Es ist sommerlich warm, und ich halte es in meinem Büro nicht mehr aus. In solchen Fällen gehe ich gerne zu einer der Cafeterias auf dem Campus, hole mir einen Kaffee und/oder einen Snack und arbeite für ein oder zwei Stunden an einem Tisch im Außenbereich der jeweiligen Cafeteria.
Das ist auch kein Problem, solange ich z.B. ausgedruckte Artikel oder physikalische Bücher lese. Auch das Anfertigen handschriftlicher Notizen ist eine gute Beschäftigung für meine sommerliche Draußenarbeit.
Aber heute muss ich programmieren, und das bedeutet, ich muss auf meinen Laptop gucken. Beim Verlassen des Büros habe ich zwar daran gedacht, eine Sonnenbrille mitzunehmen, aber ich habe die falsche genommen, nämlich die mit Polfilter. Was normalerweise äußerst angenehm ist, ist für mich jetzt ein riesiges Hindernis, denn das Licht von meinem Laptop-Bildschirm wird in der normalen Ausrichtung meines Kopfes fast vollständig von der Sonnenbrille weggefiltert. Ich muss den Kopf um 90° zur Seite neigen, damit ich etwas sehe.
Mit horizontaler Brille sehe ich nichts.
Mit vertikaler Brille sehe ich etwas, bekomme aber Nackenschmerzen.