In einer Welt, in der so viele Menschen immer mehr wollen, fängst du an, dir weniger zu wünschen.
Weniger Lärm. Weniger Stress.
Weniger Vergleiche. Weniger das Bedürfnis dich ständig beweisen zu müssen.
Dafür mehr Echtheit.

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In einer Welt, in der so viele Menschen immer mehr wollen, fängst du an, dir weniger zu wünschen.
Weniger Lärm. Weniger Stress.
Weniger Vergleiche. Weniger das Bedürfnis dich ständig beweisen zu müssen.
Dafür mehr Echtheit.
Was ist eine Verbindung heutzutage überhaupt noch wert? Welche Bedeutung hat eine Ehe noch, wenn er schon zwei Monate nach der Hochzeit auf Erotikmärkten nach Huren sucht die er ficken kann? Welche Bedeutung hat die Ehe, wenn er Kilometer weit zu irgendeiner Schlampe fährt, um sie zu bezahlen und im Auto zu ficken? Welchen Wert hat es, wenn er, während sie schwanger ist, weiterhin nach irgendwelchen Huren sucht, weil er während der Schwangerschaft nicht mit ihr will? Und welchen Wert hat es, wenn er einen Tag bevor seine eigene Tochter geboren wird, immer noch nur daran denkt, irgendeine Hure zu bezahlen und sie zu ficken? Sag mir, welchen. Und sag mir, wie soll man sich danach noch normal fühlen, begehrenswert, hübsch, gut genug? Und sag mir, wie soll man danach weitermachen? Wie kann man das überstehen, wenn man aus Liebe zur eigenen Tochter bleibt?
Die Zeit vergeht. Tag für Tag lebe ich weiter. Tag für Tag heile ich ein kleines Stück mehr. Doch mit jedem Schritt, den ich mich von dir entferne, wird mir etwas klarer, das ich viel zu lange verdrängt habe: Ich hätte wütend sein dürfen.
Nein. Ich hätte nicht nur wütend sein dürfen. Ich hätte brennen dürfen vor Wut.
Ich hätte schreien dürfen, bis meine Stimme versagt. Ich hätte weinen dürfen, bis keine Trane mehr übrig war. Ich hatte die Welt dafür hassen dürfen, dass sie sich weitergedreht hat, während meine in tausend Stücke zerbrochen ist.
Stattdessen habe ich versucht, stark zu sein. Habe mir eingeredet, dass es nicht so schlimm war. Dass andere Schlimmeres erlebt haben. Dass ich übertreibe. Dass ich einfach loslassen muss.
Aber die Wahrheit ist, dass das, was du mit mir gemacht hast, mich zerstört hat.
Du hast etwas in mir genommen, das ich nie zurückbekommen werde. Du hast mich an mir selbst zweifeln lassen. Hast Wunden hinterlassen, die niemand sehen konnte, die aber jede verdammte Minute geblutet haben. Und ich stand da, voller Schmerz, und habe mich auch noch dafür geschämt.
Heute macht mich das wütend.
Wütend, weil ich dachte, ich müsste Verständnis für jemanden haben, der mir keines entgegengebracht hat. Wütend, weil ich mein eigenes Leid klein gemacht habe, damit die Wahrheit nicht so weh tut.
Denn sie tut weh.
Sie tut immer noch weh.
Und manchmal sitze ich da und spüre all die Wut, die ich damals nicht zugelassen habe. Sie brennt in meiner Brust wie ein Feuer, genährt von all den Tränen, die ich heimlich geweint habe.
Und zum ersten Mal lasse ich sie brennen.
Weil du mir wehgetan hast.
Und weil ich endlich aufhöre, so zu tun, als wäre das nicht die
Du bist allein und hast einen letzten Anruf, bevor du gehst...
Wen würdest du anrufen, um dich zu verabschieden?
Manchmal muss man etwas lesen, das einen verletzt und verunsichert, und dann so weitermachen, als sei nie etwas gewesen ... so tun, als hätte man es nie gelesen und alles sei gut ...
Die einzige Person, die dich retten wird, ist die Version von dir selbst, die deine aktuelle Situation satt hat.
Es tut mir leid, dass jemand den ich geliebt habe, mir das Gefühl gab es sei schwer mich zu lieben.