Das Fremdheit des Selbst-Findung
Das obige 'Sellbst' ist ein eher allgemeines, das Titel könnte also auch ... Mensch-Findung lauten. Vorab und als LeseHintergrund ein persönlicher Befund: Das Mensch-Sein fehlt fast gänzlich in den Antworten zum Geschehen in und um das Menschheit. Um was geht's? Wenn *ich die Fragen und Befunde zum vergangenen und aktuellen Zustand des Menschen lese, egal ob in Gesprächen, in Sachbüchern, in Belletristik, in Poesie, in Medien oder an Hausmauern, fehlt fast (und dieses 'fast' ist extrem wenig!) immer eins, das Mensch[-SoSein]. Es wird fast nur "über" das Mensch geredet und geschrieben und geforscht und vermutet und verzagt und verzweifelt und beklagt und eher selten auch gefreut und getrauert und verstanden. Über. Es ist klar, dass das Wahrnehmung fast zu 52 Prozent (?) über dem Hals eingeladen wird, in jed-Es. Das deutlichste Gespür {darin alle Sinne die das Umgebung aufnehmen und auch das innere daSein und soSein (Gefühl) aufspüren und zu Bewusst-Sein bringen} ist meist am weitesten vom Boden entfernt. Meist. Wieviel RaumZeit verbringt das Mensch liegend? Das Mensch ist in fast all den *mir zugänglichen Analysen zum menschlichen Geschehen, sowohl innerhalb des Menschheit, als auch in dem Handeln innerhalb des DaSein fast nur ein Ausserhalb, ein fragwürdiges Ausseneindruck, meist nur eins des Sehens, Hörens und Riechens. Vom Innen bleiben nur Spurenelemente. Und das Gefühl ist fast nur ein Schwanken in Extremen oder verklemmter Stillstand in eines davon. Kein Wunder also, dass daraufhin nur Verwirrung und Verunsicherung in die Befunde und Analyseergebnisse einfliessen. Was soll's? Das Frage ist: Wünscht das Mensch[heit] eine ernsthafte also stimmige Antwort auf Fragen und Unsicherheiten und Orientierungslosigkeiten des Menschen-Selbst oder weiterhin nur das? Bisher erLebten wir ausreichend und vermehrten einander dabei vielfach und vielfältig, ohne Gewissheiten, ohne Stimmigkeit, ohne Klugheit, ohne all die fehlende Innerlichkeit zu erfassen oder zuzulassen, geschweige denn zu beachten und zu erkennen. Beispiele: Shoah. Das fabrikartige Massentöten von "Fremden" und Unerwünschten, vor allem von Menschen jüdischen Glaubens. Frage: Warum? Antwort? FremdenAngst, gesteigert bis zum Hass. Warum? Antwort? Oder im ganz Kleinen: Warum hat Mutter *mich geschlagen? Denn, einen triftigen Anlass gab *ich ihr nicht. Was sind die Gründe für Aggression, Gewalt, Hass, bis zum Vernichten der / dem Töten des Anderen? Was ist / sind die Ursache/n von Liebe und Zärtlichkeit, von Neugier und Geselligkeit? Worin liegen das Wurzeln des komplexen (vielfältigen und vielfarbigen und stark vermischten und viel bewirkenden) Gefühle, aus und mit denen jed-Es ist? Und *ich schreibe hier von mehr als von anatomischen / medizinischen und molekularen / zellulären oder gar atomaren / subatomaren Kenntnissen, die alle ganz allgemeiner Natur und als Grundlage des Erkenntnis wichtig sind, die aber niemals das jeweils einzelne Mensch-daSein ganz erfassen oder umfassen, oder gar auch nur annähernd einem einzelnen Mensch in dessen Persönlichkeit näher kämen. Solange das Fragen, das Tatsache ausspart, dass das Mensch ein Tier ist, mit all den Implikationen und Bedürfnissen und Zielen und solange fast alles Fragen die Einbettung des Menschen in das erdmondliche Natur und Geschehen verweigert, bleiben alle Antworten bestenfalls Oberflächlichkeit und Hilflosigkeit, aber auf jeden Fall unstimmig.












