fuckoff.doublefuckoff.love #fuckoff #love #fundstück #berlinmitteboi #sofortbildautomat #passbildautomat #notesofberlin #livingthegoodlife #einkoofen (hier: Berlin, Germany)
seen from China
seen from United Kingdom
seen from Ireland

seen from Sweden
seen from Canada

seen from Malaysia
seen from Brazil

seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from Malaysia
seen from Malaysia
seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from United States
seen from United Kingdom
seen from United States

seen from Malaysia
seen from United States
seen from Indonesia
seen from Germany
fuckoff.doublefuckoff.love #fuckoff #love #fundstück #berlinmitteboi #sofortbildautomat #passbildautomat #notesofberlin #livingthegoodlife #einkoofen (hier: Berlin, Germany)
1987, 1992, 2003 und 2014
Die Anfertigung von Passbildern
Um 1987: Ich lasse in einem Fotostudio Passbilder machen. Die Bilder werden in einem Schnellverfahren entwickelt, nach ein paar Minuten kann ich das Ergebnis sehen. Es gefällt mir nicht. Der Fotograf macht bereitwillig einen zweiten Satz von vier Bildern. Die zweiten Bilder erscheinen mir noch missratener als die ersten. Der Fotograf lässt sich zu einem dritten Versuch überreden und sogar zu einem vierten. Am Ende nehme ich doch die ersten Fotos, die waren am wenigsten schlimm. Dem Fotografen möchte ich nicht mehr unter die Augen treten, aber zum Glück braucht man ja nicht so oft Passbilder.
(Ich bin mir bei der Rekonstruktion 2014 nicht sicher, ob diese Erinnerung wirklich zu diesem einwandfreien Passfoto gehört, aber man ist ja mit 17 sehr blöd, was Fotos von sich selbst angeht. Möglich wäre es also.)
Um 1992: Diesmal bin ich klüger und mache die Passbilder gleich selbst im Automaten. Das geht jetzt auch einfacher, denn ich wohne in Berlin, wo es im Unterschied zu Deggendorf überall Passbildautomaten gibt. Ich werfe so lange Geld ein, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin und falle niemandem auf die Nerven. Es dauert etwa fünf bis zehn Minuten, bis man die Bilder bekommt, weil sie im Inneren des Automaten immer noch auf die traditionelle Weise entwickelt werden. Im Ausgabeschacht werden sie trockengeföhnt.
Um 2003: Inzwischen gibt es "Wählen Sie, bis Sie sich gefallen"-Automaten. Man drückt einfach so lange auf den Auslöseknopf im Automaten, bis man sich auf dem angezeigten Bild wiedererkennt, und lässt es dann ausdrucken.
Schlampig mit dem Handy vom Ausdruck abfotografiert, deshalb unscharf und noch ohne Dokumentenschnörkel
14. Juni 2014: Ich gehe zum ersten Mal wieder in ein Fotostudio, weil ich mich mit biometrischen Fotos nicht auskenne. Eine Fotografin macht zehn Digitalfotos, danach stehe ich mit ihr vor dem Flachbildschirm und kann mir ein Bild aussuchen. Dann wird das Bild ausgedruckt, viermal auf einem kleinen Blatt in ungefähr A6.
"Merkwürdig, dass das immer noch vier Bilder sind, genau wie früher", sage ich, "obwohl es dafür vermutlich gar keinen Grund mehr gibt." "Wenn es nur zwei wären, könnte der Drucker das Papier nicht mehr transportieren, glaube ich", sagt die Fotografin. "Waren es denn früher vier wegen des Filmformats in der Kamera?", frage ich. "Ich glaube eher, das ist eine Papiergröße, die man beim Entwickeln gut handhaben kann", sagt die Fotografin. "Außerdem brauchte man früher immer zwei Bilder für den Reisepass, und für den Personalausweis auch zwei."
Wir überlegen, ob wohl die Passbildgrößenbestimmungen der Bundesdruckerei (35 x 45 mm) zuerst da waren, oder ob sich die Bundesdruckerei bei der Festlegung danach gerichtet hat, in welcher Größe man vier Bilder gut auf handelsübliches Fotopapier (9 x 13 cm) bekommt, gelangen aber zu keinem Ergebnis.
(Kathrin Passig)
#photomat #photobox #photobooth #passbildautomat #HAMBURG #welovehh #schanze (hier: photo-active)