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Besonders die CDU kann sich demnach über einen großen Zuschuss für die Wahlkampfkasse freuen. Innerhalb eines Monats liefen bei der CDU Großspenden in Höhe von 1.952.000 Euro ein. Auf Platz zwei der Parteien, die im Bundestag vertreten sind, folgt die FDP mit Großspenden in Höhe von 820.000 Euro.
Grüne und SPD wurden im Vergleich deutlich weniger bedacht. Die Grünen bekamen 245.000 Euro, an die SPD gingen 220.000 Euro. Die CSU erhielt 100.000 Euro. Das Bündnis Sahra Wagenknecht kam im Auswertungszeitraum auf 50.000 Euro. AfD und Linke gingen leer aus.
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Schaut man sich die Herkunft der weiteren Spenden genauer an, zeigt sich eine auffällige Häufung der Spenden von deutschen Superreichen an CDU und FDP. Zu den Spendern an die FDP zählen zum Beispiel Johannes Reck, der Gründer von GetYourGuide (100.000 Euro am 5.12.24), oder Philipp Freise (50.000 Euro am 4.12.24), "CO-Head of European Private Equity" beim US-Finanzinvestor KKR, der am Medienkonzern Axel Springer beteiligt ist.
Ein anderer Spender ist der 92-jährige Unternehmer Hans Peter Stihl (50.000 Euro am 21.11.24), Sohn von Andreas Stihl, dem Firmengründer des für seine Motorsägen bekannten Industrieunternehmen Stihl Holding AG & Co. KG. Eine Großspende kommt aus Thailand. Dort lebt der deutsche Unternehmer Harald Link (100.000 Euro am 27.11.24), der laut des US-Magazins Forbes ein Vermögen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro besitzt.
Auch viele CDU-Spender gehören zu den reichsten Deutschen. Die Häufung von Milliardären ist auffällig. Zum Beispiel das Ehepaar Stephan und Petra Orenstein (zweimal 50.000 Euro Euro am 5.12.24): Stephan Orenstein ist der Forbes-Liste zufolge ein zwei Milliarden schwerer deutsch-amerikanischer Unternehmer. Eine weitere Spende kommt von der Athos KG (170.000 Euro am 29.11.24), ein Unternehmen der Brüder Thomas und Andreas Strüngmann, den Gründern des Pharmaunternehmens Hexal. Laut Forbes besitzen sie ein Vermögen von rund 11,3 Milliarden Euro.
Die Spenden an SPD und CSU kommen unter anderem von der Deutschen Vermögensberatung, die auch an Grüne, CDU und FDP gespendet hat. [...]
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Auffällig ist auch, dass viele Spender immer noch genau 50.000 Euro spenden. Das ist die Grenze, bei der nach altem Recht keine sofortige Veröffentlichung der Spende nötig ist. Laut Martin Reyher von Abgeordnetenwatch könnte das darauf hindeuten, dass die neue Rechtslage bei manchen Spendern noch nicht angekommen ist. Diese gingen möglicherweise davon aus, dass mit einem Spendenbetrag von exakt 50.000 Euro keine sofortige Veröffentlichung erforderlich sei. Laut Parteiengesetz liegt diese Grenze aber inzwischen bei Summen über 35.000 Euro.