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I can’t calm down help
Stress am Arbeitsplatz erhöht Risiko auf periphere arterielle Verschlusskrankheit
http://dlvr.it/RX8tlx
Kassendaten für Versorgungsforschung nutzen: “Wir wollen keine Forschung für den Elfenbeinturm“
http://dlvr.it/RGrBG5
Gefäßmediziner: PAVK nicht unterschätzen!
http://dlvr.it/RGPTjT
Mittagspause III
Tag 3:
Relativ früh am Morgen kam ein Patient der ein angeborenen Kolobom hatte. Er kam wegen etwas ganz Anderem, aber da ich sowas noch nie gesehen hatte, wollte ich es euch auch nicht vorenthalten. Ein Kolobom ist ein Spalt in der Iris (=Regenbogenhaut) des Auges. Das Auge sieht dann teilweise katzenaugenartig aus.
Eine Patientin kam nach ausführlicher Diagnostik beim Kardiologen (=Herzarzt) und Pulmologen (=Lungenarzt) zur Besprechung ihrer Befunde. Ihre Beschwerden waren hauptsächlich Atemnot bei Belastung. Nach der Diagnostik lag die Vermutung nahe, dass ihre Herzkranzgefäße wohl nicht mehr die weitesten sein dürften. Bei jedem von uns lagert sich mit der Zeit Kalk in den Herzkranzgefäßen ab, welche - wie der Name schon sagt - das Herz versorgen. Auch fettige Cholesterinablagerungen sind häufig. An diesen Stellen bilden sich gerne Blutgerinnsel. Die sind dann die Grundlage für einen Herzinfarkt. Kurz gesagt: Die Frau wird über kurz oder lang irgendwann einen Herzinfarkt erleiden. Oder sie hat “Glück” und die Gefäße gehen langsam, Stück für Stück zu. Dann wird zwar nicht so viel Gewebe auf einmal absterben weil sich Umgehungskreisläufe bilden. Aber sie merkt ja an ihren Symptomen, dass sie nicht mehr Leistungsfähig ist, dass das Herz immer schwächer wird. Diese Erkrankung der sich verengenden Herzkranzgefäße nennt man koronare Herzerkrankung, kurz KHK. Sie lehnte die von den Kardiologen empfohlene Herzkatheteruntersuchung aber relativ vehement ab. Das ist ihr gutes Recht. So richtig verstehen kann ich es aber nicht, da eine solche Untersuchung mittlerweile mit wenig Risiken verbunden ist und man große Effekte erzielen kann. Wenn man schon mit dem Katheter vor Ort ist, kann man nämlich gleich einen Ballon zum aufweiten der Gefäße einsetzen oder einen Stent (eine Art Metallgittertunnelchen) hinterlassen.
Ansonsten war der dritte Tag geprägt von Rückenschmerzpatienten. So vielseitig der Rückenschmerz sein kann, hatten die Patienten an diesem Tag doch eines gemeinsam: Übergewicht und Bewegungsmangel.
Bei einer Patientin mussten wir feststellen, dass ihr vermutlich keine Alternativen außer einer OP bleiben. Sie hatte Schilddrüsenknoten, die ihre das Schlucken erschwerten. Sie überwies der Arzt dann an einen Allgemeinchirurgen, welcher alles weitere abklären soll.
Tag 4:
Morgens kamen gleich zwei Patienten nach einer 24-Stunden Blutdruckmessung zur Besprechung in die Praxis. Diese ist notwenig, wenn der Verdacht auf eine Bluthochdruckerkrankung besteht. Andauernd hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und macht langfristig viele Herz-Kreislauferkrankungen viel wahrscheinlicher. Das geht so weit, dass es statistisch einen eindeutigen Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und frühem Tod gibt.
Im Laufe des Vormittags kam eine Patientin mit einem ähnlichen Problem wie die Frau die die Herzkatheteruntersuchung Gestern abgelehnt hatte. Sie hatte aber statt engen Herzkranzgefäßen verengte Beingfäße und dadurch die sogenannte “Schaufensterkrankheit”. Medizinisch wird das periphere arterielle Verschlusskrankheit genannt. Die Patienten können immer weniger Gehstrecke am Stück zurücklegen und müssen aufgrund von Schmerzen in der Beinmuskulatur immer wieder Stehenbleiben. Viele versuchen das lange zu vertuschen, in dem sie meinen sie wollen sich “kurz dieses Schaufenster etwas länger anschauen”. Unsere Patientin wollte aber auf jeden Fall etwas machen lassen und sie wurde an eine Radiologie überwiesen. Dort wird der Eingriff nämlich durchgeführt und sie wird wohl ein paar schöne kleine Stents in die Beinarterien bekommen.
Ich könnte noch so viel schreiben, aber ich will euch nicht mit zu vielen Details und immer den selben Krankheitsbildern langweilen. Falls ihr Fragen habt, immer gerne!
Grüßle und bleibt Gesund,
Mark
Raucherbein
Raucherbein
aus DocCheck Flexikon, dem Medizinlexikon zum Mitmachen
Englisch: smoker’s leg, leg gangrene
Inhaltsverzeichnis
1 Definition
2 Ursachen
3 Symptome
4 Therapie
1 Definition
Raucherbein ist eine Trivialbezeichnung für die Manifestation einer schweren peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK) oder einer Endangiitis obliterans an den Beinarterien.
2 Ursachen
Die arterielle…
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Ulcus cruris
Ulcus cruris
aus DocCheck Flexikon, dem Medizinlexikon zum Mitmachen
Synonyme: Unterschenkelgeschwür, “Offenes Bein” Englisch: leg ulcer
Inhaltsverzeichnis
1 Definition
2 Ursachen
2.1 Venöses Ulcus cruris
2.2 Arterielles Ulcus cruris
2.3 Diabetischer Fuß
3 DocCheck Publish
1 Definition
Das Ulcus cruris ist ein tiefe, meist nässende Wunde im Bereich des Unterschenkels.
2 Ursachen
Ein Ulcus…
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