Überschrift des SZ-Artikels: Wahn und Wirklichkeit Untertitel: In Paris erschiessen zwei Männer zwölf Menschen. Kaltblütig. Gnadenlos. Wie so oft ist die erste Reaktion: Das müssen Verrückte sein. Erstens stimmt das nicht. Zweitens steht das für ein fatales Bild vom psychisch kranken Menschen. Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 24. Januar 2015, Gesellschaft, von Christina Berndt Das Bemühen der Autorin psychisch erkrankte Menschen [- statt, wie immer noch üblich, auszugrenzen und als gefährlicher wahrzunehmen und zu fühlen, als an z.B. Hepatitis B oder an Masern oder Krebs erkrankte Menschen -], als einfach ebenfalls Kranke ernst zu nehmen, erkenne *ich an. Das war's aber auch schon. Die unbewusste Denunziation und übliche Trennerei, wo keine Trennung sondern sogar eine Einbeziehung vorliegt, beginnt schon in das Überschrift. Wenn das Überschrift lautete: "Das Wahn in das Wirklichkeit", hätte *ich zugestimmt. Von *mir aus in altsprech auch: "Der Wahn in der Wirklichkeit". Was ist wirklich, was Wirklichkeit? Nur das, was irgend ein-Es gefällt? Ganz klar, wenigstens für *mich, ist das Wirklichkeit AllEs und All-Es was IST. Egal, ob es *mir gefällt, oder nicht. Kriege, Auschwitz, Rosen, das SZ, die Nachbarin, die immer mittennachts Hustenanfälle erleidet und *mich damit aus dem Schläfchen holt, der "Verrückte", der hier in Kreuzberg fast jeden Tag mit dem Fahrrad protestierend und hupend durch die Strassen fährt, das Andromeda-Galaxie und so weiter und so fort, Sie, Du und des Nachbars Känguru. Zu behaupten, was widerum üblich ist, dass das Wahn keine Wirklichkeit ist, ist fast schon Schizophren, das hat viel damit zu tun, dass Mensch gerne ausblendet oder gar schmäht, was -Es missfällt. Das gefällige ist dann Wirklichkeit, das missfällige = un-irgendwas. Aber weiter im Text. Untertitel: "... Männer ... Menschen. " Denunziation? Bin *ich zu sensibel? Tatsache ist, das auch die Täter Menschen waren. Tatsache ist, das zwei Männer, 8 andere Männer und 4 Frauen getötet haben. Das zu formulieren, ist doch nicht zuviel verlangt? "Gnadenlos. Kaltblütig." Denunziation? Lüge? Anmassung? War die Autorin dabei? Hatte Sie vielleicht sogar sensitive Fühler in den Tätern, während der Tat? Dies ist keinerlei Verkleinerung der Morde der beiden Franzosen an zwölf anderen Franzosen, sondern ein Tun der Genauigkeit und Wahrheitsfindung; das nur als DaZwischen-Bemerkung. Die Wortkette: "Gnadenlos. Kaltblütig", soll was unterstellen? Für *mich eine unrichtige, weil nicht überprüfbare Annahme, eine unnötige Schmähung, ohne Nutz- oder Erkenntnis-Wert. Dem weiteren stimme *ich zu. Darf *ich doch so schreiben, ohne *selbst als anmassend bei den Leses anzukommen? Zum Auszug: "Nicht zuletzt gilt es, psychische Krankheiten gleichberechtigt mit körperlichen Leiden zu behandeln. [...] ..., genauso ernst genommen und in die Gesellschaft integriert zu werden wie körperlich Kranke." Diese Sätze besagen ganz klar, dass sogenannte "seelische" Leiden nicht körperlich sind. Was immer auch "seelisch" den einzeln-Es bedeuten. So wie die Autorin den Begriff benutzt, wie es wiederum üblich ist, ist das Seele / Psyche also zwar im jeweiligen Körper, also irgendwie anwesend, aber auch wieder nicht fassbar? Was ist das Wirklichkeit? Für *mich hier ist vollkommen sicher und gewiss, dass jedwede Kränkung und Krankheit eines LebeWesens, darin auch jedes Mensch, voll körperlich ist. Kein Neurologe würde nach inzwischen Millione MRTs bestreiten, dass alle sogenannten seelischen oder psychischen oder geistigen, oder Verhaltensauffälligkeiten jedweder von der Konformität des Mehrheit abweichender Ausprägung, dass also alle Krankheiten eines Menschen ganz und gar körperlich sind. Wenn also die Autorin, wie es allgemein üblich ist, schreibt, das: "... gleichberechtigt mit ..." und daraufhin noch: "... integriert zu werden wie ...", dann ist klar, dass da eine Trennung und Gewichtung angenommen wird, das nicht den Millionenfach überprüften Tatsachen entspricht. Das Körper eines LebeWesens enthält und ist Alles was darin stattfindet, also alle Gefühle, alles Gespür und darin jedwede Wahrnehmung und alles Verhalten, auch jede Verhaltens-Auffälligkeit und jede Kränkung und Krankheit, ist körperlich. Beitrags-Erkenntnis: Das Sprache, genauer, das alltägliche norm-Sprech hinkt den Erkenntnissen mehr und mehr hinterher und trägt jede Menge veraltete FalschMeinung und "wahnsinnigen" Ängste und Fehlurteile und Abschätzigkeiten weiter vorne heraus. PS: Für die interressierten Leses: Wie stets, werde *ich dieses Beitrag weiter bearbeiten und auch farblich und optisch ansprechender aufbereitet in meinen Blog: http://Luetzenich.blogspot.de einstellen. Darin wird vielleicht auch einiges klarer, was hier durch nur eine Schriftart und -Grösse und -Farbe etwas untergeht. Danke.