PHILIPP STARCK, Maison Heller Metz, Metz, Paris, in construction
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PHILIPP STARCK, Maison Heller Metz, Metz, Paris, in construction
Ein kurzer Blick vom Rand nach Innen ...
... und ein ganz kleines mal auch nach Aussen. Ganz kurz nur, weil ... "[...] Wenn sie die Lichter im Cockpit (eines SpaceShuttle) komplett ausschalten und mit der Sonne und der Erde im Rücken fliegen, wird die (vor dem ausschalten der Cockpit-Lichter) totale Finsternis des Weltalls weiss vor lauter Sternen. Sie funkeln nicht, sie sind farbig, es ist fantastisch. Da denken sie sich, es kann nicht sein, dass wir allein sind. Wenn sie den "finsteren" Himmel sehen, die wunderschöne Erde, blau und golden, mit ockerfarbenen Wüsten, dem makellos weissen Himalaja, dem türkisblau Polynesiens, das ist einfach fantastisch! Da denken sie, wie schön sie ist, dass es nur hier Leben gibt und nirgendwo anders in der dunklen Leere, aber wenn sie die Sterne sehen, denken sie wieder, dass sie nicht allein sein können und dort hin müssen. {Zum kommenden Suborbitalflug, der wohl in ein paar Jahren angeboten werden wird und es ein paar zahlungskräftigen MitMenschen (pro Ticket etwa 200.000 €) möglich macht, ein paar Minuten die Gashülle in der Wir erLeben zu verlassen und die "Schwerelosigkeit" zu erLeben:} [...] Sie werden einige Minuten haben, um die Schönheit der Erde, ihre Krümmung und ihre Farbenvielfalt zu bewundern. Das ist fast wie Musik, und sie werden sich verlieben. Ein Kollege hat mir gesagt, wundere dich nicht, wenn du Gänsehaut bekommst oder gar Tränen der Rührung in den Augen. Das prägt Astronauten am Stärksten für ihr Leben, dieser Anblick des Planeten Erde. [...] Eine UmFliegung der Erde, dauert im Shuttle eineinhalb Stunden. Fünfundvierzig Minuten umfliegen sie die helle Seite und die nächsten fünfundvierzig Minuten die dunkle Seite. Da sehen sie Blitze, die die Wolken von innen erleuchten und Polarlichter in Farben von hellgrün bis purpurrot. Wenn sie quer zum Äquator fliegen, haben sie fünfundvierzig Minuten die nördliche Halbkugel in den Winterfarben, hauptsächlich ein makelloses Weiss. Und dann fünfundvierzig Minuten die entgegengesetzte Jahreszeit den Sommer. Sie sehen je fünfundvierzig Minuten die Farben des Winters und des Sommers und haben den Eindruck, dass die Zeit anders verläuft. Das ist besonders eindrucksvoll. Könnten alle Menschen die Erde vom Weltraum aus sehen, verstünden sie, dass wir Alle an "Bord" des Selben "Raumschiffes" sind. [...] Es ist klein. Es ist begrenzt. Es ist Endlich. Es ist sehr schön und allein diese Schönheit drängt einen dazu, Es zu respektieren. Das es Endlich ist, drängt einen dazu, sich dafür einzusetzen. [...] Die Erde ist endlich. Und wie bei einem Raumschiff haben wir alle unsere Ressourcen dabei. Dort {im Raumschiff} achten wir auf den kleinsten Wassertropfen, so, wie auch auf den Strom, denn am Ende der Mission, soll uns auf keinen Fall daran mangeln. Wenn wir uns die Erde ansehen, wirkt sie endlich und wie ein Raumschiff. Und wir müssen in der Erde genauso denken, wie an Bord eines Raumschiffes. [...] Was ist unser Ziel in der Erde? Wir wollen Alle zusammen leben, Alle gleich glücklich sein, und es unseren Kindern ermöglichen, zu leben, zu erschaffen, zu forschen und Lösungen zu finden, wie die Menschheit möglichst lange fortbestehen kann; in der Unendlichkeit der Zukunft." Sätze von Jean-François Clervoy, abgehört aus einem Gespräch mit Philipp Starck. Hier mehr zu diesem Menschen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Fran%C3%A7ois_Clervoy Und hier mehr zu Pilipp Starck: http://www.starck.com Diesen Sätzen stimme *ich fast in Gänze zu. Meine Begrifflichkeit ist eine andere, wahrscheinlich eine inzwischen genauere. Ausserdem sind mir die Metaphern / Bilder manches mal zu leer und dann auch schief, aber *ich lasse das erst mal so stehen.