019 : Dort hiess es er hätte Veränderungen im Gehirn. Erste Diagnose: 30 Gehirnabzesse.
Dann war er 2 Tage auf der Intensiv, hab ihn jeden Tag besucht haben noch geredet, am 08.10.2019 haben wir abends noch telefoniert und am nächsten Tag konnte er nicht mehr sprechen, aber konnte noch greifen und meine Hand drücken und uns angucken.
08.10.2019 Diagnose - Hirntumor Endstadium.
11.10.2019 Und heute nichts mehr. Er lebt noch und die Schwester meinte er hört uns auch. Aber er kann nicht mehr reden, sich bewegen, kein Händedruck. Krebs ins Leber, Lunge und Hirn.
Und für mich ist es so schwer zu verstehen und zu begreifen vor einer Woche haben wir noch geredet und gelacht und heute ihn so zu sehen , ich bin so am Ende.
Ich bin so am Ende.
Auch wenn wir damals viel Scheiss Zeiten hatten und auch er oft krass war, er hat sich in den letzten 2 Jahren so radikal geändert und ich mache mir so Vorwürfe das ich die letzten 2 Jahre kein Kontakt mit ihm hatte, habe mich vor 2 Monaten erst wieder mit ihm vertragen.
Und er und ich haben gesagt wir machen einen Neuanfang und auch mit Mama und Penny und in den letzten 2 Monaten war es so schön, hab oft mit Penny bei ihm geschlafen ich war so glücklich das wir uns vertragen haben und er auch. Wir waren eine Familie. Die Familie die ich immer so sehr wollte.
Damals ja war es scheisse aber er hat sich geändert und vor 2 Monaten haben wir uns dann wieder gesehen nach 2 Jahren Kontaktpause und habe ihn immer vermisst und die letzten 2 Monate war ich so glücklich und wir haben gelacht und geredet. Und jetzt wird alles nie mehr sein wie es war. Papa, ich liebe dich so. Ich verstehe die Welt nicht mehr.
❤Ruhe in Frieden meine Kämpferin❤
Gott hat seinen Engel zu sich zurück geholt.
Es ist wieder Movember! Ihr glaubt gar nicht wie wichtig es ist, dass Männer auf ihre Gesundheit achten! Prodtata- und Hodenkrebs, Depression und Suizid sind „Dinge“ die man gerne weit von sich weg schiebt und trotzdem bleiben sie real! Deshalb achtet auf euch und denkt nicht nur im November an euch und eure Gesundheit, sondern das ganze Jahr über! Geht zur Krebsvorsorge und wenn ihr nicht mehr ein noch aus wisst, dann sucht euch Hilfe! Es ist keine Schande eine Depression zu haben und noch weniger sich Hilfe zu suchen!
Also macht auch eure Familie, Nachbarn, sowie euer näheres und weiteres Umfeld aufmerksam auf den Monat der Männergesundheit. Beteilig euch an Aktionen und helft dabei Spenden zu sammeln!
Nun bleibt mir aber nur noch eine gute Zeit zu wünschen. Egal ob Frau oder Mann, passt auf euch auf!
Den ganzen Bericht findet ihr wie gewohnt auf:
http://www.facebook.com/maadlas
Liebe Grüße aus meiner kleinen, zeitspringenden, erinnernden, trauernden, hoffenden und fingerwarmen Welt!🐮🌸🧤🙃
Susanne
Ich muss ehrlich sein, manchmal zweifel ich an mir, meinem Körper oder gar meinem Verstand?
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Fühlt ihr euch immer von euren Ärzten ernst genommen und unterstützt oder habt auch ihr schon an euch gezweifelt?
Susanne