Es spielt keine Rolle,
wie laut du liebst,
wenn der andere
die Stille hört und nicht dich.
Du schreist in leisen Tönen,
während deine Liebe verfliegt
und du selbst immer kleiner wirst
in der Hoffnung,
die niemals wirklich gehört wird.

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Es spielt keine Rolle,
wie laut du liebst,
wenn der andere
die Stille hört und nicht dich.
Du schreist in leisen Tönen,
während deine Liebe verfliegt
und du selbst immer kleiner wirst
in der Hoffnung,
die niemals wirklich gehört wird.
Bitte. verschone mich mit deinen Worten.
Ich habe sie zu oft gegen mein Herz gehalten,
nur um mich an ihren Kanten zu schneiden.
Deine Taten haben mir leise beigebracht,
dass man auch im Licht erfrieren kann.
Und ich..
ich bin geblieben,
im Dämmerlicht meiner Hoffnung,
bis nichts mehr von mir übrig war.
Ich habe das Schweigen kennengelernt, das nicht leer ist, sondern schwer.
Es füllt Räume wie Nebel, setzt sich in die Zwischenräume von Gedanken, bis selbst die Luft Erinnerungen trägt.
Man hört mich lachen, sieht mich funktionieren, aber niemand fragt, wie viel davon noch echt ist.
Ich bin müde – nicht vom Tag, sondern vom Tragen all dessen, was nie ausgesprochen werden darf.
Manchmal frage ich mich, ob man auch dann existiert, wenn einen niemand wirklich sieht.
Ich schreibe, weil Worte Wunden umranden können, ohne sie aufzureißen.
Weil ich irgendwo hinmuss mit dem, was in mir tobt – leise, dunkel, brennend langsam.
Ein Anfang in Dämmerlicht.